Botswana & Zimbabwe

Short cut zu den Bildern

 

Off we go to the Southern Africa

Eine Stunde Verspätung? Kein Problem, wenn wir in Istanbul den Screen anschauen und sehen, dass mind. acht andere Flüge über acht Stunden Verspätung haben. Wir nutzen die Gunst der Stunde und legen uns flach neben eine Horde schlafende Asiaten auf die Bänke. Turkish Airlines enttäuscht nicht und wurde nicht umsonst zur besten Airline von Europa 2011 gewählt: spotbilliger Flug, super Service, nette Crew, feines Essen und das beste Entertainment-System ever. In Jo’burg sind wir im Nu bei der Autovermietung. Harrie und Heather haben für uns den besten 4×4 im ganzen Stall reserviert (obwohl wir diesen nicht reserviert haben und somit auch nicht bezahlen…). Ein überdimensionaler Toyota Landrover mit extra Bodenfreiheit, 150 Liter Tank und allem sonstigen Schnick Schnack erwartet uns. Die Übergabe ist wie bereits beim letzten Mal unkomplimpliziert und so sind wir bald “on the road again”. Nicht unweit nach Beginn der Fahrt müssen wir ein erstes Mal ein Rotlicht überfahren. Brav wie wir sind, halten wir natürlich an. Dass dies allerdings nicht usus ist, merken wir erst als alle um uns anfangen zu hupen. Warum man hier nicht halten sollte, finden wir leider nicht heraus. Wir passieren die Kreuzung jedenfalls ohne weitere Zwischenfälle. Die erste Nacht verbringen wir ca. 250 Kilometer nördlich von Jo’burg auf einem riesigen Campingplatz. Die heutigen Herausforderungen sind: 1. schön und nett diese Bodenfreiheit, aber leider reicht die Leiter nicht bis zum Boden und wir haben nicht genau zugehört, wo die Verlängerung versteckt ist. 2. Der CD-Player spuckt die CD nicht mehr raus. Zum Glück haben wir dieses eine Mal überhaupt an CD’s gedacht… Red Hot Chili Peppers forever ist nun wohl das Motto…

Zurück ins Land der Esel

Noch im Zelt können wir Problem Nummer 1 lösen. Odi merkt beim Erwachen, dass ihn irgendetwas unter der Matratze stört. Und siehe da, hier ist die Verlängerung für die Leiter versteckt. Meine ganz persönliche Herausforderung ist anschliessend, dass ich überhaupt zum Steuerrad und den Pedalen komme. Harrie hat extra für die grossen Männer eine Vorrichtung eingebaut (Odi sitzt ganz vorne!). Dass es aber allenfalls auch noch kleinere Frauen gibt, die eine solche Karre ab und zu fahren, hat er wohl vergessen. Mit allen Jacken am Rückenpolster erreiche ich zum Glück doch irgendwie die Pedale (von morgen an werde ich mir mit einem Kissen helfen…). Kurz nach dem Kaff, wo wir genächtigt haben, erwartet uns die wohl längste Baustelle in Südafrika: 43 Kilometer! Und so wird aus der Abkürzung eher ein Umweg… Nichts desto trotz erreichen wir irgendwann die Grenze und immigrieren relativ zügig (50 Minuten) in Botswana, wo uns bald der erste obligate Esel am Strassenrand begrüsst. Im ersten Ort stocken wir die Vorräte auf. Das Tanklämpli leuchtet schliesslich schon seit einigen Kilometern (nie gut in Afrika…), Geld haben wir auch noch keines und Fleisch sowieso nicht. Diesel und Geld finden wir rasch. Das Fleisch glustet uns weniger (die Kühlregale sind ausgeschaltet und der Geschmack ist doch eher komisch…), so dass wir im nächsten Kaff nochmals anhalten. Hier gibts zwar auch wenig Strom, aber immerhin appetitlicheres Fleisch. Unser Ziel, das Khama Rhino Sanctuary, erreichen wir vor Sonnenuntergang. Hier beginnt nun definitiv das afrikanische Feeling, welches wir so lieben. Ein Stellplatz ganz alleine für uns, ohne irgenwelche Nachbarn in Sichtnähe, ein grosses Feuer und – neu – kein Zaun, um das Camp! Immerhin ein paar Rebhühner, Impalas und Kudu’s erweisen uns die Ehre. Dass das Nashorn nicht vorbei kommt, finde ich eigentlich ganz ok… 🙂

Kubu Island

Bevor wir das Rhino Sanctuary hinter uns lassen, machen wir uns natürlich auf die Suche nach den Nashörnern. Ganze sechs Stück der über 40 Einwohner finden wir und sind ziemlich stolz auf unseren Erfolg. Die Dame am Eingangstor meint dazu allerdings nur ganz trocken “Only?”. Die Fahrt nach Kubu Island wird erst auf den letzten 40 km spekatakulär.

