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Short cut zu den Bildern

Eine neue Kamera – Canon IXUS 960IS

Unser erstes Ziel ist heute die chinesische Botschaft. Nach einer kurzen Nacht – wir sind erst um 2 Uhr im Hotel angekommen – machen wir uns auf, um das gewünschte Visum für China zu beantragen. Bei der Botschaft lernen wir als erstes, dass sich die konsularische Abteilung nicht zwangsläufig bei der Botschaft selbst befinden muss. Der Herr Botschafter will wohl den Kontakt mit dem Fussvolk eher gering halten… Im Konsulat selber geht es zu wie in einem Bienenhaus. Selbstverständlich ist praktisch alles auf chinesisch angeschrieben. Doch mutig wie wir sind, schnappen wir uns ein Formular und stehen an irgendeiner einer Schlange an. Als zweites lernen wir, dass die Formulare, auch wenn es sich um die offiziellen von der Botschaft handelt, nicht immer aktuell sind. Scheinbar haben so ziemlich alle Visaarten kurzfristig geändert (ob dies mit der Olympiade zu tun hat?). Auf jeden Fall können wir maximal ein Visum für einen Monat beantragen, dieses aber allenfalls in China verlängern (so genau scheint das hier niemand zu wissen…). Dazu müssen wir ab Ausstellungsdatum innerhalb von neun Tagen in das gelobte Land einreisen. Und zu guter Letzt braucht die zwar nette, aber doch eher inkompetente Schalterdame auch noch alle Flug- und die Hotelbestätigungen. Tja, das alles passt im Moment nicht in unsere Reisepläne und so verschieben wir die Visumsgeschichte für China auf einen späteren Zeitpunkt und machen uns stattdessen auf zum (Frust-)Shopping im KLCC. Odi liebäugelt schon seit ein paar Wochen mit einer neuen Kamera, denn unsere aktuelle hat seit längerem einen Fleck auf der Linse, der die Bilder unnötig verunstaltet. Und so schauen wir uns ein bisschen um, fragen die Preise nach, vergleichen und kaufen schliesslich zu einem guten Preis das neuste Modell von Canon, die IXUS 960IS. Zu unserer Freude finden wir auch noch einen Laden voll mit Wein und wir können nicht widerstehen uns eine Flasche zu kaufen. Und so verbringen wir den Rest des Tages mit Wein, Snacks und Internet im Hotelzimmer.

Meeting Andrea

Für heute haben wir keine grossen Pläne. Wir wollen vor allem wieder einmal so richtig ausschlafen und ein bisschen relaxen. Und so verlassen wir das Hotel erst gegen Abend, um uns mit Andrea, einer alten Bekannten zum z’Nacht zu treffen. Wir haben Andrea vor ein paar Jahren in einem Club hier in K.L. kennen gelernt. Die ganze Reisetruppe von damals hat sich derart gut mit ihr verstanden, dass sie uns schliesslich spontan zum Tauchen nach Redang Island begleitet hat. Wir haben sie seither nie mehr gesehen und sind gespannt, ob wir sie unter all den Schlitzaugen wieder erkennen. Obwohl sie sich nicht gross verändert hat, sind wir froh, dass sie uns mitgeteilt hat, welche Klamotten sie heute trägt. Für sie ist es definitiv einfacher uns in all den Leuten auszumachen… Die Freude über das Wiedersehen ist gross und die Begrüssung entsprechend herzlich. Andrea hat ihren Freund Peter mitgebracht und mit seinem Auto fahren wir zu einem chinesischen Restaurant etwas ausserhalb des Zentrums. Der Curry-Fisch schmeckt super gut und wir merken einmal mehr, dass es sich immer wieder auszahlt, wenn man mit „Locals“ unterwegs ist! Nach dem Essen wollen uns die beiden noch den Hausberg von K.L. zeigen. Warum um Himmelswillen waren wir noch nie hier? Die Aussicht auf die Skyline von K.L. ist schlicht phänomenal!

Waschtag

Da Odi noch einiges am PC zu erledigen hat, mache ich mich alleine auf die Shoppingtour. Wir brauchen noch paar Sachen für unsere Weiterreise und das Päckli, das wir morgen auf die lange Reise in die Schweiz schicken wollen, will schliesslich auch gefüllt sein. Am Nachmittag komme ich wieder einmal einer hausfraulichen Pflicht nach und wasche alle unsere Kleider einmal durch. Nach einem halben Jahr im Tramper haben alle Klamotten wieder einmal ein bisschen Waschpulver verdient. Bye bye Einheitsmief… Zum z’Nacht haben wir uns nochmals mit Andrea und Peter verabredet. Die beiden wollen uns in ein indisches Restaurant ausführen. Begleitet werden die beiden heute von zwei Brüdern, die mit ihnen zusammen in kleinen Wohnung am Stadtrand leben. Vor allem die drei Jungs wollen alles wissen über die Schweiz und Andrea und Peter nehmen sich fest vor uns bald in der Schweiz zu besuchen. Wir sind gespannt, ob es klappen wird… Das Essen ist übrigens super und erst noch zu einem Spottpreis.

Hier sind noch die Bilder

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