Switzerland & Italy

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Ans Ende der Schweiz
Spontan können wir Dank Odi’s Überzeit eine Woche verreisen. Wir entscheiden uns für die ersten Ferien zu viert für ein paar Tage Camping im Engadin sowie wie für einen Besuch bei Odi’s Tante Edith in Italien am Meer (zwischen San Remo und Imperia). Ins Engadin, genauer nach Müstair, führt uns das letzte Unesco Weltkulturerbe der Schweiz, welches in unserem Besuch noch kein Kleberli hat. Nach vier Stunden Fahrt durch uns nicht gross bekannte Regionen erreichen wir schliesslich den National Park der Schweiz. Wir infomieren uns im Visitor Center über mögliche Wanderungen und müssen feststellen, dass wir mit den Girls nicht wirklich wandertauglich für diese Region sind. Und so machen wir mehr oder weniger Sightseeing aus dem Auto verbunden mit einigen Stopps auf den unzähligen Parkplätzen des Parks. Irgendwann am späteren Nami treffen wir schliesslich auf dem Camping in Müstair ein. Wir gehen es ruhig an und verbringen den Rest des Tages um den Camper herum und geniessen das sonnige und warme Wetter. Erst als die Sonne um sieben Uhr hinter den Bergen verschwindet wird es langsam etwas frostiger und wir beschliessen sicherheitshalber in der Nacht die Heizung anzuwerfen. Wenn nicht für die Girls dann ganz sicher für die grossen zwei Gförlis…

Switzerland, Muestair, Bee

Das Kloster von Müstair
In der östlichsten Gemeinde der Schweiz gibt es wie bereits erwähnt auch ein Unesco Weltkulturerbe. Und so machen wir uns nach dem Zmorge zu Fuss auf um dieses zu besichtigen. Das Musuem ist informativ, gibt Einblicke ins klösterliche Leben und zeigt die uralten Fresken, für welche das Kloster unter anderem berühmt ist. Nur Nini findet das ganze nicht so lustig. Die Räume sind ihr zu dunkel und sie will unbedingt bei Papa auf den Armen in Sicherheit bleiben. Melia ist interessiert wie eh und geniesst das Sightseeing-Programm aus der ersten Reihe im Baby-Björn bei Mama. Müstair als Dorf bietet ansonsten nicht viel. Dafür ist die Natur drum herum umso ergiebiger. Nach der Siesta “wandern” wir zu einem schönen Spielplatz an einem Bach. Anina geniesst das nachmittägliche Programm sehr und tollt ohne Ende herum. Nach dem Znacht wird auch noch das Tramplin auf dem Camping ausgiebig genutzt und zwar so lange bis die Batterien total leer sind und sie nur noch ins Bett will – und das erst noch 45 Minuten früher als gewohnt. Da sagen Mama und Papa nicht nein und geniessen die unverhofft frühe Nachtruhe bei einem Glas Wein vor dem Camper.

Bergstrassen ohne Ende
Wir sind zeitig wach und genau so zeitig parat zum Losfahren. Voller Tatendrang schleichen wir uns Kurve um Kurve zum Umbrailpass hoch. Leider ist alles umsonst. Wegen eines Velorennens auf der italienischen Seite ist diese gesperrt und die Weiterfahrt wird uns verwerhrt. Ausser Kurven nix gewesen. Zähneknirschend fahren wir wieder ins Münstertal und versuchen unser Glück beim nächsten Pass. Hier haben wir freie Fahrt – sieht man mal von den zahlreichen Sonntagsfahrern mit Auto, Töff und Velo ab. Wegen des Umweges haben wir viel Zeit verloren. Doch zum Glück lassen sich die Kids nichts anmerken und sitzen bis zum ersten Halt fast vier Stunden ruhig im Mobil. Nach einem Stopp mit Zwischenverpflegung im Mäc geht es weiter in Richtung Milano. Nun kommt zum Verkehr auch noch die Hitze dazu. Doch auch dies wird mit viel Ruhe und Wasserspray ertragen. Südlich von Milano in Bravia schlagen wir schliesslich unsere Zelte auf. Der Pool, welchen wir auf der HP entdeckt haben, ist der Hit und die Abkühlung tut allen gut. Selbst die Kleinste darf für einen kurzen Schwumm ins Wasser. Am Abend machen uns nur noch die Mücken das Leben schwer. Das Travellerleben kann manchmal ganz schön anstrengend sein :-).

