Peru

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Vamanos a Peru

Nach einer kurzen Nacht sind wir früh auf den Beinen und sehr gespannt, ob unser Flug abheben wird. Die Aschewolke treibt nämlich wieder ihr Unwesen und hat den Flugverkehr in Europa in den letzten Tagen erneut ziemlich behindert. Bald zeigt sich, dass unsere Sorgen unbegründet sind. Via Madrid verlassen wir den europäischen Kontinent und fliegen in Richtung Südamerika. Der Flug ist lang und wir sind froh, dass sich jeder von uns auf zwei Plätzen ausbreiten kann. Da das On-Board-Programm nicht gerade der Brüller ist, schlagen wir uns die Zeit mit lesen, Spanisch lernen und träumen von Machu Piccu um die Ohren.

Peru, Machu Picchu, Ruins

Zwölf Stunden später landen wir in Lima, der peruanischen Hauptstadt. Damit wir uns nicht schon bei der Ankunft mit irgendwelchen Taxifahrer anlegen wollen, lassen wir uns von unserem Hostel abholen. Kaum auf der Strasse zeigt sich das lateinamerikanische Temperament. Der Fahrstil ist doch eher chaotisch und verlangt einiges an erhöhter Aufmerksamkeit. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben, machen wir erste Bekannschaften mit dem einheimischen Bier. Wir stossen ausgiebig auf die Ferien an, bevor wir todmüde ins Bett fallen.

Lima

Frisch und ausgeschlafen machen wir uns am Morgen auf den Weg, um Lima zu erkunden. Bevor wir jedoch ernsthaft mit Sightseeing beginnen, gibt es erstmals ein riesiges Zmorge-Zmittag bei einem der zahlreichen Chinesen, die hier Chiefa genannt werden und überall zahlreich zu finden sind. Danach wartet ein kleines Jubliäum auf uns: das 100-te Unesco Welterbe! Den Katakomben des Klosters San Franisco wird diese Ehre zugetragen. Da die Menschen früher der Überzeugung waren, dass man nach dem Tod Gott am nächsten ist, wenn man unter der Kirche begraben liegt, kann man hier die sterblichen Überreste von mehr als 70’000 Menschen besichtigen. Das Zentrum von Lima ist danach rasch besichtigt. Wir besuchen eine Kathedrale und ein Museum, schlendern durch die Fussgängerzone und geniessen die lebendige Atmosphäre an den zwei grössten Plätzen der Stadt. Wir sind überrascht wie unaufdringlich, zurückhaltend und freundlich die Peruaner uns begegen. Ebenfalls überrascht sind wir ab der Tatsache, dass hier praktisch niemand auch nur ein Wort Englisch spricht. Ohne die paar Broken Spanisch, die jeder von uns irgendwie hin bekommt, wären wir ganz schön aufgeschmissen. Nach dem Znacht möchten wir eigentlich alle nur noch ins Bett. Doch leider ist das gebuchte Busbillette für die morgige Fahrt nicht aufzufinden. “No Problemas” meint die Dame an der Reception und vertröstet uns auf zwei Stunden später. Stuwi bleibt freiwillig wach, kehrt jedoch auch nach diesem Versuch ohne Ticket zurück. Buenvenida a Peru…

Paracas

Um sechs Uhr früh stehe ich unten an der Reception und versuche jemanden zu finden, der unser Busticket haben könnte. Wie aus dem Nichts steht plötzlich ein junger Herr mit den Tickets vor mir und meint ganz nebenbei, dass wir jetzt zum Busterminal abfahren müssen. Nur ein paar Minuten später sitzen wir auch schon im Taxi. Unser Fahrer ignoriert grosszügig alle Rotlichter, so dass wir schlussendlich sogar noch im früheren Bus sitzen. Die Busfahrt ist eigentlich wie ein Flug. Ein Bus Attendant kümmert sich um das Wohl der Gäste, verteilt Futter und Getränke, spielt das Sicherheitsvideo und sonst eine DVD ab und kontrolliert sogar, dass auch wirklich alle angeschnallt sind. Am meisten amüsiert uns jedoch der Hinweis, dass es zwar Toiletten gebe, diese aber ausschliesslich zum Urinieren vorgesehen seien! Die Fahrt an den Süden führt entlang des Meeres durch eine staubige, trockene und hügelige Landschaft. Wir fühlen uns fast ein bisschen wie in Ägypten. In Paracas werden wir zu unserer Überraschung bereits von einer Dame erwartet. Ohne mit der Wimper zu zucken hält sie unsere Namen in die Höhe – und dies obwohl wir natürlich nichts reserviert haben. Das Buschtelefon aus Lima hat also bestens funktioniert. Paracas ist rasch besichtigt. Nach rund zehn Minuten haben wir alles wichtige inkl. Strand und Hafen gesehen. Den Rest des Tages verbringen wir in den gemütlichen Beizen vor dem Hostel und lassen uns mit feinen Fischspezialitäten verwöhnen. Vor allem von Cheviche, einem in Limettensaft eingelegter rohen Fisch, können wir kaum genug bekommen. Und endlich gibt es auch den ersten Pisco Sour. Mmmmhhhh…

