Sri Lanka & Maldives

Short cut zu den Bildern

 

Sri Lanka wir kommen

Wieder einmal dürfen wir über die Festtage verreisen. Dieses Mal verschlägt es uns für zwei Wochen nach Sri Lanka und danach für eine Woche auf ein Tauchschiff quer durch die Malediven. Für die Reise haben wir uns zwei Herausforderungen auferlegt. Zum einen werden wir alleine mit einem Mietauto durch Sri Lanka fahren (uns erwarten wohl nicht gerade schweizerische Strassenverhältnisse…) und zum anderen haben wir für uns beide nur einen Tramper dabei. Dies ist eigentlich nichts besonderes, doch wer Odis und meine manchmal doch sehr unterschiedliche Auffassung von Ordnung kennt, kann erahnen, dass dies durchaus zu den Herausforderungen zählt :-). Um uns langsam an die Ferien zu gewöhnen, sind wir bereits gestern nach Frankfurt gereist. Ausgeschlafen und top fit geht es schliesslich am Vormittag zum Flughafen. Da wir den Frankfurter Flughafen langsam aber sicher kennen, finden wir das neue Terminal auf Anhieb und können bald zum obligaten “vor-dem-Abflug-Gin-Tonic” übergehen. Etwas Action erwartet uns schliesslich bei der Sicherheitskontrolle vor dem Gate. Irgendein Koffer ist liegen geblieben und das ganze Areal muss evakuiert werden. Trotz der grossräumigen Absperraktion heben wir mit nur 40 Minuten Verspätung ab. Der Flug ist ruhig und fast perfekt. Nur am Schlaf fehlt es uns. Entsprechend k.o. landen wir im am Morgen um 4.30 Uhr in Colombo.

Colombo

Zu unserer Freude klappt der bestellte Abholservice einwandfrei und wir sitzen bald im Auto, welches uns ins Hostel bringt. Im Hostel angekommen, führt uns unserer Weg direkt ins Bett. Wir wollen ein paar Stunden schlafen, bevor wir uns in die Grossstadt wagen. Einigermassen ausgeruht und frisch geduscht geht es schliesslich auf Erkundungstour. Ohne lange zu zögern, springen wir in den erst besten Bus und lassen uns in die Stadtmitte fahren. Dort wo uns der nette Busmann wieder raus schmeisst, pulsiert das Leben. Die Strassen sind voll mit Händler, die lautstark ihre Ware anpreisen und mit Käufern, die die vielen unnötigen erstehen. Wer geglaubt hat, dass wir in Sri Lanka von sämtlichen weihnächtlichen Aktivitäten verschont bleiben, täuscht sich. Wir müssen bald feststellen, dass das Fest hier genauso so ausgiebig und dazu noch um einiges kitschiger als bei uns zu Hause gefeiert wird. Alles Mögliche wird feil geboten, überall ertönt weihnächtliche Musik und ab und zu winkt uns sogar ein Samichlaus zu. Unser nächstes Ziel ist das Fort. Erst als wir nach längerem suchen kein Fort finden, dämmert es uns, dass es gar kein Fort gibt. Hätten wir den Planeten etwas besser gelesen, hätten wir sofort gemerkt, dass nur das Quartier so heisst. Dafür finden wir die Strandpromenade auf Anhieb. Die wahre Sehenswürdigkeit sind hier die vielen Liebespärchen, die sich hier unter dem Regenschirm (dieser dient als Sonnenschutz, es ist ca. 35 Grad warm und tropisch feucht…) auf den Parkbäncken verstecken. Auf der Suche nach einem kühlen Bier landen wir schliesslich in einem Hotel der gehobenen Klasse direkt am Meer. Wir geniessen die Aussicht, das kühle Blonde und kommen langsam aber sicher in Sri Lanka an. Nach dem langen Fussmarsch zurück ins Hotel sind wir wieder ziemlich erledigt und das Schlafmanko macht sich bemerkbar. Entsprechend holen wir nur noch rasch einen kleinen Snack und verspeisen diesen bei unserem doch sehr gewöhungsbedürftigen Gastgeber im Hostel. Der Typ zeigt sich gesprächig und interessiert.Aber irgendwie werden wir nicht ganz schlau aus ihm. Als Höhepunkt verpasst er mich doch tatsächlich einen Gutenacht-Kuss. Ob man das hier immer so macht, werden wir wohl heute kaum mehr herausfinden… 🙂