Botswana, Kubu Island, Tree

Mitten durchs Nichts, über die Steppe und Pfanne, gehts in Richtung unseres heutigen Ziels. Zum Glück haben wir ein GPS auf dem Handy! Ohne hätten wir das kleine Paradies mitten im Nirgendwo wohl nicht gefunden. Hier gibt es eigentlich genau nichts zu tun ausser die Aussicht auf die Pfanne geniessen, die vielen Baobab Trees bestaunen, die unendliche Ruhe wirken lassen und später die Millionen von Sternen anschauen. Camping-Herz was willst du mehr!
Ps: die CD ist wieder raus. Irgendwie lässt sich in Afrika mit ein bisschen Ausdauer alles reparieren.

Am Ende der Welt

Dank des Windes (wir sind selber schuld, haben wir doch das Aussenzelt nicht sachgemäss befestigt) sind wir sind früh wach und machen uns bald auf den 100 Kilometer langen Weg an die nächste geteerte Strasse. Kubu Island ist wirklich am Ende der Welt und wenn wir ab und zu auf einen kleinen Bauernhof stossen (gemessen an der Anzahl Kühe ist klein zwar das flasche Wort…), ist dies schon eher eine Ausnahme. Irgendwann weiss unser GPS nicht mehr wo wir sind. Da die Strasse aber ganz in Ordnung ist und die Himmelsrichtung nach wie vor stimmt, fahren wir einfach weiter. Am Veteriärzaun müssen wir zu unserer Überraschung den Kühlschrank nicht öffnen. Der Zaunwächter ist vielmehr an einem Aspirin interessiert, da ihm anscheinend der Schädel brummt. Ein guter Deal für uns ist der Kühlschrank doch noch voll mit Zeugs, welches wir sonst immer abgeben mussten. Unterwegs werden wir von einem Bauern angehalten. Bei unserem Anblick beschliesst er spontan ins nächste grössere Kaff zu reisen und bittet uns ihn mitzunehmen. Der Herr spricht etwas English ist aber eigentlich an uns und unserer Herkunft überhaupt nicht interessiert (dies ein grosser Unterschied zu Asien, wo man immer die halbe Lebensgeschichte zum Besten geben darf). Bevor es wirklich weitergeht, fahren wir aber irgendwie noch alle Nachbarn an, um zu fragen, ob die denn auch noch was brauchen aus der Zivilisation. Für uns ist dies eine gute Gelegenheit die Schlumpfbehausungen aus der Nähe anzuschauen. Die Fahrt auf der geteerten Strasse ist danach weitaus weniger spannend, wenn nicht gar langweilig. Kein Dorf, viel Verkehr, viele Baustellen… die einzige Abwechslung ist die wilde Elefantenherde, die direkt neben dem Highway das geliebte Baumfutter zu sich nimmt. Auch in Kasane, unserem Ziel, werden wir gleich von Elefanten und Pumbas begrüsst. Wir können kaum glauben, dass diese einfach im Kaff gleich neben der Hauptstrasse herum laufen. Da wir von zu Hause das Ihaha Camp im Chobe N.P. nicht reservieren konnten (gemäss Lonely Planet sollte man dies ein Jahr im Vorraus machen), versuchen wir unser Glück direkt am Gate. Und siehe da, wir können für morgen tatsächlich eine Reservation machen. Den Rest Tages verbringen wir mit Aufstocken von allerhand nützlichen Dingen. Als die erste Tankstelle uns mitteilt, dass sie keinen Diesel mehr haben, sind wir baff. Na Bravo, und jetzt? Wohl oder übel bleibt uns nichts anderes übrigs als wieder 10 km zurück zu fahren und dort das Auto zu tanken. Der Camping ist wie erwartet nicht mehr ganz so einsam und naturnah. Aber dafür sind wir wieder einmal sauber… schliesslich soll man die Unterhosen nicht länger als drei Tage anbehalten :-).

Chobe N.P.

Der Chobe N.P. ist eigentlich der einzige Grund, warum wir schon wieder in Botswana sind. Wir haben so viel gutes davon gehört und wollen unbedingt selber einen Blick darauf werfen. Wir werden nicht enttäuscht.

Botswana, Chobe National Park, Bird (flying)