Ein Programm wie die Japaner

Der erste Schritt neben das Bett landet in einer grossen Wasserpfütze. Wegen eines Rohrbruches hat es über Nacht unser halbes Zimmer überflutet. Trotzdem haben wir Glück im Unglück, denn unsere Sachen sind per Zufall alle auf der anderen Seite des Zimmers über den Boden verteilt. Kurz vor acht Uhr stehen wir mit Hunderten von weiteren Touristen am Hafen und warten auf das Boot, welches uns zu den Islas Bellestas bringt. Das Naturschutzgebiet an der Küste von Parracas wird auch Galapagos für Arme genannt und ist berühmt für seine zahlreichen Vogelkolonien. In der Tat hat es hier soviel Federvieh, wie wir es noch nie auf einem Haufen gesehen haben. Ganz nebenbei räckeln sich auch noch ein paar Seelöwen sowie Pinguine vor unserer Kamera und auf der Rückfahrt zeigen sich sogar noch ein paar Delfine. Kaum von der Tour zurück sind wir auch schon auf dem Weg zum Busterminal. Der direkte Anschluss bringt uns in drei Stunden nach Nazca. Am Busterminal ignorieren wir alle Hotelschlepper und suchen wie Individualtouristen like alleine eine Unterkunft. Im Hostel ist es dann aber auch schon wieder vorbei mit dem Individualtourismus. Kaum angekommen, sitzen wir auch schon in einem Taxi, welches uns zum Flughafen bringt, wo wir uns über die Flugmöglichkeiten über die Nazca-Lines erkundigen können. Da das Wetter derart gut ist, fackeln wir nicht lange und entscheiden uns spontan für einen sofortigen Rundflug über das Unesco Weltkulturerbe. Damit alle vier einen Fensterplatz bekommen, gönnen wir uns die vierplätzige Privatmaschine und fliegen kurze Zeit später auch schon über die faszinierenden Zeichnungen. Wie die Wissenschaftler rätseln auch wir wie diese Wunderwerke wohl entstanden sein könnten. Wirklich eindrücklich, diese Figuren und Zeichnungen! Soviele Impressionen an einem Tag wollen verarbeitet sein und so steht nach einem Stadtrundgang einzig noch ein Bier auf der Dachterrasse des Hotels auf dem Programm. Nach dem heutigen Tag wissen wir, wie sich das Mammutprogramm der Japaner anfühlen muss!

YB forever

Trotz meines Traumes, in dem mir Streller erklälrt, dass der FCB keine Strategie habe, wie sie YB bezwingen wollen, beginnt der Tag denkbar schlecht. YB vergibt im letzten Match der Saison den Titel! So hart es mich vor dem Match hatte nicht dabei sein zu können, umso einfacher ist es nun die Niederlage zu verdauen. Das Tagesprogramm in Nazca bringt die erwünschte Ablenkung. Mit einem Privattransport fahren wir zu einem Friedhof, auf dem es ganz viele über 1000 Jahre alte Mumien zu bestaunen gibt.

Peru, Nazca, Skull

Es ist unglaublich, wie gut diese immer noch erhalten sind. Am Nami geht es mit dem öffentlichen Bus zum Nazca-Linien-Aussichtspunkt. Auch aus der Nähe sind die Figuren eindrücklich und lassen immer noch viel Interpretationsraum über ihre Entstehung zu. Damit ist alles besichtigt, was es hier zu besichtigen gibt und bis zur Abfahrt des Nachtbuses geniessen wir deshalb noch ein bisschen das Süsse Nichtstun auf der Dachterrasse des Hotels.

Peruanische Portionen

Vor der Abfahrt des Nachtbusses werden alle Fahrgäste auf einer Videokamera verewigt. Nicht gerade vertrauenswürdig, wenn man bedenkt, dass diese Aufnahmen zur Identifikation der Opfer im Falle eines Unfalles dienen. Da es draussen stockdunkel ist, erkennen wir zum Glück nicht genau, wo der Bus durchfährt. Erst bei Tagesanbruch wird klar, dass es doch “rächt z’Loch abgeit”. Ansonsten ist die Fahrt wie immer in den Nachtbussen. Man schläft mehr schlecht als recht und ist am Morgen total gerädert. Darum führt uns unser erster Gang in Arequipa auf direktem Weg ins Bett. Am Nami besuchen wir das erste Highlight, welches die Stadt zu bieten hat und ganz nebenbei zum Unseco Welterbe gehört: das Monasterio de Santa Catalina. Das Kloster ist ein Dorf in der Stadt, wo man einen interessanten Eindruck erhält, wie die Nonnen bis heute hier leben.