Abenteuer Mietauto in Sri Lanka – los geht’s

Nach einem ausgiebigen Frühstück warten wir auf unseren Pick-up, welcher uns zur Autovermietung bringen soll. Als nach einer halben Stunde immer noch niemand da ist, werden wir langsam – so richtig swiss-like – ungeduldig und rufen an. Irgendwie haben wir zwar immer jemand am Apparat, aber so richtig Auskunft geben kann trotzdem niemand. Wie durch ein Wunder taucht ein paar Minuten später dann tatsächlich jemand auf. In der Vermietstation gilt es zuerst den ganzen Papierkram zu erledigen. Es scheint als ob alles geklappt hat – ausser der GPS-Reservation! Unser Auto hat weder eine Einrichtung dazu, noch lässt sich auf die schnelle ein funktionierendes Gerät auftreiben. So sind wir plötzlich auch noch mit einer dritten Herausforderung konfrontiert… Kleine Bemerkung am Rande: wir sind ab sofort stolze Besitzer eines Sri Lankesischen Driving Licence… 🙂 Da uns jeder Angestellter für die Fahrt aus Colombo raus mit einem anderen Tip ausstattet, biegen wir bereits bei der Ausfahrt der Vermietstation in die falsche Richtung ab. Das meinen jedenfalls die drei Typen, die uns winkend nachspringen und uns in die genau entgegengesetzte Richtung lotsen. Wie auch immer, biegen wir halt nach rechts ab, irgendwie werden wir schon aus Colombo heraus finden. Mit Mäzu am Steuer und mir als Kartenleser klappt es jedenfalls auf Anhieb und wir finden auf direktem Weg aus der Millionenstadt raus. Um uns am Anfang nicht gleich zu fest zu überfordern, nehmen wir den Weg nach Anuradhapura entlang der Küste unter die Räder. Da alles ziemlich gut angeschrieben ist und wir uns sonst auf unsere Intuition verlassen können, finden wir ohne Probleme an unser Ziel. Die Strassen sind meist derart gut, dass wir fast immer mit 60 km/h fahren können. Das tönt nun nicht nach gerade viel Geschwindigkeit, ist aber in Anbetracht des doch teilweise recht chaotischen Verkehrs eine echte Leistung. An unserem Ziel angekommen, versagen unsere Navigationskünste dann doch noch. Wir können uns auf der Karte kaum orientieren und irren ziemlich ziellos durch die Gegend. Als wir dann endlich das Guesthouse finden, ist es natürlich schon voll. Auch beim zweiten Anlauf werden wir abgewiesen. Beim dritten Versuch lehnen wir dankend ab, ist das Zimmer doch eher ein stinkiges Maloch als etwas anderes. Am vierten Ort treffen wir zwar auch nicht gerade auf das Paradies, doch da es bald dunkel wird und wir nicht mehr weitersuchen wollen, entschliessen wir uns zu bleiben. Das Znacht gibts in einer einheimischen Beiz. Da der Kassierjunge kein Englisch kann, will er uns zuerst nicht bedienen und übersieht uns grosszügig. Erst als ein anderer Einheimischer uns zu Hilfe kommt, werden wir schliesslich bedient. Die Bestellung ist der Hit – ich zum Einheimischen: two fried rice; der Einheimische zum Kassierer: two fried rice; der Kassierer zum Einheimischen: ok, two fried rice. Im Hostel bekommen wir dann sogar noch ein Feierabendbier. Der Hostelowner hat lange in Europa gewohnt und sieht uns wahrscheinlich an, dass wir nichts gegen ein Bierchen einzuwenden hätte. Jedenfalls fackelt er nicht lange, steigt auf sein Mofa und bringt uns zwei Bier. Das nennen wir Service! Das Wetter ist übrigens heute ziemlich hässlich geworden. Je weiter wir nach Norden kamen, desto öfter hat’s geregnet. Am Schluss hat es schliesslich gar nicht mehr aufgehört. Und siehe da, im Reiseführer steht schwarz auf weiss, dass die Trockenzeit zurzeit nur im Westen und im Süden ist. Im Landesinnern rund um die antiken Städte (hier werden wir sicher die drei nächsten Tage verbringen…) ist Regenzeit! Eh nu, wir haben ja einen Schirm dabei…

 Sri Lanka, Anuradhapura, Stair

U wes de rägnet!

Wir nutzen die Gunst der Morgenstunde und besuchen bei fast regenfreien Verhältnissen den buddhistischen Tempel mit dem wichtigsten Baum in Sri Lanka überhaupt. Man sagt, dass der Setzling vom Baum stammt, unter welchem Buddha zur Erleuchtung gelangt ist. Der Ort ist noch heute ein wichtiger Pilgerort und entsprechend gut besucht. Das wars dann auch schon mit dem einigermassen guten Wetter. Den Rest des Tages hört es praktisch kaum mehr auf zu regnen. Teilweise giesst es derart stark, dass wir uns kaum mehr aus dem Auto wagen und stattdessen die zahlreichen antiken und weniger antiken Stupas nur noch aus dem Trockenen bestaunen. Da keine Besserung in Sicht ist, verlassen wir das Unesco Welterbe nach dem Mittag in Richtung Süden. Das Highlight auf der Fahrt nach Polonnaruwa ist eindeutig der wilde Elefant, der es sich im strömenden Regen in irgendeinem Feld gemütlich gemacht hat. Wir können nur noch staunen, hätten wir doch definitiv nicht erwartet irgendwo auf einem Feld einfach so einen Elefanten zu entdecken. An unserem Ziel angekommen, finden wir auf Anhieb ein nettes, sauberes und zahlbares Zimmer. Den Rest des Tages schauen wir vom Balkon aus dem Regen zu und hoffen, dass es irgendwann – spätestens morgen Vormittag – wieder trockener wird.

