Bangkok & Malaysia

Short cut zu den Bildern

Durch den Nacktscanner

Schneller als erwartet, dürfen wir unsere Tramper und die Tauchsachen wieder packen und abdüsen nach Asien. Dieses Mal sind wir mit Franziska und Kojak unterwegs. Da Kojak erst in ein paar Tagen abreisen kann, machen wir drei anderen schon mal einen kurzen Abstecher nach Bangkok. In vier Tage werden wir dann in Kuala Lumpur aufeinander treffen. Die Reise klappt wie am Schnürchen. Das einzige „aussergewöhnliche“ ist der Nacktscanner am Flughafen von Amsterdam. Mit hocherhobenen Händen stehen wir nacheinander brav im Glaskasten und werden bis ins Innerste auf unerlaubte Mitbringsel durchleuchtet. Ein äusserst amüsantes Bild, welches leider zu fotografieren nicht erlaubt ist! In Bangkok angekommen, gönnen wir uns erstmals ein kurzes Nickerchen. Einigermassen erholt geniessen wir anschliessend das erste Bier auf der Dachterrasse des Hotels sowie den Fisch in unserer Stamm-Fischbeiz.

Thailand, Bangkok, Food Stall

Es fühlt sich wunderbar an wieder hier zu sein; als wären wir nie weg gewesen – einfach herrlich!

Zwei Meter Plastiktüten

Obwohl das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen ist, bevorzugen wir eine Nudelsuppe auf der Strasse. Mitten in Chinatown setzen wir uns auf die kniehohen Plastikstühle, schlürfen unsere Suppe und lassen uns vom bunten Treiben um uns herum in den Bann ziehen. Wir sind immer wieder erstaunt, was hier alles für brauchbares und unbrauchbares Zeugs feil geboten wird. Nach dem Spaziergang durch das Viertel steht schliesslich der Besuch im MBK auf dem Programm. Da wir auf dieser Reise sowohl Bangkok als auch Kuala Lumpur besuchen, haben wir bereits zu Hause genau aufgeschrieben, was wir wo kaufen möchten. Als Nebeneffekt sollen zudem unsere Tramper nicht schon am zweiten Tag mit zusätzlichen Kilos gefüllt werden. Trotz der vorzüglichen Vorbereitung und den vielen guten Vorsätzen können wir dann doch nicht widerstehen. Das Angebot ist einmal mehr zu verlockend! Am Schluss bringen es doch zu dritt tatsächlich auf ungefähr zwei Meter Plastiktüten inkl. Inhalt am Stück – crazy!

Chatuckak Weekend Market

Da unser Zimmer kein Fenster hat, bleibt es immer gleich hell resp. gleich dunkel. Diese Tatsache sowie der noch anhaltende Jetlag bringen mit sich, dass wir heute so richtig verschlafen. Erst um elf Uhr – nach zwölf Stunden Tiefschlaf! – wage ich einen ersten Blick auf die Uhr. Höchste Zeit die süssen Träume hinter uns zu lassen, denn heute wollen wir einen der grössten Märkte der Welt, den Chatuchak Weekend Market besuchen. Mit der Metro fahren wir an das andere Ende der Stadt. An der richtigen Station angekommen, müssen wir nicht lange suchen. Die menschliche Traube weist uns den richtigen Weg. Auf dem gigantischen Markt gibt es einfach alles zu kaufen. MBK-Insider sollen sich das gleiche, jedoch leicht günstigere Angebot x 1000 + noch eine unglaubliche Anzahl an zusätzlicher Ware vorstellen. Zum Glück ist es mit rund 36 Grad im Schatten schlicht zu heiss, so dass sich unsere Shoppinglaune einigermassen in Grenzen hält und nur weniges den Weg in unsere Tüten findet. Auf dem Heimweg werden wir von einem starken Gewitter überrascht. Wir flüchten vor den sintflutartigen Wassermassen und verschieben den geplanten Tempelbesuch auf Morgen. Der Abend wird feucht-fröhlich und lustig. Der Zufall will es, dass unsere Tauchkollegen, Ronny und Magge aus Stuttgart zurzeit auch in Bangkok sind. Klar, dass wir uns zum Znacht verabreden. Danke ihr beiden – es war wie immer super lustig mit euch!