Peru, Arequipa, Dove

Das Znacht gibt es einmal mehr in einer einheimischen Beiz. Wie immer ist es wunderbar und wie immer gibt es eine riesige Portion. Wir staunen jedes Mal, wie die Einheimischen diese gigantischen Portionen ohne mit der Wimper zu zucken, verdrücken. Zum Menu gehört stets eine Nudelsuppe sowie als Hauptgang irgendeine Art Fleisch und Reis. Das ganze zum Preis von umgerechnet 4.50 Franken – für alle vier versteht sich!

Juanita, Meerschweinchen und Alpaca

Ausgeschlafen machen wir uns auf zu Juanita. Juanita ist ein ca. vierzehnjähriges Inka-Mädchen, welches vor 500 Jahren von den Inkas auf einem Berg in der Umgebung von Arequipa den Göttern geopfert wurde. Dank eines Vulkanausbruchs wurde die Mumie vor 15 Jahren entdeckt und kann heute in einem Museum bestaunt werden. Das tiefgefrorene Mädchen und die Opfergaben sind sehr eindrücklich und bringen uns die Kultur der Inkas ein bisschen näher. Nachdem wir noch eine weitere Kirche und ein Mansion besichtigt haben, ist ein weiteres Unesco Weltkulturerbe abgeschlossen. Diese Tatsache begissen wir sogleich mit einem Pisco Sour. Ob es dieser Drink oder etwas anderes ist, das mich anschliessend kurz aber heftig ans WC bindet, bleibt ungeklärt. Dumm ist nur, dass dies passiert, wenn das Hotel kein Wasser hat und ich seit gestern sowieso schon nicht allzu fit unterwegs bin. Ja nu, Improvisation ist das halbe Leben… Dank meines Ausfluges auf das WC suchen wir am Abend ein Restaurant mit einem besuchbaren WC. Klar, dass man dabei am ehesten in einer Touribeiz fündig wird. Doch auch die Touribeizen haben ihr Gutes, bietet die Speisekarte doch Meerschweinchen und Alpaca. Fazit: das Meerschweinchen schmeckt ähnlich wie Huhn, das Alpacas wie Schwein und beides mundet sehr gut.

4910 Meter über Meer

Für Peruaner eher untypisch werden wir fast eine halbe Stunde zu früh zur gebuchten Tour abgeholt. Erst als der Bus bis auf den letzten Platz gefüllt ist, geht es definitiv los. Langsam machen wir Höhenmeter um Höhenmeter gut und erreichen nach ungefähr zwei Stunden Fahrt den höchsten Punkt der Tour. Auf 4910 m ü. M. geht doch nicht mehr alles ganz so fix wie gewohnt. Auch wir spüren, dass unser Herz mehr als gewohnt und auch sonst ist uns ein bisschen sturm. Zum Glück sind dies aber auch schon alle Beschwerden, die wir zu melden haben. Nicht alle im Bus kommen so ungeschoren davon wie wir. Auf “nur” noch 3500 m ü. M. werden wir zu unserer Freude von den restlichen Backpackern getrennt. Während diese den Rest des Tages in den Hot Springs verbringen, wollen wir noch etwas mehr von der Bergwelt sehen. Vom nächsten Dorf aus machen wir eine rund zwei stündige Wanderung duch die wunderschöne Landschaft. Die Bewohner sind alle noch sehr traditionell gekleidet und die ganze Szenerie mutet fast schon kitschig an.

Peru, Yanque, Llahma

Nach dem Znacht flüchten wir bald unter die warme Bettdecke. Hier oben ist es derart kalt, dass wir sogar unsere neu erstandene Lama-Mütze anziehen müssen. Ungeduscht – es kommt nur kaltes Wasser – und dick angezogen, lassen wir in unseren Gedanken die heisse Dusche und die Heizung von zu Hause mehr als hochleben.

Colca Canyon

Wieder mit den restlichen Backpackern vereint, geht es um halb sieben los zum Colca Canyon. Dieser ist mit einer Tiefe von maximal 3000 Metern, der zweittiefste Canyon der Welt. Unterwegs halten wir immer wieder an, um die Umgebung zu bestaunen und zu fotografieren.

Peru, Colca Canyon, Landscape

Der eigentliche Höhepunkt des Tages sind jedoch die Kondore. Wir haben riesiges Glück und können an die 20 Stück der grössten Vögel der Welt beim majestätischen herum segeln beobachten. Wow!