Polonnaruwa & Sigiriya

Der Wettergott meint es tatsächlich gut mit uns. Wir können alle Tempelanlagen des Unesco Welterbes in Polonnaruwa ohne Schirm besuchen. Weltklasse! Wie ihr seht, haben wir unsere Erwartungen an das Wetter stark herab gestuft… Die Anlage ist riesig und wir sind froh, dass wir ein Auto haben. So können wir ganz nach dem Motto “Do as the locals do” von einem Tempel zum nächsten fahren und haben erst noch keinen “Schnurri-Tuk-Tuk-Fahrer” im Schlepptau. Zeitweise fühlen wir uns wie in einer versunken Stadt. Wegen des vielen Regens ist alles links und rechts neben den Strässchen überflutet. Entsprechend sind auch die Anlagen eher in grün gehalten, sprich mit Moos überwachsen. Auf der Fahrt nach Sigiriya, dem nächsten Unesco Welterbe, müssen wir dann sogar fast 100 Meter über eine überflutete Strasse fahren. Früher hätten wir wohl gewendet. Heute jedoch fahren wir ohne mit der Wimper zu zucken mit unserem Mini-Chruzli durch und freuen uns, dass kein Wasser ins Auto reinkommt. In Sigiriya angekommen, ist das Wetter immer noch ganz nett und wir besteigen auf direktem Weg den Löwenfelsen. Erst als wir oben ankommen, fängt es an zu regnen. Leider ist somit auch die Aussicht, die sonst sicher super toll wäre, am Arsch. Schade, dass das schlechte Wetter die Atmosphäre dieses einmaligen Ortes damit gleich mit fort wäscht.

 Sri Lanka, Polonnaruwa, Stair

Dambulla & Kandy – und wie wir fast den Zahn verpasst hätten

Die Klimacharts im Reiseführer erzählen tatsächlich die Wahrheit. Je weiter wir nach Süden kommen, desto besser wird das Wetter. Wir müssen heute den Schirm kein einziges Mal aufspannen! Doch alles der Reihe nach… Unsere Aufmerksamkeit gilt heute als erstes den Höhlentempeln von Dambulla. In den Felsen eingehauen, sind hier fünf Tempel entstanden, die mit zahlreichen Buddhas gefüllt sind. Von aussen sieht das ganze nicht sehr schmuck aus. Erst im Innern kann man erkennen, warum die Tempel von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurden.. Vor allem die zahlreichen Felsmalereien sind sehr eindrücklich. Weiter geht es nach Kandy. Der Verkehr im Kaff ist anstrengend und es dauert seine Zeit bis wir uns auf der Karte orientieren können. Da wir das ursprünglich angepeilte Hostel nicht finden, beschliessen wir spontan uns etwas Luxus zu gönnen. Wir steigen in einem zwar alten, aber sehr edlen Hotel direkt im Zentrum ab. Der Hauptvorteil liegt auf der Hand: wir können alle Sehenswürdigkeiten zu Fuss erreichen und das Auto stehen lassen. Als erstes besuchen wir den Tempel des Zahns. Der Zahn, den es dort zu bestaunen gibt, soll Buddha gehört haben. Entsprechend heilig und verehrt ist der Ort. An dieser Stelle muss wohl kaum erwähnt werden, dass auch dieser Ort zum Unesco Welterbe gehört. Unsere Zahnbesichtigung geht beim ersten Mal jedoch in die Hosen. Wir bemerken nicht, dass wir beim Zahn vorbeilaufen und fragen uns später, wo denn nun dieser heilige Zahn eigentlich sei. Erst beim genaueren studieren des Reiseführers wird uns klar, dass wir eigentlich schon daran vorbei gelaufen sind. Da der Zahn zur aktuellen Tageszeit hinter einer Tür versteckt ist, sind wir ein bisschen entschuldigt. Nichts desto trotz nehmen wir nochmals einen Anlauf und pilgern bewusst an diesem Reliquie vorbei. Neben dem Zahn gibt es in Kandy nicht viel zu entdecken. Entsprechend erlauben wir uns ein Mittagsnickerchen – wir sind beide ziemlich verschnupft und nicht ganz fit – und schlendern erst später am Nami um den See und noch ein bisschen im treibsamen Kaff herum.

Fahrt durch das Hill Country

Heute steht uns eine längere Autofahrt bevor. Wir wollen durch das Hill Country soweit als möglich gegen Süden fahren. Die Fahrt ist abwechslungsreich und kurvig. Unterwegs machen wir immer wieder einen Stopp, um die Teeplantagen und die Landschaft zu fotografieren. In der Zwischenzeit fühlen wir uns mehr als wohl auf den Strassen von Sri Lanka. Wir überholen, hornen, und blinken wie die Einheimischen. Wir sind stets eine mittlere Sensation, wie wir hier selbstbewusst den Verkehr meistern und immer wenn uns jemand entdeckt – Touristen mit einem Fahrer oder Einheimische – ernten wir viele unglaubliche Blicke. Gegen vier Uhr sind wir schliesslich an einer Kreuzung, wo wir für die Bettsuche eine Entscheidung treffen müssen. Guten Mutes beschliessen wir noch einige Kilometer weiter in Richtung eines Passes zu fahren. Wir haben Glück und stossen tatsächlich in the middle of nowhere auf ein Dorf, welches sogar ein Guesthouse hat. Im alten britischen Kolonialhaus werden wir herzlich bewirtet und bekocht. Alle haben ihre helle Freude, dass wir den Weg in das abgelegene Kaff Namens Rakwana gefunden haben. Nur der nächtliche Dauer-Klopfer hätte nicht sein müssen.