Reisegruppe komplett

Heute geht der kurze Aufenthalt in Bangkok bereits wieder zu Ende und wir fliegen weiter nach K.L., wo wir am Abend auf Kojak treffen werden. Bevor wir jedoch mit Sack und Pack an den Flughafen fahren, holen wir noch den verschobenen Tempelbesuch nach. Leider hat der Wat seinen ursprünglichen Charakter fast vollends verloren. Aufgrund einer gröberen Renovation sowie zahlreichen Touristen wirkt dieser steril und lockt trotz des grössten goldenen Buddha von Thailand kaum mehr Einheimische an. Beim Check-in am Flughafen schlägt für unsere Gepäckgewichtslimite schliesslich die Stunde der Wahrheit. Haben wir genug Kilos vorgemeldet resp. vorbezahlt? Obwohl jeder von uns vier Kilos zugelegt hat, reicht es relativ locker. 70 Kilo (crazy! – nicht vergessen, wir haben das Tauchgepäck dabei…) sind doch nicht soooo schnell ausgeschöpft. Als wir zwei Stunden später in K.L. eintreffen, werden wir von Kojak bereits erwartet. Nach dem Welcome-Drink gibt’s den obligaten Stingray an der Jalan Alor. Mmmhhhhh… es schmeckt einfach wunderprächtig!

Unterwegs mit dem Lonely Planet

Kaum zu glauben, aber auf dieser Reise haben wir zum ersten Mal einen Reiseführer von Malaysia mit dabei. Wir staunen nicht schlecht, als wir beim Nachlesen merken, dass wir bis jetzt eigentlich fast alles “richtig” gemacht haben. Nichts desto trotz finden sich doch noch einige Sachen, welche uns nicht oder nicht mehr bewusst bekannt sind und wir beschliessen den Tag mit klassischem Sightseeing zu verbringen. Beim ersten Ziel scheitern wir jedoch bereits kläglich. Wir finden den anvisierten Frühstücks-Food-Court nicht. Zum Glück gibt es jedoch an jeder Ecke ein Starbucks, wo das Navigationsdebakel schnell vergessen geht. Da Franzi und Kojak eher in Shoppinglaune sind, setzen wir uns Touriprogramm alleine fort. Im Taxi lassen wir uns zu einem chinesischen Tempel auf einer kleinen Anhöhe mitten in der Stadt bringen. Die friedliche Atmosphäre, die vielen Farben und die tolle Aussicht sind einmalig. Gut haben wir den Weg hierhin wieder einmal gefunden. Beim Lonely Planet Walk durch Chinatown entdecken wir zwar nicht viel Neues, aber wir haben trotzdem unseren Spass. Kurz vor dem (fast) täglichen Nachmittags-Regen sind wir zurück im Hotel. Da wir wieder einmal im Federal abgestiegen sind, wollen wir die Annehmlichkeiten eines etwas teureren Hotels geniessen und legen uns vor dem Znacht noch ein bisschen auf die faule Haut.

Malaysia, Kuala Lumpur, Food Stall

Ab nach Borneo

Heute ist wieder Reisetag. Da der Flug nach Sandakan jedoch erst gegen Abend abhebt, haben wir genug Zeit noch das eine oder andere zu erledigen. Nach der Nudelsuppe machen wir uns auf die Suche nach einem neuen Rucksack. Unser Ziel ist es, das gewünschte Exemplar heute zu finden, damit wir vor dem Heimflug zielstrebig den Kauf tätigen können. Die Auswahl ist gross und die Qualität gut und wir werden erst nach ein paar Versuchen fündig. Hoffen wir, dass das Teil bei unserer Rückkehr nach K.L. immer noch im Gestell hängt. Beim Check-in machen wir betreffend Gepäckgewichtslimite eine Punktlandung. Wir haben für 85 Kilo bezahlt und haben exakt 85 Kilo (crazy!) mit dabei. Die zusätzlichen Kilos lassen sich mit Kojak’s Gepäckstück sowie einigen speziellen Einkäufen, welche wir für das Inselleben getätigt haben, begründen. Schliesslich ist dort nicht ganz alles so billig und einfach erhältlich… :-).