Peru, Colca Canyon, Condor

Der Rest der Tour ist rasch erzählt: wir fahren zurück nach Arequipa. Rückblickend können wir berichten, dass doch noch alle irgendwie mit der Höhe zu kämpfen hatten. Vor allem Stuwi erwischt es ziemlich übel. Doch dank unseren bestens ausgerüsteten Reiseapotheken, werden alle Symptone bis zum Abend einigermassen getilgt. Wir können gespannt sein, wie wir auf unsere nächste Destination, das 3800 m hohe Puno, reagieren werden…

Peruanische Gastfreundschaft

Ohne einen bestimmten Bus reserviert zu haben, lassen wir uns am Morgen im Taxi zum Busterminal bringen. Dass eine Reservation definitiv nicht nötig ist, merken wir bald. Von allen Seiten wird uns zugerufen, welche Busse nach Puno am Titicacasee fahren. Die Entscheidung ist einfach: wir nehmen einfach den mit der nächsten Abfahrtszeit. Das “ahora” nicht immer “jetzt” bedeutet, merken wir spätestens im Bus. Ganz peruanisch geht es nochmals eine gute halbe Stunde bis zur Abfahrt. Die Fahrt beginnt schliesslich wie eine richtige Kaffifahrt. Fast eine Stunde werden unsere peruanische Mitpassagiere von einem Verkäufer voll gequatscht. Das Wundermittel, welches er verkaufen will, soll einfach gegen alles helfen. Entsprechend viele zücken danach auch grosszügig das Portemonnaie und kaufen das Pülverchen. Die Reise führt uns über ein Hochplateau – immerhin wieder auf rund 4500 m über Meer – via Juliaca nach Puno. Auf die Minute genau erreichen wir unser Ziel. Das Hostel ist rasch gefunden und dank der unglaublich netten Hausdame und ihrer Tochter fühlen wir uns mehr als Willkommen. Beim Begrüssungstee gesellen sich Helene und Dani aus dem Bündnerland zu uns. Wir bekommen von ihnen nicht nur peruanischen Wein zum Probieren, sondern auch “mate”, eine spezielle argentinische Teeart. Gracias! Zum Znacht verlassen wir das Hostel nochmals kurz. Während KK und ich wieder einmal einen Teller Spaghetti geniessen und Stuwi sich mit einer Forelle sättigt, bekommt Odi ein halbes totes Tier serviert. Er schlägt sich wacker und verdrückt die peruanische Schweine-Spezialität mit grosser Freude. Die Höhe von Puno (3800 m ü. M.) bleibt übrigens nicht ganz unbemerkt. Einmal Treppe rauf und man schnauft wie eine Dampfwalze. Auch einfache Tätigkeiten wie Zähneputzen oder Essen können einem ebenfalls ganz schön ausser Atem bringen. Und einen gewissen Druck im Kopf gehört wohl auf dieser Höhe am Anfang einfach dazu… Hoffen wir, dass wir uns bald anklimatisieren und alle unsere “Leiden”, seis wegen der Höhe oder wegen anderen Gründen, bald der Vergangenheit angehören. Noch etwas zu peruanischen Gastfreundschaft: da es hier in Puno in der Nacht nur noch knapp null Grad ist, sind die beiden Ladies sehr besorgt, dass wir auch wirklich warm haben. Die Bettflasche, welche bei unserer Rückkehr bereits im Bett parat liegt, ist doch einfach der Hammer, oder?

Sillustani

Bevor uns das super feine und riesige Zmorge serviert wird, gibt es zuerst ein Küsschen von der Senora. Also hier ist es wirklich fast wie bei Mama… 🙂 Nachdem wir Puno besichtigt und ein paar Souvenir gekauft haben, heuern wir ein Taxi an, welches uns nach Sillustani bringt. Hier wurden vor und während der Inkazeit wichtige Personen und ihre Familien mit dem gesamten Hab und Gut in hohen Steintürmen begraben. Man versprach sich dadurch eine rasche und Hindernis freie Reise in das nächste Leben. Unterwegs halten wir auch bei einem typischen Bauernhof an. Die Familien leben hier in ihrem eigenen, kleinen eingezäunten Dorf. Der Alltag in den Steinhäusern ist sehr einfach. Fliessend Wasser oder Strom gibt es nicht und gekocht wird über dem offenen Feuer. Beim Znacht unterbieten wir heute den bisherigen Tiefstpreis eines Menu um ganze zwanzig Rappen. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass alle vier für rund vier Franken verköstigt werden. Heute auf dem Markt hatten unsere Fotografen Stuwi und Odi übrigens noch eine spezielle Begegnung mit einer alten Frau. Obwohl beide die Gesamtsituation fotografierten und nicht nur die besagte Frau im Speziellen, wurde Stuwi von ihr mit Kürbiskernen beworfen und in die Flucht geschlagen. Tja, auch solche Moment soll’s auf einer Reise geben.