 Sri Lanka, Polonnaruwa, Monkey

A17

Die Passüberquerung von heute ist spektakulär. Normalerweise sind die A-Strassen bestens bewirtschaftet und genug breit. Die A17 jedoch bildet eine Ausnahme. Die vielen Schlaglöcher und die dünne Strasse machen vor allem die Kreuzungen mit dem Bus abenteuerlich. Wir sind froh, dass wir gestern nicht noch weiter gefahren sind. Lange wäre nichts mehr gekommen und für die 30 Kilometer Fahrt zu unserem ursprünglichen Ziel brauchen wir fast drei Stunden. Leider ist das Wetter ziemlich verhangen. Zum Glück haben wir bereits gestern viele Teeplantagen sowie die Landschaft bestaunen können. Mit jedem Meter, welchen wir näher ans Meer kommen, wird es freundlicher. Nur die Sonne macht sich noch etwas rar. Direkt am Meer finden wir in einem Surfer Hostel ein tolles Zimmer. Da wir keine Surfer sind, geniessen wir die Wellen als Badende. Das Meerwasser tut uns beiden gut. Endlich können wir unsere Nasen so richtig entstopfen. Zum Znacht gibt einen riesigen ganzen Fisch. Mal abgesehen vom vielen Knoblauch könnte man glatt von einem perfekten Znacht sprechen. Ganz besonders freut mich der kurze Telefontalk mit Johnson. Leider wohnt er an der regnerischen und inzwischen weit entfernten Westküste, weshalb ein Besuch bei ihm nicht möglich ist.

X-Mas in Unawatura

Bevor wir uns einige Kilometer weiter in Richtung Colombo vorarbeiten, machen wir einen kurzen Abstecher nach Matara. Die Stadt wird als ursprünglich und nicht touristisch angepriesen. In der Tat sehen wir praktisch keine Touris und geniessen auf einem Walk den kurzen Einblick in den Alltag der Einheimischen. In einem grösseren Tourikaff kurz vor Galle machen wir uns schliesslich auf die Suche nach unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte. Nach einigen Fehlversuchen finden wir praktisch direkt am Meer ein tolles Zimmer mit Balkon und sonst allem was das Traveller-Herz begehrt. Wir fühlen uns hier ziemlich an Goa erinnert und doch ist das meiste irgendwie viel netter. Obwohl Sri Lanka in vielem mit Indien vergleichbar ist, finden wir doch immer markante Unterschiede. Als Hauptunterschiede fallen uns vor allem die durchwegs freundlichen und kaum aufdringlichen Menschen auf. Zudem ist es viiiiiiieeeeeeel sauberer. Last but not least ist das Futter nur begrenzt mit dem indischen Essen vergleichbar. Der Abend wir etwas surreal. Vor allem die Familie inkl. Samichlaus, die hier irgendwelche Weihnachtslieder von sich gibt, schiesst doch ziemlich am Ziel vorbei. Während Odi kaum mehr zum Kopfschütteln heraus kommt, kriege ich eher einen Lachanfall. Nicht nur die wirklich unbegabte Familie ist funny. Vor allem die vielen Touris, welche ab diesem Theater fast in Ekstase verfallen, sind extrem unterhaltsam. Merry X-Mas to all of you!

 Sri Lanka, Hikkaduwa, Surfer

Galle

Mit dem Bus fahren wir nach Galle und besuchen das letzte Unesco Welterbe auf dieser Reise. Die Altstadt ist total relaxt und wir spazieren durch so ziemlich jede Strasse. Die alten Häuser, die kleinen Shops und die zahlreichen Cafes haben irgendwie Charme. Wunderbar finden wir vor allem das geringe Verkehrsaufkommen innerhalb der Mauern des Forts. Manchmal ist es einfach viel angenehmer, wenn man einfach latschen kann und nicht immer schauen muss, dass man nicht gleich unter dem nächsten Auto landet. Während sich die meisten Fahrer eines motorisierten Untersatzes einigermassen zu benehmen wissen, sind vor allem die Busfahrer eine wahre Plage. Die Könige der Strasse kennen kaum Gnade und fahren unter Dauer-Gehupe wie die Doofen durch die Gegend. Als wir mit dem Bus zurück zu unserem Dorf fahren, kommen wir in den Genuss genau einer solchen Busfahrt. Der Röhrenblick unseres Fahrers spricht Bände und die linke Hand ist eigentlich immer auf der Hupe platziert Nach einem erfrischenden Bad im Meer widmen wir uns dem Task “Souvenirs”. Wir sind erfreut über die unaufdringlichen Verkäufer und erstehen einige tolle Holzsachen. Zum Znacht gibts den obligaten Seafood. Was gibt es besseres, als am Meer frischen Fisch zu geniessen?