Bereits auf den ersten Metern sind wir fasziniert von diesem Naturparadies. Roter Sand, Steppe, üppige Vegetation und viele Bäume (entweder immer noch ganz in grün oder schon im Indian Summer-Look) am blauen Chobe River. Dazu die vielen Tiere, die uns immer wieder vor die Linse laufen. Einfach wunderbar! Für die ca. 30 km bis zum Camp brauchen wir denn auch über sechs Stunden. Dies nicht nur wegen der vielen Fotostopps. Auch der Weg lädt nicht gerade zum Rasen ein. Die Strassen sind alle naturbelassen. Im Vergleich zu den anderen National Parks, die wir kennen, sogar richtige Tracks. Zum Glück haben wir ein so tolles Auto, welches jede kleinere und grössere Sanddüne und jedes kleinere und grössere Wasserloch problemlos schafft. Der Abend wird fast noch schöner. (Es folgen nun einige nicht jugendfreie Wörter… excusé) Goppverdammi-Heilandstutz ist dies oberaffengeil!!! Wenn mans nicht gesehen hat, kann man es kaum glauben. Mir kommen also beinahe dir Tränen. Das Ihaha Camp (kleine Nebenbemerkung: das Camp ist nicht eingezäunt, am Eingang grast eine Herde Büffel mit ca. 500 Tieren und unser Platz ist direkt am Wasser gelegen, von wo uns die Hippos entgegen grunzen) ist einfach der Hammer! Kurz vor dem Eindunkeln kommen auch noch die Ranger vorbei. Eigentlich erwarten wir nun einige Instruktionen für die Nacht. Aber nein, die netten Herren verkaufen Feuerholz. Ach wie ist das herrlich hier! Beim Znacht erhalten wir weiteren Besuch. Das Hippo hat das Wasser verlassen und läuft am Ufer entlang an unserem Zeltplatz vorbei. Da es stockdunkel ist, können wir leider nichts sehen. Zudem haben unsere Taschenlampe just heute den Geist aufgegeben… Das ganze ist auf jeden Fall spannender als jeder Krimi.

Elefanten soweit das Auge reicht

Heute brauchen wir für das Tierglück ein bisschen Geduld. Die ersten drei Stunden sehen wir so gut wie nix. Wo haben sich die Viecher nur alle versteckt? Wir vertreiben uns die Zeit mit dem Fahren von richtigen Tracks. Quer durch lange Wasserwege kurvt Odi direkt IM Chobe River. Yeppa, er hat viel Freude!

Botswana, Chobe National Park, Bird

Schliesslich stossen wir auf ein Rudel Löwen. Die Fünf liegen faul im Schatten herum und lassen sich von uns überhaupt nicht beeindrucken. Danach ist Elefanten-Time. Wie wenn jemand auf einen Knopf gedrückt hätte, tauchen die Kolosse plötzlich überall auf. Die aktuelle Jahreszeit hat zwei Vorteile: der Himmel ist meistens tiefblau (deshalb all die kitschigen Fotos… und ja, es sieht so aus) und es hat ganz viele Jungtiere. Fast jede Elefantenherde hat so denn auch mindestens ein Baby dabei. Sehr cool (das freut mich mehr…). Am Nami ist haushalten angesagt: einkaufen und waschen. (Insider: schade kann ich das Auto nicht mit dem Besen entstauben. Der Besen fehlt und ist auf dem Teppich eh schwer zu gebrauchen). Und ja, wir haben wieder Taschenlampen!

Victoria Falls

Zeitig erreichen wir die Grenze zu Zimbabwe. Wir haben allerhand üble Geschichten über den Grenzübertritt gehört und sind gespannt was sich denn nun wirklich alles bewahrheitet. Da wir die einzigen sind, kommen wir sofort an die Reihe. Der erste Zöllner ist super nett und begrüsst uns sogar mit einem souveränen “Grüezi”. Am nächsten Schalter wirds dann ein bisschen komplizierter. Der Herr ist nicht mehr ganz sooooo nett und erlaubt sich tatsächlich, mich wegen meiner Handschrift zu rügen. Bei ihm lassen wir denn auch allerhand Geld liegen. Nach den je 30 Dollar für das Visa, sind hier 75 Dollar für Zoll, Benzingebühr, Strassengebühr usw. fällig. Irgendwann – nach einer gefühlten Ewigkeit – hat er mittels Adlersystem – alles über uns im PC eingegeben und wir dürfen zum nächsten Schalter vortreten. Hier müssen wir nochmals fast 100 Dollar für die Autoversicherung (als ob die zahlen würden, wenn etwas passiert…) und den Import der Karre bezahlen. Mit unzähligen Papieren und Permits bewaffnet, können wir schliesslich in Zimbabwe einreisen. Die Fahrt zu den Vic Falls dauert nur eine knappe Stunde und kurz nachdem wir den Campingplatz bezogen haben, sind wir ready für dieses Highlight.

Zimbabwe, Victoria Falls

Wir werden nicht enttäuscht, der Wasserfall ist einfach gigantisch! Da wir kurz nach der Regenzeit hier sind, führt der Sambesi enorme Wassermassen mit sich. Die Aussicht im unteren Drittel der Aussichtspunkte ist denn auch für gar nix. Die Gist ist derart stark, dass wir uns fühlen wie bei uns im Herbst auf einem völlig eingenebelten Berg. Einziger Unterschied: es schiffet usem Näbu was es abe mah! Alles was nicht irgendwie unter dem Poncho versteckt ist, wird pflotschnass. Wir sind trotzdem happy und geniessen den Ausblick von den einigermassen trockenen Aussichtspunkten und der berühmten Brücke, welche gleichzeitig die Grenze nach Sambia ist. Hier können wir auch einen Fuss nach Sambia setzen. Und ja, der erste Einwohner aus Sambia, dem ich hier begegne, kennt Mayuka (Hopp YB)! Den Rest des Nami und Abends verbringen wir in der Gesellschaft von Nadine und Roger (und später auch Alexandra und Pascal). Die beiden sind mit dem Auto von Langnau a. A. hierher gefahren. Klar, dass uns der Gesprächsstoff nicht ausgeht. Danke für die tollen Geschichten und gute Weiterreise!