Titicacasee

Statt mit einer organisierten Tour fahren wir mit dem Gemeindeboot auf die Insel Taquile. Damit auch möglichst viele Touristen das Colectivo nutzen, wird auf der Hinfahrt ein Stopp bei den berühmten schwimmenden Dörfern eingelegt. Auf einer solchen Schilfinsel leben rund sechs Familien. Gebaut werden die Inseln aus rund zwei bis drei Meter dicken Schilfwurzelblöcken. Man stelle sich eine Art Torferde “en bloque” vor, welche mit Seilen zusammengehalten wird. Das ganze wird abschliessend mit einer dicken Isolationsschicht aus Schilf überdeckt. Ganz schön lustig und bumpy, über diese Unterlage zu laufen. Nach über drei Stunden Bootsfahrt erreichen wir schliesslich Taquile. Auf der natürlichen Insel leben rund 2000 Menschen ziemlich abgeschieden ein einfaches Leben. Die meisten Einwohner sind auch heute noch traditionell gekleidet und zeigen damit wie Stolz sie auf ihre Herkunft sind. Während die Frauen von klein auf die gleiche Tracht tragen, unterscheidet sich die Kleidung der Männer durch die Farbe der Mütze. Ist diese mehrheitlich rot, ist der Mann verheiratet. Ist die Mütze mehrheitlich weiss, ist er Mann noch Single. Kleine Bemerkung am Rande: Die Männer stricken ihre Mützen selbst!!! Nach drei Stunden auf der Insel legt das Colectivo wieder ab in Richtung Puno, wo wir nach dem Znacht bald todmüde ins Bett fallen.

Adios Puno, Hola Cusco

Mit Schoggi, Küssen und guten Wünschen werden wir am Morgen von der Senora verabschiedet. Unser nächstes Ziel ist Cusco. Die Fahrt mit dem Bus dauert theoretisch sechs Stunden. Da wir jedoch fast in jedem Kaff anhalten und warten müssen bis alle Gepäckstücke – je nach Grösse mit viel Körpereinsatz auf dem Bus – verladen sind, dauert das ganze ein klein bisschen länger. Wer uns kennt, weiss, dass wir dies jedoch sehr geniessen. Schliesslich bringt so eine Fahrt mit dem öV immer einen spannenden Einblick in den Alltag der Menschen eines Landes. In Cusco angekommen, gönnen wir uns erstmals ein Bier und einen Pisco Sour hoch über der Plaza des Armas. Wie in jedem Kaff ist dieser Platz auch hier voller Leben und super schön. Zum Znacht zerlegen wir nochmals ein Meerschweinchen. Das Tier schmeckt ganz anders als in Arequipa. Wir können jedoch kaum sagen, wo es besser zubereitet war. Tatsache ist, dass das Teil hier in Cusco um einiges grösser war. Mmmmhhhh…

Cusco

Nach einem feinen Zmorgen mit einem leicht verwirrten Kellner brechen wir auf, um Cusco zu erkunden. Bevor wir den Lonely Planet-Walk ablaufen, schauen wir Zwecks “Checkin and Paying” beim Travel Office vorbei, bei welchem wir den Inka Trail gebucht haben. Langsam aber sicher wird es ernst mit dem Trek… Via Plaza des Armas schlendern wir anschliessend an der ersten Inka Wall vorbei. Hier findet sich auch gleich der berühmte Stein mit den 12 Ecken. Ziemlich eindrücklich, wenn man bedenkt, wann diese Mauer gebaut wurde – der Stein passt einfach perfekt. Durch enge Strassen und Gassen geht es langsam in die Höhe. Auf dem Hügel angekommen, gibt es bereits die nächsten Inkaüberbleibsel zu bestaunen. Obwohl nur noch rund 20% des einstigen Bauwerkes steht, ist das Ruine immer noch riesig. Zurück in der Stadt schauen wir uns auch noch den wichtigsten Tempel der Inkas an. Die Anlage ist heute ein Mix aus Inkaruinen und Kolonialbauten. Nach soviel Inkakultur steht nun ein Programmwechsel an: Shopping! Zum Znacht gibts Spiessli beim Müeti am Strassenrand. Zwischen drei verschiedenen Fleischarten können wir wählen. Das ganze wird abgerundet mit einem Gschwellti on top. Sehr gut!!!

Sacred Valley

Heute machen wir einen Ausflung in das Sacred Valley. In den Tälern rund um Cusco gibt es ganz viele Inkaruinen zu bestaunen. Gleich der erste Taxifahrer, welchen wir anquatschen, nennt uns einen fairen Preis. Wilbert wird uns in seinem kleinen Chruzli den ganzen Tag von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren. Es stellt sich bald heraus, dass er einige der Spots noch gar nie besucht hat. Zum Glück haben wir aber eine Karte dabei und können ihn so an die richtigen Orte lotsen. Ganze sechs Spots fahren wir an. Von steinigen Terrassen, über steinige Bäder und steinige Tempel ist alles dabei. Zurück in Cusco gibt es nach soviel Steinen erstmals einen Pisco Sour. Das Znacht gibt es wie gestern wieder am Strassenrand. Obwohl wir herausgefunden haben, was wir da genau essen, beissen wir wieder herzhaft (im wahrsten Sinne des Wortes…) zu. Neben Alpaca und Chicken esseen wir doch tatsächlich Kuhherz. So gruslig es tönt, es schmeckt super!