Diving Sri Lanka

Da wir noch genug Zeit haben und es uns irgendwie interessiert, wie die Unterwasserwelt in Sri Lanka aussieht, wagen wir den Sprung ins Wasser und legen heute einen Tauchtag ein. Ohne jegliche Erwartungen springen wir ins Wasser und tauchen am Morgen an einem ganz passablen Wreck. Die Sicht ist unerwartet gut und es gibt tatsächlich einige Fische zu bestaunen. Leider ist der zweite Tauchgang am Nami dann eher ein Rheinfall. Das sogenannte Riff besteht aus einem Haufen von Steinen und Korallen und Fische sind mehr als Mangelware. Zudem ist die See derart rau, dass wir noch auf 20 Meter unter Wasser den Wellengang spüren (wohl auch der Hauptgrund, warum es hier unten so aussieht…). Ziemlich mühsam ist dies vor allem auch beim ins Boot steigen. Bis alle wieder drin sind und der Anker wieder eingezogen ist, werden wir gehörig durchgeschüttelt. Unser Urteil zum Tauchen in Sri Lanka ist nach diesem Tag klar: Sri Lanka ist definitiv keine Tauchdestination!
Zu Unawatuna und dem Beach-Leben im Allgemeinen gibt es noch folgendes zu bemerken: 1. es ist einfach unglaublich wie Nahe hier alles ans Meer gebaut wurde. Es scheint, als ob es wie einen Wettlauf gibt, welcher Hausbesitzer es schafft Bar, Hotel oder was auch immer möglichst nahe am Wasser zu bauen. Die Konsequenzen sind klar: der Strand ist auf ein Minimum geschrumpft und die Brandung frisst sich täglich ein bisschen weiter in die Häuser. Der Bauschutt ist nicht immer ein Hingucker! 2. Die Einheimischen halten sich praktisch nie am Strand der Touristen auf. Nicht das dies irgendwie verboten wäre oder so. Aber es scheint, dass ihnen wohler ist, wenn sie unter sich selber bleiben. Nur die Jungs wagen ab und zu einen Spaziergang zu den Touris. Schliesslich sind ihre Mädels mit der gesamten Kleidung am Baden und die Bikinis der Touristinnen irgendwie anziehender.

Lazy day

Unser heutiges Programm ist schnell erzählt: wir wollen rund 30 Kilometer weiter nordwärts fahren und uns im Strandkaff Number 1 (gemäss Lonely Planet…) ein Hotel suchen. Um nicht bereits nach einer Stunde am Ziel zu sein, fahren wir auf dem Weg nach Hikkaduwa immer der Nase nach den grössten Teil der Fahrt durchs Hinterland. Nur wenige Meter von der Hauptstrasse sind sich die Einheimischen unsere weissen Gesichter (weiss ist etwas untertrieben, schliesslich haben wir doch etwas Farbe angenommen…) kaum mehr gewohnt und winken uns alle ganz aufgeregt zu. Die Menschen sowie die Tee- und Reisplantagen vermitteln ein idyllisches Leben und machen einen total friedlichen und stressfreien Eindruck. Schön! In Hikkaduwa angekommen, müssen wir ein paar Hotels abklappern bis wir endlich ein Zimmer finden. Die Altjahrswoche und die grossen Wellen haben ganz viele Touristen und Surfer in das Kaff gelockt. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf machen wir es uns am Strand gemütlich und schauen dem bunten Treiben im Wasser zu. Die Wellen sind ziemlich hoch und eigentlich schaffen es nur die Einheimischen immer wieder gekonnt durch das Wasser zu surfen. Zum Znacht muss ich heute auf nicht sehr einheimische Spaghetti umsteigen. Ich habe mir gestern komisch den Magen (schreckliches Fried Rice gepaart mit dem hohen Wellengang auf dem Boot) verdorben (ohne Durchfall und so…) und konnte seither nichts mehr essen. In diesen Fällen hilft auch bei mir nur noch Hausmannskost. Bestellt habe ich al pomodoro fresco. Geliefert wurde alla carbonara mit ein bisschen pomodoro fresco… Na ja, den Speck hätten sie behalten können, aber der Rest war ganz okay.
Was wir hier übrigens total cool finden, ist der Umgang mit Schuhen. Eigentlich könnte man fast sagen, dass Sri Lanka eine barfuss Insel ist. Mindestens 50% der Leute haben hier nämlich keine Schuhe an – und dies unabhängig davon was sie gerade am machen sind! Wir haben uns ziemlich an diese Sitte gewöhnt und sind nun auch oft schuhlos unterwegs. Und wenn wir Schuhe anhaben, dann Flip Flops. Und in diesem Fall passen wir sowieso auch bestens zu Land und Leute; das hätten dann nämlich die anderen 50% an den Füssen.