Die erste Polizeikontrolle

Da es gestern ein bisschen später geworden ist als gewohnt (normalerweise sind wir um etwa neun Uhr im Bett und stehen um ca. sieben Uhr auf), sind wir leicht später als sonst unterwegs. Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt, wo wir für die paar Sachen ein kleineres Vermögen ausgeben (wie können sich die Einheimischen hier überhaupt etwas kaufen?), fahren wir in Richtung Hwange National Park. Nach nur gerade zehn Kilometer müssen wir die Fahrt aber schon wieder unterbrechen. Die erste Polizeikontrolle (wir haben viel davon gehört und gelesen…) erwartet uns. Natürlich fragt der Polizist genau nach dem Ding, welches wir gerade so spontan nicht zeigen können. Wo ist nur dieses verdammte Pannendreieck? Odi räumt fast die ganze Karre geduldig aus und zeigt dem Herr all die anderen notwendigen Dinger wie Warnweste, Papierkram, Feuerlöscher, usw. Nur das Pannendreieck ist nirgends auffindbar. Als er schliesslich auch noch in der Futterschublade nachschaut, wird der Herr Polizist urplötzlich extrem hungrig. Mit einem Päckli Biscuits können wir die Sache schliesslich subito beenden. Unglaublich, wie hier gewirtschaftet wird! Günstiger als eine Busse ist es aber allemal. Da wir den Hwange N.P. unbedingt in seiner ganzen Breite durchfahren wollen, fahren wir den riesigen Park am äussersten westlichen Zipfel an. In the middle of nowhere – unterwegs nehmen wir wieder jemanden mit – finden wir schliesslich irgendwann das Gate. Nach nur kurzer Zeit müssen wir feststellen, dass sich in diesem Winkel des Parkes so gut wie gar keine Tiere aufhalten. Der Park scheint wie leer gefegt. Einzig die Tracks können uns ein bisschen erheitern. Als wir dann aber irgendwann auch keine Ahnung mehr haben, wo wir genau sind und auch das GPS seinen Geist aufgegeben hat, finden wir auch das nicht mehr ganz soooo lustig. Mit einigen Umwegen finden wir zum Glück wieder auf den Hauptweg zurück und somit auch das angesteuerte Nachtlager. Wir sind absolut die einzigen, die hier übernachten und werden deshalb bestens umsorgt. Der Ranger heizt die Dusche ein, spaltet Feuerholz und erzählt uns zudem bei einem Bier allerhand über das Leben in Zimbabwe. Unser Fazit: die Leute hier haben es definitiv nicht einfach und müssen an allen Ecken und Enden um das tägliche Brot kämpfen. Die Inflation hat einfach alles zerstört – krass!

Where are the animals?

Unsere Erwartungen vom Hwange N.P. werden leider überhaupt nicht erfüllt. Nur gerade zu Beginn der Pirschfahrt und am Abend bei Sonnenuntergang sehen wir einige wenige Tiere. Die Stunden dazwischen sind von gähnender Leere geprägt. Sehen wir dann doch mal irgend ein Tier, sprintet dieses meist in gestrecktem Galopp vor uns davon ab in den Busch. Uns wird derart langweilig, dass wir uns die Zeit mit einem simplen Spiel um die Ohren schlagen. Pro Tier (alles ausser Vögel und Insekten zählt) gibt es einen Punkt und ein Biskuit. Für Löwen gäbe es drei Punkte und für einen Leoparden gar fünf Punkte. Wir starren sicher fünf Stunden wie doof in den Busch. Odi gewinnt am Schluss mit 10:5 – ohne Löwen und Leoparden. Dieser Score sagt wohl alles. Sind wir zu verwöhnt von den anderen Parks oder haben wir einfach nur Pech? Oder ist der Park einfach zu gross? Oder finden die Tiere genug Wasser weit ab der üblichen Wasserlöcher? Who knows… Auf jeden Fall haben wir beschlossen, dass wir den Park einen Tag früher als geplant verlassen und uns stattdessen lieber mehr Zeit für die Fahrt zu den Mana Pools nehmen. Morgen geht es deshalb weiter in Richtung Osten.

Zimbabwe, Hwange National Park, Landscape

Navigation gleich null

Trotz den wenigen Tiersichtungen der Vortage wollen wir uns resp. den Tieren und somit dem National Park nochmals eine Chance geben und beginnen den Tag mit der gewohnten Pirschfahrt.