Letzte Vorbereitungen vor dem Trek

Am letzten Tag vor dem Trekkingstart lassen wir es ruhig angehen. Ausschlafen, frühstücken, Beine hochlagern, lesen, internetlen… Nach der ersten “Chillrunde” besuchen wir den lokalen Markt. Hier wird einfach alles angeboten. Da es sogar ein paar Souvenirstände hat, kaufen KK und ich ein paar Halstücher ein. Diese sind hauptsächlich für Miri bestimmt, welche am Bümplizmärit damit Geld für “ihre” Schule in Ecuador sammeln wird. Als wir alles eingekauft haben, fängt es plötzlich sintflutartig an zu regnen. Den ganzen Nachmittag wird es nicht besser und wir fragen uns ernsthaft, wie wir den 4-tägigen Trek bei solchem Regenfall überleben sollen. Da die Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht wirklich besser sind, beschliessen wir, uns mit zusätzlichen Regenkleider einzudecken. Und so kaufen alle vier Regenhosen sowie Schutzhüllen für die Schuhe. Damit sollten wir immerhin gegen das gröbste geschützt sein. Nach der Henkersmahlzeit gibt es ein kurzes Briefing in der Travel Office. Wir bekommen alle notwendigen Infos sowie unsere Schlafsäcke und Mätteli. Vom Gewicht der beiden Utensilien werden wir negativ überrascht. Beides ist doppelt so schwer, als ursprünglich mitgeteilt. Dies bedeutet, dass wir dem Porter – er trägt für uns 9 Kilos – fast nichts von unseren persönlichen Sachen mitgeben können. Nach einigem hin und her werden wieder an paar Sachen ausgepackt bis schliesslich doch noch alles irgendwie verstaut ist. Unsere Rücksäcke sowie die Tasche für den Portner wiegen nun ziemlich genau je 9 Kilo’s.

Inka Trail – Day 1: Let’s go!

Um sechs Uhr früh verlassen wir Cusco mit dem Bus. Unterwegs gibt es ein stärkendes Frühstück sowie die Möglichkeit, die letzten Einkäufe zu tätigen. In der Hoffnung, dass das Wandern ein bisschen einfacher geht, kaufen wir uns alle einen Holzwanderstock. Bei Kilometer 82 werden wir bereits von unseren Porter erwartet. Es herrscht geschäftiges treiben und alle sind mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. Dann geht es endlich los: 14 Touristen (vier Neuseeländer (alle vier um die 60 Jahre alt!!!), vier Amis, eine Russin, ein Tscheche und wir), 2 Guides und 20 Porter brechen auf! Der erste Teil des Weges ist einfach und wir können die wunderschöne Landschaft so richtig geniessen. Unterwegs gibt es immer wieder Inkaruinen zu bestaunen und Dank den Erklärungen unseres Guides werden wir langsam an diese spannende Kultur herangeführt. Beim Zmittagshalt warten die Porter bereits auf uns. Die unglaublichen Kerle sind schwer beladen zum Rastpltz gerannt und haben in aller Eile ein Essenszelt, ein Kochzelt und ein WC aufgestellt sowie das Zmittag gekocht. Der Weg am Nachmittag verläuft zuerst ähnlich wie am Morgen; etwas hinauf, etwas hinunter, mehrheitlich flach.

Peru, Inca Trail

Erst ganz am Schluss müssen wir noch einige Höhenmeter bewältigen. Vor allem meine Wenigkeit kommt dabei ganz schön ausser Atem. Doch auch ich schaffe es irgendwie vor der Dunkelheit ins Camp. Müde von den ersten 1000 Höhenmeter verziehen wir uns nach dem Znacht bald ins Zelt, um Kräfte für den morgigen Tag zu sammeln.

Inka Trail – Day 2: Dead Woman Pass, 4200 m ü. Meer

Heute steht uns mit zwei zu bezwingenden Pässen der strengste Teil des Inkatrails bevor. Durch die immer wieder wechselnde Vegetation arbeiten wir uns Höhenmeter für Höhenmeter in Richtung Dead Woman Pass vor. Je höher wir kommen, desto dünner wird die Luft und desto strenger der Anstieg. Die Jungs lassen sich davon kaum beeindrucken. Ihr Ziel ist klar: sie wollen die Fahne auf dem Pass als erstes hissen. Auch KK ist wacker unterwegs und erklimmt den Pass als erste Chica. Mir läuft es im Vergleich zu gestern ebenfalls viel besser und ich komme im Mittelfeld auf dem Gipfel an. Glücklich, dass wir es alle geschafft haben, opfern wir Pachamamma gleich einige Cocablätter. Pachamamma ist die Muttererde, die hier von der Einheimischen auch heute noch mehr als verehrt wird. So wird beispielsweise vor dem Trinken stets der erste Schluck auf den Boden geleert. Damit soll Pachamamma bei guter Laune gehalten werden und einem vor jeglichem Unglück schützen. Klar, dass auch wir bei diesen Bräuchen gerne mitmachen. Steil bergab geht es weiter zum Mittagshalt. Da wir zügig unterwegs sind, können wir bis zum Eintreffen der anderen die Beine etwas hochlagern; ach, tut das gut!