Die paradiesische Insel Lankayan

Vor der vereinbarten Zeit werden wir im Hotel abgeholt. Nach ein paar Minuten Fahrt sind wir bereits am Hafen und können bald ins Boot, welches uns nach Lankayan bringt, einsteigen. Nach 1,5 Stunden Fahrt haben wir “unser” Paradies erreicht. Wir sind richtig aus dem Häuschen und können kaum glauben wie geil (excusé…) die Insel ist. Auch die grosszügigen Strandbungalows mit Meerblick sind voll der Hammer. Und dass wir gleich auch noch einen Privatstrand haben, übertrifft wirklich alle unsere Erwartungen. Ja, hier lässt es sich definitiv leben… wenn auch nur für die nächsten sechs Tage… (vorgezogenes sniff!). Nach einer kurzen Inseleinführung sind wir schliesslich ready für den Check Dive. Wir absolvieren diesen direkt am Jetty. Damit es unter Wasser noch etwas mehr als nur Fische zu bestaunen gibt, wurde ein kleiner Unterwasserpark aufgestellt, wo man allerlei entdecken kann: Käfige, Container, kleines Wreck, Baumstämme, Steinhaufen, usw. Wir haben auf jeden Fall unseren Spass und springen trotz der schlechten Sicht gleich nochmals ins Wasser. Ab sofort können wir nämlich so viele Jetty Dives machen wie wir nur wollen. Mal schauen, auf wie viele wir neben den drei pro Tag vorgesehenen Bootstauchgängen schaffen.

Malaysia, Lankayan, Nemo

Inselleben

Um kurz nach acht Uhr sind wir parat für den ersten Bootstauchgang. Da die beiden anderen Divers kalte Füsse bekommen haben, sind wir vier alleine mit zwei Divemastern unterwegs. Überhaupt hat es nicht viele Taucher auf der Insel. Wir sind überrascht, wie viele Leute “nur” hier sind, um das Leben über dem Wasser zu geniessen. Ja nu, uns solls recht sein. Der Tauchgang ist interessant und abwechslungsreich. Wir finden sogar eine Nacktschnecke, welche wir bis dato noch nie gesehen haben! Als wir zwischen dem zweiten und dritten Bootstauchgang auch noch am Jetty ins Wasser springen, werden wir von den Divemastern als “a little bit crazy” erklärt. Sie sind alle froh, können sie uns hier alleine herum schwadern lassen. Auf so viel Wasser scheint ausser uns niemand wirklich Lust zu haben. Unser Tauchfazit nach dem ersten Tag: ganz nette Tauchplätze, viele farbige (meist intakte) Korallen, ziemlich viele Fische, viel Makro-Zeugs, kaum grösseres Tierleben, zum Teil miserable Sicht und ziemlich viel Oberflächenströmung.