Zimbabwe, Hwange National Park, Sunset

Wir planen ganz in den Süden zufahren und dort durch das Gate den Park zuverlassen. Unterwegs zum Gate sehen wir dann tatsächlich auch einige der 30’000 Elefanten, die hier wohnen sollen, und einige andere Tiere. Hier scheinen die Viecher auch mehr an Autos gewohnt und machen sich bei unserem Anblick nicht immer gleich auf und davon. Die Landschaft ist zudem super toll. Einziges Malheure: wir finden das Gate nicht! Die Schilder sind derart spärlich, dass wir praktisch keine Chance haben. Nach einer gefühlten Ewigkeit können wir uns ganz am äussersten Zipfel des Parkes endlich wieder orientieren. Natürlich sind wir meilenweit an unserem Ziel vorbei geschossen. Guten Mutes starten wir nochmals einen Versuch, merken aber bald, dass wir im Kreis gefahren sind. Himmel, unser Navigationssinn hat uns total im Stich gelassen. Um den Park doch noch irgendwann wieder verlassen zu können, beschliessen wir auf Nummer sich zu gehen und zum Main Camp – dort haben wir übernachtet – zurückzufahren. Vielleicht war gar der Umweg gar nicht so schlecht. Dank diesem finden wir nämlich in einer Lodge Diesel und können volltanken. Das Benzin kostet hier übrigens genau gleich viel wie zu Hause! Die Fahrt nach Binga ist abwechslungsreich und kurzweilig. Überall hat es Dörfer und Leute auf der Strasse, die uns freudig winken. In Binga versuchen wir dann nochmals die Vorräte aufzustocken. Da die Auswahl spärlich ist, landen wir bei Nudeln und Büchsenfutter. Auch die Suche nach Diesel ist hier nicht allzu einfach. Zwei Tankstellen haben keinen Tropfen übrig. Am Schluss finden wir in einer Garage einen Zapfhahnen. Damit sollte die Weiterfahrt im Hinterland gesichert sein. Direkt am Ufer des Lake Kariba, einem riesigen künstlichen See, schlagen wir schliesslich unser Nachtlager auf. Übrigens begegnen wir heute wieder drei Polizeikontrollen. Bei der ersten fahren ich einfach weiter. Ich habe das Handzeichen als Gruss interpretiert, Odi als Stopp-Zeichen. Bei den zwei anderen müssen wir nur alle Papiere zeigen. Ansonsten können wir ohne Probleme weiterfahren. Es geht also auch anders…

Wow, diese Strasse!

Da wir heute einen Drittel des Landes durchqueren müssen, sind wir früh unterwegs. Bald ist es vorbei mit der geteerten Strasse und wir fahren offroad. Am Anfang ist der Weg ja noch ganz ok, irgendwann müssen wir dann aber sogar den 4×4 einschalten. Durch tiefen Sand und Schotter sowie über vom Wasser ausgewaschene Felsen bahnen wir uns langsam aber stettig den Weg in Richtung A1. Kleines Detail: die Strasse ist eigentlich als gute Verbindung auf der Karte eingezeichnet! Unterwegs nehmen wir zwei Anhalter mit. Ein älterer Herr, das Gesicht voll mit Fliegen, bleibt nur ca. 30 Minuten im Auto. Beim Aussteigen schenkt er uns ein zahnloses Lächeln und die zwei einzigen englischen Wörter, die er beherrscht “very much”. Der Nächste macht es sich dann für über fünf Stunden bei uns bequem. Der gute Mann trifft Dank unserer Fahrgelegenheit ganze 24 Stunden (crazy…!) früher an seinem Ziel ein. Der öffentliche Bus, welcher hier einmal pro Tag durchfährt, hätte für die Strecke definitiv viel mehr Zeit gebraucht. Die Fahrt ist zum Glück wieder sehr abwechslungsreich. Wir kommen fast nicht mehr aus dem Winken raus und befürchten für morgen schon einen gewissen Muskelkater in der Winkhand. Die Schlumpfhäuser reihen sich praktisch ununterbrochen aneinander. Irgendwann gibt es dann auch noch eine Tse Tse-Fliegenkontrolle. Der Herr (die Szenerie ist vergleichbar mit der Jellyfish-Fangsszene aus Spongebob) sprintet mit Spray und weissem Fangnetz unserem Auto entgegen. Nett wie wir sind, lassen wir ihn sogar im hinteren Teil des Autos ein bisschen herum sprayen. Nach 300 Kilometer erreichen wir endlich wieder geteerten Untergrund. Die letzten 200 km sind entsprechend im Nu zurückgelegt. In Kariba finden wir zu unserem Erstauenen sofort Diesel. Einzig die Suche nach dem Spar scheint hier schwieriger. Am Schluss können wir immerhin vier Colas und vier Kartoffeln kaufen. Von Trinkwasser (Nestlé hat – oh Wunder – hier noch keinen Markt aufgebaut) fehlt weit und breit jede Spur. Zum Glück haben wir noch einige Liter dabei, so dass wir wohl nicht verdursten werden. Und Bier haben wir sonst auch noch an Lager… Der Camping in Kariba ist einmal mehr Basic pur. Damit hätten wir eigentlich nicht gerechnet, ist das Kaff im Lonely Planet doch recht gut beschrieben. Aber wie sollte die ganze Infrastruktur erhalten bleiben, wenn kein Mensch mehr hier Ferien macht? Heutige Anzahl Polizeikontrollen: null! Kein Wunder bei der abgelegenen Sache… Übrigens hätte es von Binga nach Kariba auch eine Fähre gegeben. Diese hätte aber 22 Stunden gedauert und erst noch 360 Dollar gekostet. Da sind wir ja mit der Tagesfahrt noch ganz gut bedient.