Peru, Inca Trail

Am Nachmittag steht uns nochmals ein Pass bevor. Dieser ist jedoch “nur” noch 3950 Meter hoch und da unsere Wadli immer wie schneller werden, sind wir alle relativ rasch oben. Noch einige Kilometer bergab und der strengste Tag des Inkatrails ist geschafft – uff!

Exkurs: die Porters
Die Arbeit der Porters hat ein spezielles Kapitel verdient. Die Jungs leisten einfach unglaubliches. Jede Gruppe hat ihre eigenen Porters – auch Chaski’s gennant – mit dabei. Unsere 16er Gruppe (inkl. Guides) wird von 20 Porter begleitet. Ihre Aufgaben sind sehr vielfältig und es gibt eigentlich immer etwas zu tun. Der wichtigste Part ihrer Arbeit ist das Tragen der gesamten Ausrüstung. Jeder schleppt Tag für Tag bis zu 30 kg von einem Camp ins nächste. Dabei laufen die Jungs meist nicht in einem normalen Tempo. Da sie bei jedem Halt immer alles vor dem Eintreffen der Touris aufgebaut haben müssen und nach dem Abmarsch der Touris wieder alles abbauen müssen, rennen die Chaski’s meist. Im Camp selber sind die Porters neben aufstellen und abprotzen der ganzen Infrastruktur auch für den ganzen Rest verantwortlich: kochen, servieren, abwaschen, , Wasser holen, einweisen, Tee ans Zelt bringen, Waschbecken parat machen, Weckdienst, Camp bewachen usw. Wir haben nicht nur einmal ein schlechtes Gewissen, wenn wir sehen was die Jungs alles leisten. Für uns der grösste Witz ist jedoch, dass wir jeweils beim Einlaufen ins Camp auch noch Applaus von ihnen erhalten. Die einzigen die hier Applaus für ihre grossartige Leistung verdient haben, sind nur die Chaski’s selber!

Inka Trail – Day 3: Easy Day

Der dritte Tag ist der Tag zum Geniessen. Die ganze Strecke geht mehrheitlich bergab und der kurze Anstieg auf den dritten Pass ist keine grosse Herausforderung. Die Gruppe lässt es so richtig gemütlich angehen und ist ziemlich langsam unterwegs. Auch wir geniessen immer wieder die super Aussicht und machen viele Fotos. Am frühen Nachmittag erreichen wir das letzte Camp. Da hier sämtliche Gruppen nächtigen, ist viel los und die Ruhe von unterwegs gehört leider der Vergangenheit an. Dafür gibt es wieder einmal ein Bier und eine Dusche und das ist doch auch nicht schlecht.

Inka Trail – Day 4: Geschafft – Machu Pichu here we are!

Um 3.45 klopft es an unserem Zelt. Im stockdunkel packen wir unsere sieben Sachen und machen uns parat für den letzten Teil der Strecke. Nach dem Zmorge geht jedoch erstmals gar nix. Wir müssen aus uns unbekannten Gründen warten. Als wir endlich los marschieren, kommen wir nicht weit. Bereits nach wenigen Metern müssen wir im Wald Schlange stehen – der Checkpoint öffnet erst um 5.30 Uhr. Schliesslich geht es los und der Wettlauf beginnt. Da alle möglichst rasch am Sun Gate sein wollen, wird ein hohes Tempo angeschlagen. Wir halten mit und hängen den Rest der Gruppe bald ab. Da man auf dem schmalen Weg nicht wirklich überholen kann, machen wir jedoch kaum Plätze gut. Nur Wilfredo, unser Guide, kennt gar nichts und macht sich auf und davon. Dann ist es endlich soweit und wir erreichen das Sun Gate und damit Machu Pichu.

Peru, Machu Picchul

Überwältigt von diesem wunderschönen Anblick sind die Strapazen der letzten Tage rasch vergessen. Einfach phantastisch! Nach der rund zweistündigen Führung durch das gigantische Bauwerk verabschieden wir uns von der Gruppe. Wir wollen auch den Nachmittag hier oben verbringen und verzichten gerne auf das Buffet im Dorf. Während wir Mädels erstmals ein bisschen die Beine hochlagern, erklimmen die Jungs in Rekordzeit den Wayna Pichu. Herausgefordert werden sie von Irina aus Russland. Den Rest des Namis geniessen wir einfach die Aussicht. Der Anblick von Machu Pichu ist unerschöpflich.