Ein typischer Tag auf Lankayan

Auch auf dieser Insel wird uns wieder in keinster Weise langweilig. Hier unser Tagesablauf in Stichworten: erstes Frühstück, erster Bootstauchgang, zweites Frühstück, relaxing (Insel umlaufen, Tagebuch schreiben, Logbuch ausfüllen, fotografieren, lesen…), zweiter Bootstauchgang, Zmittag, Jetty-Tauchgang, relaxing, dritter Bootstauchgang, Dusche, Apéro, Znacht, Bettruhe. Heute kann dem typischen Tagesablauf gar noch ein weiterer Tauchgang angefügt werden. Nach dem vierten Tauchgang und etwas Erholung springen wir nämlich für den Sunset-Dive nochmals ins Wasser. Interessant ist, dass wir dieses Mal mit dem Divemaster die Rollen tauschen. Obwohl wir am Jetty eigentlich alleine abtauchen dürfen, hat er Lust uns zu begleiten. Damit wir doch noch ein bisschen uns selber überlassen sind, lässt er uns jedoch die Führung und schwimmt brav wie ein Tauchgast hinter uns her. Zum Glück geht er in der Sauce nicht verloren.

Malaysia, Lankayan, Sepia

Babyschildkröten

Die heutigen Tauchgänge werden von einer miserablen Sicht begleitet. Und als ob dies nicht schon genug wäre, wirbelt ein wirklich unfähiger Taucher – wir nennen ihn das Walross – auch noch immer ganz schön viel zusätzlichen Sand auf. Nach wenigen Minuten unter Wasser ist die Sicht schlechter als bei uns im See! Entsprechend sind wir dann heute auch nicht sonderlich vom abtauchen begeistert und gönnen uns einen easy Tag. Die Jetty-Dives werden ersatzlos gestrichen. Dafür können wir heute ein paar frisch geschlüpfte Baby-Schildkröten bestaunen. Lankayan liegt nämlich in Mitten eines National Parks, welcher sich vor allem dem Schutz von Schildkröten verschrieben hat. Die Tiere nutzen die zahlreichen kleinen Inseln in der Umgebung, um ihre Eier am Strand zu legen. Diese werden nach der Ablage immer sofort ausgegraben und an einem geschützten Strandabschnitt wieder vergraben. Dies gibt den Rangern unter anderem die Möglichkeit genau zu beobachten, wie viele Eier gelegt werden und wie viele Mini-Schildkröten danach effektiv schlüpfen und im Meer davon schwimmen. Zum Schutz der Tiere darf man deshalb nach sieben Uhr abends auch nicht mehr überall am Strand herum laufen. Damit man ein allfälliges Naturspektakel trotzdem nicht verpasst, kann man an die Tür des Bungalows statt dem “Do not disturb” die Schildchen “Nesting” und/oder “Baby Turtle Release” hängen. Schade nur, dass uns unter Wasser bis jetzt noch keine einzige Schildkröte begegnet ist.

Last day

Am letzten Tag auf Lankayan machen wir nochmals drei Bootstauchgänge. Wie immer so kurz vor dem Ende ist unser Taucherherz etwas wehmütig und der letzte extrem coole Tauchgang hilft nicht wirklich über diese Tatsache hinweg. Wann werden wir wohl das nächste Mal wieder die Unterwasserwelt bestaunen können? Zum Schluss unseres Aufenthaltes möchte ich noch kurz ein paar Worte über die Insel verlieren. Umrundet ist das Juwel zu Fuss in rund 15 Minuten. Total hat es 24 Holzbungalows, welche alle mit einem eigenen Balkon mit Meersicht und einem eigenen Strandabschnitt ausgestattet sind. Gegessen wird drei Mal täglich ab einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Buffet. Neben Tauchen kann man sich einzig mit Schnorcheln und Kayaken aktiv die Zeit vertreiben. Ansonsten ist nicht viel los und es ist vor allem eines angesagt: Entspannung pur! Wäre das Tauchgebiet noch ein bisschen spektakulärer (= bessere Sicht und mehr Grossfische), wäre die Malediven-ähnliche Insel schon fast perfekt!