Mana Pools I

Voller Vorfreude machen wir uns am Morgen auf zu den Mana Pools. Der National Park gehört zum Unesco Weltnaturerbe und wir sind sehr gespannt was uns dort erwarten wird.

Zimbabwe, Kariba, Zebra

Ein Highlight des Parks – oder besser der grosse Unterschied zu all den anderen Parks – ist, dass man hier das Auto offiziell verlassen und in der Prärie herumlaufen darf. Self-guided Walking-Safari nennt man dies (wir werden dies natürlich nicht machen, da es doch etwas gefährlich ist. Schliesslich läuft hier alles herum. Aber wir werden selbstverständlich aussteigen und uns ein paar Meter von der Karre weg bewegen). Gegen Mittag erreichen wir das Camp direkt am Sambesi. Nachdem wir uns angemeldet haben und mit diversen Infos versort wurden, sind wir ready für die erste Prischfahrt. Was sofort auffällt, ist die offene Landschaft. Kein Wunder entdecken wir überall Impalas, Springböcke, Pumbas, Elefanten, Affen, Hippos, Crocs und viele andere Tiere. Die Tracks sind für unseren 4×4 ein Nasenwasser. Wie man hier allerdings mit einem normalen PW herumkurven sollte (dies ist offiziell möglich…), ist uns ein Rätsel. Müde aber zufrieden sind wir bei Sonnenuntergang wieder zurück im Camp. Da es schon dämmert und es hier keinen Strom gibt, müssen wir im Dunkeln duschen. Ein eckliges Gefühl, wenn man nicht weiss, was einem alles begegnen kann. Da uns heute aufgrund der Holperpisten zudem wieder zwei Pet-Flaschen geplatzt sind, müssen wir nach dem Znacht auch noch den Kühlschrank putzen. Aludosen sind im afrikanischen Busch wohl die bessere Alternative!

Mana Pools II

Da in der kühlen Morgenluft die Tiere weitaus aktiver sind als während des Tages und wir die Hoffnung auf Löwen, Leoparden und Cheetah’s noch nicht aufgegeben haben, sind wir bereits um 6.20 Uhr auf der Pirsch. Leider scheinen heute jedoch auch wieder nur die üblichen Tiere die kühle Morgenbrise geniessen zu wollen. Nirgends zeigt sich uns eine Neuentdeckung.

Botswana, Chobe National Park, Antilope

In mein Tauchlogbuch würde ich denn wohl heute auch nur zwei Wörter schreiben: SAU (= same as usual) & VBF (= viele bunte Fische). In der Mittagshitze ziehen wir uns in den Schatten des Camps zurück und ich komme endlich dazu einen Blick in mein Buch zu werfen. Am Nami wieder das gleiche Spiel. Viel bekanntes, wenig Neues. Zum Glück gibts die Hippo’s, die sind konstant immer am gleichen Ort zu finden. Zum Znacht folgt schliesslich das kulinarische Highlight dieser Ferien. Da wir seit Tagen keinen gut ausgerüsteten Shop mehr gefunden haben, bleiben uns die Spaghetti aus der Dose. Schmeckt wie Ravioli nur irgendwie noch hässlicher (meine Meinung… Odi findet sie super). E Guete! Ausgerechnet in dieser Nacht muss ich natürlich auf’s WC. Tönt unspektakulär, ist es aber nicht. Die Hippos grunzen aus allen Ecken und wenn man weiss, dass die Viecher nur in der Nacht an Land kommen um zu fressen (wir pennen ca. 30 Meter vom Fluss weg) und zudem zu den gefährlichsten Tieren Afrikas gehören, muss man schon genau schauen, ob man beim nächtlichen Geschäft nicht alleine ist. Ich bins zum Glück!

Prall gefüllter Supermarkt

Heute beginnt offiziell die Rückreise in Richtung Südafrika. Unser heutiges Ziel ist ein kleiner See wenige Kilometer westlich von Harare. Im ersten grösseren Kaff machen wir einen Shopping-Stopp. Die paar Kilometer in den Süden haben es in sich. Wir kommen ohne Vorwarnung von praktisch null Angebot, zu einer riesigen Auswahl. Wir trauen unseren Augen kaum und freuen uns schon jetzt auf das Braii am Abend. Das Camp am See ist sehr idyllisch. Da wir früh genug sind, können wir sogar noch den Bird Park, welcher zum Resort gehört, anschauen. Diverse Vögel, welche wir bereits in der Natur entdeckt haben, lassen sich so nun auch aus der Nähe betrachten. Zur Abwechslung auch ganz nett… Das Highlight ist wohl der Strauss, welcher Odi am liebesten attakieren möchte. Das riesige Viech legt sich direkt vor ihm auf den Boden und schlägt richtig gehend mit seinen Flügeln aus. Gott sei Dank ist ein Zaun dazwischen, so dass wir die Drohgebärde äusserst gelassen nehmen. Kaum ist die Sonne weg, macht sich der Herbst heute zum ersten Mal bemerkbar. Im Nu wird es derart kühl, dass wir alle Jacken anziehen müssen, die wir dabei haben. Zum Glück hat Heather uns eine dicke Wolldecke eingepackt. Die brauchen wir heute Nacht im Zelt unbedingt.