 Sri Lanka, Hikkaduwa, Farmer

Herausforderung GPS gemeistert

Nach einem erfrischenden Wellenbad im Meer nehmen wir die letzten Kilometer nach Colombo unter die Räder. Die Taktik mit dem durchs nette Hinterland fahren, geht heute nicht mehr ganz auf. Je mehr wir uns der Hauptstadt nähern, desto weniger Landleben gibt es zu entdecken und der Verkehr nimmt zu und zu. Zu unserem Erstaunen finden wir unser Hotel auf Anhieb. Damit können wir an dieser Stelle mit guten Gewissen behaupten (wir glauben fest daran, dass wir morgen auch noch die Autovermietung finden werden…), dass wir die Herausforderung “ohne GPS durch Sri Lanka” gemeistert haben. Die letzte Nacht logieren wir in einem Hotel ganz im Süden der Stadt. Hier gibt es ein relativ ruhiges Quartier, welches sogar Strand- und Meeranschluss vorweisen kann. Der Strand ist zwar weiterhin nicht gerade der Hammer (wir sind rückblickend nicht zu grossen Fans von den Stränden im Süden und Westen Sri Lankas geworden und ziehen nach wie vor die Strände in Südostasien bei weitem vor…), aber für ein Bierchen zwei, ein feines Znacht und ein bisschen People-Watching reicht es auf alle Fälle.

Weiter gehts nach Male

Als alles irgendwie im Tramper verstaut ist, machen wir uns auf die Suche nach der Autovermietung. Und siehe da, auch diese Nadel im Heuhaufen finden wir auf Anhieb. Alle sind höchst erfreut uns zu sehen. Wir haben fast ein wenig den Eindruck, dass ein bisschen am Erfolg unseres Vorhabens gezweifelt wurde. Damit ist auch Task Nummer 2 erfolgreich überstanden und wir geben nicht ganz ohne Stolz die Autochlüssel wieder ab. In Male angekommen, müssen wir erstmals direkt eines der neu erstandenen Souvenirs abgeben. Das Einführen eines Buddhas ist nicht erlaubt! Immerhin sind die Behörden derart kooperativ, dass wir die Statue bei der Ausreise wieder abholen dürfen. Mit Boot (1 Dollar) und Pick-up-Taxi (pauschal 4 Dollar) gehts zum Hotel. Dass hier nur die Transporte billig sind, wird uns spätestens beim Einkaufen bewusst. Unser Znacht – Crackers und Wurst aus Belgien, Käse aus Deutschland, Chips aus der EU und Eistee aus Australien – kostet ganze 17 Dollar. Willkommen im Import-Land Malediven, wo nur die Kokosnüsse, Ananas, Mangos und Papayas sowie die Fische “wachsen”!

Zum Abschluss der Sri Lanka-Rundreise noch einige Eindrücke zum Fahrstil im Land:
– das grösste Fahrzeug hat immer Vortritt
– zwei Fahrbahnen = mindestens drei Fahrzeuge
– Sicherheitslinien inkl. doppelte sind Strassenverzierungen
– Busfahrer sind doch etwas crazy unterwegs und überholen immer und überall
– wer bremst, verliert
– einmal hornen = man wird überholt und zwar bald
– blinken und mit dem Licht hupen erleichtern das Überholen
– überholen kann man überall – auch wenn man nicht sieht, ob jemand entgegen kommt
– überholen kann man auch vor Kurven (auch mit doppelter Sicherheitslinie)
– stoppen kann man immer und überall (immer wieder getestet, vor allem für Samosa Kauf)
– in den Käffern wirkt der Verkehr chaotisch. Polizisten versuchen ihr Bestes
– Polizeikontrollen gibt es viele (wir wurden leider nie angehalten und dies obwohl wir diese Extra-Permits dabei hatten – auch die Polizisten können kaum glauben, dass ein Weisser am Steuer sitzt und lächeln uns nett zu)
Resume: Auto mieten in Sri Lanka ist mit der notwendigen Aufmerksamkeit, ein bisschen viel Wachsamkeit, ein klein wenig Mut und einem Flair für ein bisschen Chaos auf den Strassen überhaupt kein Problem. Unser Tipp: go for it!

Suite?!

Pünktlich um neun Uhr sind wir im Flughafen. Bis auf zwei Taucher sind bald alle Gäste der Nautilus One versammelt. Auf die beiden Vermissten müssen wir glatte drei Stunden warten. Wegen schlechter Kommunikation haben sie im Hotel auf den Pick-up gewartet… Die Nautilus One übertrifft unsere Erwartungen. Das Schiff ist in unseren Augen riesig und bietet allerhand Platz zum Relaxen und Faulenzen: Chill-out Area am Schatten, Sonnendeck und riesige Esskabine. Riesig ist auch unsere Kajüte. Wir haben Platz zum Verschleudern – Doppelbett und Badezimmer inklusive. Die Gästeschar ist international und auch vom Alter her bunt gemischt. Die nächsten sieben Tage werden wir mit zwei Schwedinnen, drei Österreichern, fünf Deutschen, einer Japanerin, einem Russen, einem Chilenen und einer Taucherin aus Honduras verbringen. Zum Tauchen kommen wir heute nicht gross. Auf dem Programm steht nur der Check-dive. Weil wir weitaus am langsamsten unterwegs sind, verpassen wir bereits auf diesem ersten Tauchgang den Anschluss an unsere Gruppe. Die ersten Minuten reichen dem Divemaster jedoch aus, um unser Tauch-Skills zu beurteilen und so dürfen wir fortan stets alleine und in unserem Tempo durch das Meer schwadern.