Switzerland, Muestair, Insect

Zu Edith
Lange ists her seit wir das letzte Mal bei Odis Tante Edith in Costa waren. Doch nun ist es an der Zeit mindestens der grossen Tochter das Dorf aus Papa’s Kinderferien sowie das Meer zu zeigen. Am frühen Nami treffen wir bei Edith ein und werden herzlich empfangen. Auf der kühlen Terrasse mit der tollen Aussicht gibt es viel zu erzählen und die Zeit vergeht wie im Flug. Wir freuen uns wieder mal in Costa zu sein!

Bädele u sändele zum Ersten
Wir schlafen alle super und sind ganz erstaunt als es bereits halb acht ist, als wir erwachen. Mit dem Zmorge im Gepäck machen wir uns so dann gleich auf an den Strand. Wir sind lange nicht die einzigen und geniessen die relative kühle Morgenbrise mit zahlreichen Einheimischen. Anina ist ganz aus dem Häuschen und weiss gar nicht ob sie zuerst bädele oder sändele soll. Wahrscheinlich könnte man sie drei Tage hier aussetzen und ihr würde nicht langweilig werden. Gegen Mittag wird es langsam heiss und wir verziehen uns mit Edith in ein Restaurant am Schatten. Melia macht trotz Hitze alles mit. Hut ab, Kleine, auch du hast unsere Gene – super! Nach der Gelati geht es zurück zu Ediths Haus: Siesta-Time. Vor dem Znacht machen wir noch einen Spaziergang in und um Costa. Wir müssen vor allem Anina wieder müde machen. Sie hat die Siesta fast ein bisschen übertrieben und will dann am Abend entsprechend auch nicht einschlafen. Unsere Kids haben subito den italienischen Modus eingeschaltet und sich den klimatischen Bedingungen somit bestens angepasst.

Italy, Costarainera, Insect

Bädele und sändele zum Zweiten
Das Programm von heute gleicht dem gestrigen. Wir sind früh am Strand, geniessen das Meer sowie den Sand und gönnen uns eine Pizza und eine Gelati. Einziger Unterschied heute: Edith ist beim ganzen Programm mit von der Partie. Das ist vor allem für Anina der Hit, denn so kann dauernd mit jemandem im Wasser sein und nach Herzenslust planschen und schwimmen. Nach der Siesta gibt es wieder Wasser, dieses Mal zum Chosle. Hauptsache Wasser! Zum Znacht zaubert Edith einmal mehr ein wunderbares Essen auf den Tisch. Sie verwöhnt uns wirklich sehr und liest uns einfach jeden Wunsch von den Augen ab – merci!

Back home
Heute heisst es schon wieder Abschied nehmen. Die wenigen Tage in Costa sind im Nu an uns vorbeigezogen. Aber wir kommen sicher wieder! Vielen lieben Dank, Edith, für alles und auf bald!
Die Heimfahrt klappt ganz gut. Nur Melia wird in ihrem Maxi-Cosi ein wenig stark erhitzt. Zum Glück kommt dann aber irgendwann der Simplon-Pass und damit etwas Abkühlung. Nach knapp acht Stunden sind wir wohlbehalten wieder in Bern. Hier geht der Sommer gleich unverändert weiter. Es ist immer noch genau so heiss! Was für ein toller Sommer 2015 – auch in Bern. I like it (auch wenn in der Wohnung seit Wochen immer über 30 Grad sind…)!
 

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