Great Zimbabwe

Die Fahrt durch Harare ist unspektakulär und easy. Der einzige Verkehr bilden die zahlreichen Minibusse, die die Berufstätigen in das Zentrum bringen. Ansonsten ist nur am Stadtrand etwas los. Von hier fahren die grossen Busse in alle möglichen Himmelsrichtungen los. Wir amüsieren uns köstlich, was alles transportiert wird. Ganze Schränke, Sofas, Matratzen, Velos und anderer Kram lässt sich irgendwie auf dem Bus verstauen. Das Fahrzeug ist danach meist doppelt so hoch wie vorher. Ob das Zeugs auch gut angemacht ist, wissen die Götter. Die Fahrt in den Süden wird von vielen Polizeikontrollen begleitet. Meist müssen wir nicht einmal anhalten – entweder weil die Polizisten gerade beschäftigt sind oder weil wir sie keinen Grund sehen uns zu kontrollieren. Nach ca. zehn Kontrollen ist es dann aber wieder soweit und wir müssen am Strassenrand halten. Da unsere Papiere in Ordnung sind, suchen die Schmierlappen verzweifelt nach einem anderen Grund uns etwas Geld abzuknöpfen. Dabei sind sie ganz besonders einfallsreich. Der Bulle will uns tatsächlich eine Busse für das unsaubere – genau, zu viel Dreck! – Fahrzeug geben. Dazu soll der Feuerlöscher nicht mit dem amtlichen Siegel versehen sein. Für den Dreck verlangt er 70 Dollar, für den Feuerlöscher 40, macht nach simbabwischer Rechnung 150 Dollar (ja, rechnen scheint nicht ihre Stärke zu sein…). Odi zeigt ihnen auf wie sinnlos es ist, uns wegen eines dreckigen Autos zu büssen. Das sehen die Jungs dann tatsächlich auch ein. Bleibt der Feuerlöscher, welchen sie partout nicht als geprüft anerkennen wollen. Nachdem wir so ziemlich mit jedem anwesenden Polizisten gesprochen haben und wir langsam aber sicher keine Lust mehr zum Diskutieren haben, fragt uns der Polizist wieviel wir den überhaupt zahlen möchten. Odi offeriert zehn Dollar. Nach längerem hin und her willigt endlich einer ein. Als wir dafür aber eine Quittung verlangen, fängt die Diskussion wieder von vorne an. Mit Quittung kostet der Spass immer noch 40 Bucks. Irgendwann landen wir wieder bei den ursprünglichen zehn Dollar, bezahlen diese und fahren ohne Quittung davon. Tja, das war Korruption pur. Die nächsten zwei Kontrollen passieren wir trotz Stopp unbeschadet. Beide Male werden wir von einer Ladie aufgehalten und wir müssen feststellen, dass die Frauen doch einiges umgänglicher, freundlicher und korrekter unterwegs sind als die Männer. In Great Zimbabwe angekommen, befolgen wir den Tipp von Nadine und Roger und finden ein wunderbares Camp mit Seesicht. Neben einem riesigen Holzhaufen bekommen wir hier sogar ein privates Badezimmer. Wunderbar! Den Nami verbringen wir in Great Zimbabwe, dem wichtigsten nationalem Monument des Landes, welches gleichzeitig Unesco Welterbe ist. Great Zimbabwe hat dem Land 1980 seinen Namen gegeben. Zimbabwe bedeutet übesetzt: grosse Häuser aus Stein. Die Steinhäuser sind denn auch gross und zimlich eindrücklich aufeinander geschichtet. Bis vor wenigen Jahrzehnten war man sich denn auch uneinig, ob Afrikaner vor dieser langen Zeit(Entstehung ab dem ca. 10 Jahrhundert) überhaupt fähig waren, etwas derartigs zu bauen. Die Steingebäude sind zudem die grösste Ruine des afrikanischen Kontinentes, welche sich südlich der Sahara finden lassen. Wir geniessen den Spaziergang durch die Anlage mit vielen Einheimischen und der nigerianischen Air Force. Da man Dank dem obligaten “How are you?” schnell in Kontakt kommt, müssen wir immer wieder einen kleinen Schwatz abhalten und werden zu Fotos aufgefordert. Wir fühlen uns gar etwas wie in Asien und geniessen es 🙂