 Maldives, Nautilus, Fish red

Suppe?!

Entgegen den üblichen Tauchzeiten dürfen wir heute ausschlafen. Aufgrund der schlechten Sicht unter Wasser haben wir nämlich kurzerhand die Route geändert, weshalb wir vor dem ersten Dive ins nächste Atoll schippern. Hier ist die Sicht zwar auch nicht gerade der Hammer, doch die vielen grossen Riffhaie können wir trotzdem bestens erkennen. Dazu kommt ein überdimensionaler Napoleon, welchen ich aufgrund seiner Grösse zuerst doch glatt für einen Korallenblock gehalten habe. Die beiden folgenden Tauchgänge machen wir direkt vor der Insel Maayafushi, wo wir im 2004 in den Ferien weilten. Das Highlight in der trüben Suppe ist der weisse Manta, welcher gemütlich an uns vorbei segelt. Diese Tiere sind einfach immer wieder besonders eindrücklich und wir müssen uns richtig gehend zwingen, ihm nicht in die Tiefe nachzuschwimmen. Für den heutigen Silvesterabend hat die Crew die gesamte Essenskabine mit Unmengen von Ballonen und Lichterketten geschmückt. Nach dem feinen Znacht warten wir bei guten Gesprächen, kühlem Bier und lauter Musik auf den Jahreswechsel. Pünktlich um Mitternacht gibts Kuchen und Tequilla aufs Haus resp. Schiff. Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr – bleibt fit und munter!

Manta?!

Heute ist die Sicht unter Wasser schon viiiiiel besser. Die Wirkung des Tauchplatzes ist denn auch ganz anders. Ich weiss oft gar nicht wo hinschauen, so viel gibts am Riff zu entdecken. Auf dem zweiten Tauchgang haben wir nur ein Ziel. Wir wollen Mantas sehen! Wir müssen nicht lange warten und schon bevor wir die Putzerstelle erreichen, schweben die gigantischen Tiere an uns vorbei. An der Putzerstation selber legen wir uns über 20 Minuten auf den Boden und schauen den Tieren einfach nur zu. Teilweise kommen die Mantas so nahe, dass ich ein, zwei Glückstränchen kaum zurückhalten kann. Toll! Zum Znacht hat sich die Crew etwas ganz besonderes einfallen lassen. Auf einer einsamen Insel haben sie aus Sand einen Tisch in Form eines Walhaies gebaut. Ein besserer Ort für das erste Barbecue in diesem Jahr gibt es eigentlich nicht, oder?

Walhai?

Faktisch waren wir noch nie so Nahe an einem Walhai dran wie heute – sagt wenigsten der Divemaster Nick. Also gut, machen wir uns auf die Suche! Der erste Tauchgang ist einfach der Hammer. Die Sicht ist super gut, das Riff wunderbar farbig und die Adlerroche, die lange Zeit mit uns schwimmt, das Tüpfchen auf dem i. Taucherherz was willst du mehr? Unser Taucherherz hat trotzallem noch einen Wunsch: Walhai! Auf der Suche nach dem grössten Fisch fahren wir am Atollrand rauf und runter. Odi und ich stehen über zwei Stunden auf dem Sonnendeck und schauen aufs Wasser. Leider für nichts respektiv nur für einen Sonnenbrand. Auch auf dem zweiten Tauchgang nix… Ja nu, hats nicht sollen sein. Irgendwelche (Taucher-)Träume muss man sich ja erhalten… Mein Highlight des Tages sind die Mantas, mit welchen wir auf der Rückfahrt schnorcheln können. Einfach nur toll, wie ich neben den Viechern her schwimmen kann.

 Maldives, Nautilus, Fish white

Strömung, Nullzeit und andere Herausforderungen

Der Tag beginnt früh. Um halb sieben Uhr sind wir bereits im Wasser. Da die Strömung auf dem Thila ziemlich stark ist, brauche ich viel Luft. Kombiniert mit der immer näher kommenden Nullzeit muss ich wohl oder übel bereits nach 40 Minuten das Zeichen zum Aufstieg geben. Für einmal sind wir damit bei den ersten, die wieder zurück im Boot sind. Sowieso habe ich heute eine Art “taucherischer” Stillstand zu vermelden. Auch auf den zwei weiteren Dives schwimme ich eher neben als in den Flossen. Zudem gibt es überhaupt nichts Spezielles zu sehen. Ja nu, nicht jeder Tag unter Wasser kann perfekt sein.