Orang-Utans

Der Himmel weint in Strömen, als wir früh morgens um sieben Uhr mit dem Boot ablegen. Die stürmische See macht die Überfahrt aufs Festland zusätzlich unangenehm. Ich muss mich jedenfalls ziemlich auf den Horizont konzentrieren, um nicht seekrank zu werden. Immerhin finde ich nach einigen Minuten auf dem Boot ein Plätzchen, wo es sich einigermassen aushalten lässt. Dumm nur, dass ich dort von den grossen Wellen so richtig tropfnass werde. Nachdem wir im Hotel in Sandakan eingecheckt haben, sitzen wir bald im Taxi, welches uns zum berühmten Orang-Utan Rehabilitation Center bringt. Bevor wir der nachmittäglichen Fütterung beiwohnen, wollen wir noch ein bisschen durch den Regenwald wandern. Doch leider sind die Trails ausserhalb der Fütterungszeiten geschlossen und wir sind drei Stunden zum Warten verdammt. Als es endlich soweit ist, treffen wir schon nach wenigen Minuten auf den ersten Orang-Utan. Die Tiere werden in diesem Zentrum aus diversesten Gründen aufgepäppelt und wieder auf die Freiheit vorbereitet. Dazu steht ihnen ein grosses, natürliches Areal zur Verfügung, wo sie sich völlig frei bewegen können. Um ihnen das Leben vor der Auswilderung ein bisschen einfacher zu machen, gibt es zwei Mal pro Tag Futter. Diese Fütterungen sind DIE Chance für die Touris einen ungehinderten Blick auf die vom Aussterben bedrohten Tiere werfen zu können. Dazu wurde im Regenwald eine Fütterungs- und eine Zuschauer-Plattform aufgestellt. Wir haben einmal mehr Tierglück und können ca. zehn der seltenen Affen in fast freier Wildbahn bestaunen. Putzig, all diese Seppli‘s (gäu Fank!).

Malaysia, Sepilok, Oran Utan

Langnasen-Affen

Die nächsten drei Tage werden wir in einem Teil des Kinabatangan National Parkes verbringen. Je mehr wir uns von Sandakan entfernen desto schlechter werden die Strassen. Nach über drei Stunden Fahrt erreichen wir schliesslich unsere Lodge und nur wenige Minuten später sitzen wir bereits im Böötli, in welchem wir den ersten River Cruise absolvieren. Auch hier müssen wir nicht lange auf die ersten Tiere warten. Unzählige Langnasen-Affen warten unter grossem Geschrei und Gerangel in den Baumspitzen auf den Regen. Die Zeit beim Beobachten der Tiere vergeht wie im Flug und im Nu sind die zwei Stunden auf dem Fluss vorbei. Nach dem Znacht geht es im Dunkeln nochmals raus aufs Wasser. Dieses Mal begegnen uns verschiedene Vögel und Baby-Krokodile. Vor allem die Eulen lassen sich mit der Spotlampe bestens beobachten.

Dschungelblues

Eigentlich wollten wir uns neben den Böötlifahrten die Zeit im Dschungel auch noch mit ein paar Trekkings vertreiben. Da jedoch im Moment sämtliche (?!) Treks nicht zugänglich sind, beschränkt sich auch das heutige Programm ausschliesslich auf die Flussfahrten. Bereits um sechs Uhr morgens sitzen wir deshalb wieder im Boot und bewundern die Tierwelt erneut vom Wasser aus. Viel Neues gibt es heute nicht zu entdecken. Es gesellen sich einzig noch ein paar weitere Affen- und Vogelarten zum bisher gesichteten. Speziell erwähnenswert ist an dieser Stelle nur der Orang-Utan, welcher irgendwo weit oben in einem Baumwipfel herum hängt. Die restliche Zeit des Vormittages verbringen wir mit einem Spaziergang durch das kleine Dorf Sukau. Das Kaff bietet ausser extrem freundlichen Menschen nicht viel. Nach dem Zmittag verfallen wir schliesslich in den bei Einheimischen bereits beobachteten “Dschungelblues”. Die Hitze und die Feuchtigkeit sind derart erdrückend, dass wir uns hinlegen. Da wir selbst zum Lesen zu faul sind, verschlafen wir praktisch den ganzen Nachmittag.