Khami Ruinen

Unser letztes Ziel in Zimbabwe sind die Ruinen von Khami bei Bulawayo. Auch diese Steinhaufen gehören zum Unesco Kulturerbe. Auf dem Weg dorthin passieren wie wieder einmal eine ganze Menge an Polizeikontrollen: 12! Heute scheint uns das Glück hold und wir müssen nur zwei Mal die Papiere zeigen, können aber sonst ohne Probleme passieren. Unsere neuste Theorie: bin ich am Steuer, ist die Gefahr einer langen Diskussion gering. Nach dem Abzweiger, welcher uns auf die Stichstrecke nach Bulawayo führt, peilen wir die erst besteLodge an, denn wir wollen morgen früh für die Rückfahrt nach Südafrika bereits möglichst viele Kilometer und Polizeikontrollen hinter uns gebracht haben. Obwohl es hier offiziell keine Campingplätze gibt, werden wir freundlich aufgenommen und haben erst noch die ganze Lodge für uns alleine. Die Khami Ruinen haben wir rasch besichtigt. Nach Great Zimbabwe ist das ganze doch eher klein und nicht gerade ein absolutes Highlight. Was uns dafür positiv überrascht, ist Bulawayo. Das quirrlige Zentrum ist relativ modern und die Strassen sind mit viel Leben gefüllt. Den letzten Abend in Zimbabwe verbringen wir mit einem grossen Braii. Wir gönnen uns ein sehr gutes Stück Fleisch und verabschieden uns so langsam aber sicher von diesem schönen Land, welches es nicht verdient hat, dass praktisch niemand mehr hier Ferien macht. Die Schauermärchen, die bei uns in den Medien herum gereicht werden, haben sich auf jeden Fall überhaupt nicht bestätigt. Wir haben uns in keiner Sekunde unsicher gefühlt und können jedem, der schon ein bisschen Afrika-Erfahrung hat, eine Reise zu diesen freundlichen und aufgeschlossenen Menschen nur empfehlen. Es bleibt die Hoffnung, dass irgendwann auch die Regierung wieder auf den richtigen Pfad kommt.

Sonnenbaden an der Grenze zu Südafrika

Die letzten 300 Kilometer zur Grenze bringen wir ohne Probleme hinter uns. Da ich fahre, werden wir an allen Kontrollen von den noch etwas schlaftrunkenen Polizisten vorbei gewunken. An der Grenze angekommen, geht es zuerst ganz zackig weiter. Die Ausreise aus Zimbabwe dauert nur gerade schlappe 30 Minuten. Als wir beim südafrikanischen Zoll ankommen, trauen wir unseren Augen kaum. Eine riesige Schlange hat sich vor einem Zelt versammelt und wartet auf die Immigration. Uns bleibt wohl oder übel nichts anderes übrig als uns auch anzustellen. Mit uns warten ca. 1000 Afrikaner an der brütenden Sonne – ca. 30 Grad im Schatten, diesen gibt es aber leider nicht – auf die Einreise. Leider kommen wir kaum vorwärts. Ein Glück können die Zimbabwer Schlange stehen. Kein Gedränge, gar nix. Als wir nach zwei Stunden warten endlich an der Reihe sind, wird uns auch bewusst wieso das Ganze so lange gedauert hat. Nur gerade zwei Zollbeamte nehmen sich den Einreisenden an. Immerhin lässt sich der Grenzbeamte bei uns auf einen Schwatz ein. Allerdings zeigt er sich überhaupt nicht beeindruckt ab der langen Wartezeit. Nachdem wir auch noch den letzten Schalter, dieses mal ohne anstehen, hinter uns gebracht haben, geht es endlich weiter. Die Ankunft in Südafrika gleicht einem kleineren Kulturschock. Alles ist geordneter, morderner und westlicher. Zu unserem Erstauenen schaffen wir es trotz der Warterei an unser ursprüngliches Ziel. In Bela-Bela – hier haben wir auch schon die erste Nacht verbracht – schlagen wir wieder in einer riesigen Ferienganlage unser letztes Nachtquartier auf. Entsperchend sind wir hier nicht mehr ganz alleine… Cheers auf unseren letzten Abend dieser wunderbaren Reise!

Goodbye Africa

Bevor wir die letzten paar Kilometer nach Jo’burg unter die Räder nehmen, müssen wir das Auto aufräumen und unsere sieben Sachen irgendwie wieder in den Tramper bringen. Drei Wochen in einem solchen Auto bringen viel Potential für eine gewisse Unordnung mit sich! Irgendwann ist alles verstaut und nachdem wir auch den letzten Staub gründlich abgeduscht haben, sind wir ready für die Heimreise. Nach einem kurzen Stopp im Mäc und bei einem Supermarkt – mein Tramper ist voll mit meinem geliebten Peri Peri – treffen wir bei Heather und Harrie ein. Die Zeit reicht nur für einen kurzen Schwatz und schon sitzen wir im Taxi zum Flughafen.
Leider ist Afrika damit schon wieder passé… für den Moment wenigstens. Denn wir haben bereits wieder ganz viele Ideen für mögliche weitere Touren im südlichen Afrika. We hope, we will be back soon!

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