Ein ganz normaler Tag an Bord der Nautilus One

Nachfolgend die Beschreibung eines ganz normalen Tages auf der Nautlius One:
Aufstehen; Kaffee trinken und Güetzi essen; 1. Tauchgang; frühstücken; quatschen mit Margit und Otto (zwei super coole Abenteurer aus der Nähe von Wien – wonderful to know you guys!) sowie den anderen Divern; 2. Tauchgang; Zmittag essen; lesen, quatschen, loggen, faulenzen; 3. Tauchgang; duschen; Deko-Bier zum Sonnenuntergang; Znacht essen; qautschen und den Abend ausklingen lassen; ins Bett hüpfen.
Unser Fazit: wunderbar, wobei ein vierter Tauchgang den Tag noch perfekter gemacht hätte…

Last day diving

Da die meisten bereits morgen in der Früh ihren Flug haben, gibt es heute nur einen Tauchgang. Und da zwischen dem letzten Tauchgang und dem Abflug 24 Stunden liegen sollten, sind wir bereits um sieben Uhr im Wasser! Wir finden beides etwas mühsam, denn erstes geht unser Flug erst einen Tag später und zweitens haben wir somit faktisch den ganzen Tag „nichts“ zu tun. Aus für uns unerklärlichen Gründen schwimmt die Gruppe beim Abstieg wie die Doofen gegen die Strömung. Ich habe innerhalb von wenigen Minuten bereits 50 bar gesoffen, weshalb wir irgendwann alleine in die andere Richtung abhauen. Gute Entscheidung, denn nach nur wenigen Minuten stossen wir auf eine Haiputzstation. Zwei ziemliche „Tütschi“ lassen sich von uns überhaupt nicht stören und schwimmen langsam mit uns über das Riff – cool. Den Rest des Tages verbringen wir faulenzenderweise auf dem Schiff. Wir haben keine Lust mit den meisten anderen nach Male zu fahren, da wir zum Abschluss eh noch zwei ganze Tag in der Stadt verbringen werden.

 Maldives, Nautilus, Nemo

Male

Nach dem Frühstück ist es Zeit das Schiff zu verlassen und Abschied zu nehmen. Besonders schwer fällt uns der Abschied von Margit und Otto. Wir haben die beiden in den letzten Tagen sehr ins Herz geschlossen und freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit ihnen – wo auch immer, dies sein wird! Im Guesthouse angekommen ist unser Zimmer bereits parat. Und da Male in wenigen Stunden besichtigt sein soll, lassen wir es ruhig angehen und surfen stattdessen erstmals gehörig durchs Internet sowie durch die zahlreichen TV-Programme. Irgendwann muss man sich ja wieder auf den neusten Stand bringen… Am Nami wollen wir zu Fuss die Insel umrunden. Vorbei am „Strand“ der Einheimischen, Hafen, Früchtemarkt, Fischmarkt, zahlreichen Spielplätzen usw. schaffen wir bis zum Wolkenbruch in über zwei Stunden nur gerade drei Viertel der Insel abzulaufen. Da soll mal einer sagen, dass die Insel klein sei! Entgegen der allgemein gültigen Meinung von allen Malediven-Touristen finden wir Male auch gar nicht mal so langweilig. An jeder Strassenecke gibt es etwas Spannendes zu entdecken. Der heutige Regen war übrigens auf den Malediven fast eine Premiere. Das erste Mal hat es gestern Abend geregnet. Ansonsten war das Wetter in der letzten Woche voll und ganz nach unserem Gusto.

Bier gefunden!

Ausgeschlafen machen wir uns auf, um auch noch den Rest von Male zu entdecken. Ohne Karte schlendern wir durch die Strassen und geniessen nochmals so richtig die Hitze. Nach dem Besuch der grössten Moschee der Malediven sowie einigen Fotostopps bei ein paar weiteren Male-„Highlights“ wollen wir unseren Durst mit einem Bier löschen. Da es in ganz Male keinen einzigen Tropfen Alkohol gibt, nehmen wir kurzerhand die Fähre zur Flughafeninsel und setzen uns an den Pool des dortigen Resorts. Was macht man nicht alles für ein kühles Blondes? Schmecken tut’s jedenfalls ausgezeichnet. Über den Preis machen wir an dieser Stelle keine Angaben… Die nächste Fahrt mit der Flughafenfähre ist dann leider auch die letzte. Der Abschied wird uns insofern versüsst, als dass wir nochmals auf Margit und Otto treffen. Die beiden warten bereits am Jetty auf uns. Der definitive Abschied geht dann beinahe noch in die Hosen. Da unser Flug früher ist, können wir nicht zusammen in das Terminal hinein. Kurz bevor auf dem Bildschirm für unseren Flug „Final Call“ angeschrieben wird, schaffen wir es zum Glück doch noch. Ein Schmatzer und eine Umarmung später sitzen wir auch schon fast im Flugzeug, welches uns via Colombo zurück nach Frankfurt bringt. Schön wars, die letzten drei Wochen auf Achse!

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