Machu Pichu zum 2ten

Auch heute gibt es wieder früh Tagwach. Um fünf Uhr stellen wir uns in die Schlange an der Busstation. Oben angekommen, ist es bereits hell und der berühmte Nebel über den Ruinen bereits verschwunden. Nachdem wir die Inka Bridge angeschaut haben, machen wir nochmals einen ausführlichen Rundgang über das Gelände. Es lohnt sich definitiv für den Besuch von Machu Pichu zwei Tage einzuplanen. Gegen Mittag sagen wir den Ruinen Adieu und fahren retour ins Dorf. In einer der zahlreichen Beizen gibt es etwas zu Futtern, bevor schliesslich der Zug in Richtung Cusco losfährt. Der Zug ist ein richtiges Luxusgefährt. Die Zugbegleiter servieren sogar Getränke und Snacks. Die maximal Geschwindigkeit ist ungefähr 20 km/h. Signale gibt es keine, die Weichen werden von Hand umgestellt, gefahren wird auf Sicht und für die Kommunikation wird ein Funkgerät eingesetzt. Unterwegs gibt es schliesslich noch ein wenig Action. Unser Zug sowie der Luxuszug, welcher einige Minuten vor uns in Aguas Caliente abgefahren ist, haben eine Kreuzung verpasst, so dass wir ein ganzes Stück zurück fahren müssen. Damit jedoch nicht genug mit “Isebähndle”: weils’s grad so richtig Spass macht, umfahren wir auch noch gleich den Luxuszug. Da schlägt das Herz eines jeden Bahnbetriebsdisponenten höher – nur der Pösteler unter uns verpennt die Übung mehr oder weniger. Da es in dieser Region im März extreme Unwetter gegeben hat, können wir nicht bis Cusco fahren. Die Schäden waren derart gross, dass noch lange nicht alles wieder repariert und aufgebaut ist. Trotzdem haben die Peruaner das Beste aus der Situation gemacht und in Windeseile einen super Plan B erstellt. Grosses Kompliment! Entsprechend fährt auch der Zug im Moment noch nicht bis Cusco und wir müssen unterwegs auf einen Bus umsteigen. Dumm nur, dass unser Fahrer wohl im richtigen Leben Lokführer und nicht Busfahrer ist. Seine Fahrkünste lassen doch teilweise etwas zu wünschen übrig…

Früh aus den Federn und trotzdem nicht fliegen

Das früh aufstehen gewohnt, sind wir bereits um sechs Uhr am Flughafen. Dumm nur, dass unser Flug vier Stunden Verspätung hat! Als ob wir in den letzten Tagen nicht schon genug Schlafmanko gesammelt hätten… Warum genau unser Flug derart verspätet ist, will und kann uns hier keiner sagen. Wir machen das Beste aus der Situation und stossen noch immer auf Cuscoboden bereits zum Zmorge auf Stuwis Geburi an – Happy Birthday to you! Mit fast fünf Stunden Verspätung geht es dann endlich los. Zu unserer Überraschung steht der vom Hotel gesandte Fahrer immer noch wacker am Flughafen von Lima und wartet auf uns. Auch er hat also einiges an Ausdauer gezeigt. Den Rest des Tages verbringen wir in unmittelbarer Umgebung des Hotels mit shoppen, Apéro und einem feinen Znacht.

Miraflores und Ceviche

Am letzten Tag in Lima fahren wir nach Miraflores. Angepriesen wird das Quartier als das moderne Lima, das keine Wünsche offen lässt. Verglichen mit dem Rest der Hauptstadt fühlen wir uns dort tatsächlich wie in einer anderen Welt. Der westliche Lebenstil hat Einzug gehalten und wir fühlen uns so gar nicht wie in Peru. Auch die zahlreichen Souvenirmärkte sind nicht nach unserem Gusto. Die Verkäufer sind aufdringlich und die Produkte überteuert. Genug Miraflores; wir steigen ins nächste Taxi und lassen uns wieder ins Zentrum bringen. Als alle Souvenirs eingekauft sind, geniessen wir zum Apéro und zum Znacht nochmals unsere peruanische Lieblingsspeise: Ceviche. Der rohe Fisch wird im Limettensaft vermentiert und anschliessend mit viel Zwiebeln, Mais und irgendeiner Art der über 3000 peruanischen Kartoffelsorten serviert. Sehr erfrischend und sehr zu empfehlen…

Adios Peru

Heute heisst es Abschied nehmen von diesem wunderbaren Land. Mit voll gestopften Trampern lassen wir uns im Taxi an den Flughafen bringen. Zwölf Stunden später sind wir in Madrid und nochmals zwei Stunden später landen wir in Zürich. Damit sind unsere Ferien leider auch schon wieder vorbei. Wunderbar war’s in Peru. Sovieles durften wir erleben, sehen und lernen. Hasta luego Südamerika – wir kommen bestimmt irgendwann wieder!

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