Malaysia, Sakau, Monkey

Erst gegen Abend werden unsere Lebensgeister nochmals geweckt. Praktisch als „Gute Nacht-Geschichte“ fahren wir nochmals raus zum Tiere beobachten.

Meeting Coni & Patrick

Nach dem Zmorge verlassen wir den Dschungel und fahren zurück nach Sandakan. Unsere einzige Aktivität des heutigen Tages ist der Besuch eines buddhistischen Zentrums inkl. Tempel. Leider ist nicht gerade viel los, so dass wir bald in einem Restaurant an der Seafront landen. Dort verbringen wir dann auch gleich den Rest des Tages. Zum Znacht treffen wir nach Ronny und Magge nochmals auf Bekannte. Cornelia (= meine Arbeitskollegin) und Patrick sind zurzeit ebenfalls in Borneo unterwegs. Beim Austauschen der zahlreichen Erlebnisse vergeht die Zeit wie im Flug und bald gehört unser letzter Abend in Borneo auch schon wieder der Vergangenheit an.

Stammgäste

Am frühen Nachmittag kommen wir in K.L. an. Da uns nur noch zwei Tage bleiben, stürzen wir uns sofort ins Shoppingleben. Mit prallvollen Tüten und zwei neuen Rucksäcken ruft schliesslich der Stingray. Da uns die Restaurant-Inhaber langsam aber sicher kennen, werden wir herzlich begrüsst und wie Stammgäste behandelt. Den Rest des Abends gibts wieder einmal richtig Party. Wir besuchen den guten alten Beach Club und vertreiben uns die Zeit mit People Watching. Unglaublich was sich hier alles herum treibt! Wir werden derart gut unterhalten, dass wir erst um halb fünf den Weg in die Federn finden.

Chow Kit Market

Auch heute wollen wir in K.L. wieder Neues entdecken. Unweit vom Hotel soll es ein traditionelles Malay-Quartier mit einem riesigen Markt geben. Wir können kaum glauben, was wir schliesslich in Mitten der Grossstadt antreffen. Der Markt könnte genauso gut irgendwo im tiefsten Landesinnern sein. Es wird einfach alles was irgendwie essbar ist, verkauft! Das meiste ist tot, doch vieles schwadert auch noch ein bisschen auf dem Stand herum. Zu Fuss schlendern wir weiter zum Bukit Bintang. Die Hitze unterwegs ist gross und obwohl wir bald schweissgebadet sind, macht uns der Walk Spass. Es ist immer wieder erstaunlich, was man beim wiederholten Male hinschauen noch alles entdecken kann. Vor dem Znacht springt Odi tatsächlich über seinen Schatten und lässt sich mir zu liebe wieder einmal auf eine Fussmassage ein. Eine halbe Stunde lassen wir uns die müden Latschen massieren. Wunderbar – wenigstens für meine Wenigkeit! Zum Znacht gibts natürlich noch einmal einen Stingray. Wir geniessen ein letztes Mal die Atmosphäre an der Jalan Alor und lassen uns mit einem herrlichen Znacht verwöhnen. Mann, werden wir diesen Ort zu Hause wieder vermissen!

Bye bye zweite Heimat

Den letzten Tag lassen wir gemütlich angehen. Denn bevor allfällige weitere Einkäufe getätigt werden können, müssen wir erstmals schauen, ob es überhaupt noch Platz im Tramper gibt. Obwohl die Kapazitäten noch nicht ausgeschöpft sind, kommt kaum mehr Shopping-Laune auf. Da Sonntag ist, hat es viel zu viele Leute und wir verziehen uns deshalb lieber ins Kino. Um halb acht Uhr abends ist es wieder einmal Zeit Abschied zu nehmen. Schweren Herzens verlassen wir unsere zweite Heimat und sind gleichzeitig freudig gespannt wann und wo uns unsere nächste Reise hinführen wird… denn reisen ist und bleibt die wunderbarste Nebenbeschäftigung, die man sich überhaupt vorstellen kann.

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