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	<title>Grosse Ferien</title>
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	<description>Reiseberichte aus aller Welt</description>
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		<title>Sri Lanka &amp; Maldives</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:51:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern &#160; Sri Lanka wir kommen Wieder einmal dürfen wir über die Festtage verreisen. Dieses Mal<a href="http://www.grosseferien.ch/2012/01/29/sri-lanka-maldives/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Sri Lanka &#038; Maldives" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/sri-lanka-maldives/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sri Lanka wir kommen</strong></p>
<p>Wieder einmal dürfen wir über die Festtage verreisen. Dieses Mal verschlägt es uns für zwei Wochen nach Sri Lanka und danach für eine Woche auf ein Tauchschiff quer durch die Malediven. Für die Reise haben wir uns zwei Herausforderungen auferlegt. Zum einen werden wir alleine mit einem Mietauto durch Sri Lanka fahren (uns erwarten wohl nicht gerade schweizerische Strassenverhältnisse&#8230;) und zum anderen haben wir für uns beide nur einen Tramper dabei. Dies ist eigentlich nichts besonderes, doch wer Odis und meine manchmal doch sehr unterschiedliche Auffassung von Ordnung kennt, kann erahnen, dass dies durchaus zu den Herausforderungen zählt <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Um uns langsam an die Ferien zu gewöhnen, sind wir bereits gestern nach Frankfurt gereist. Ausgeschlafen und top fit geht es schliesslich am Vormittag zum Flughafen. Da wir den Frankfurter Flughafen langsam aber sicher kennen, finden wir das neue Terminal auf Anhieb und können bald zum obligaten &#8220;vor-dem-Abflug-Gin-Tonic&#8221; übergehen. Etwas Action erwartet uns schliesslich bei der Sicherheitskontrolle vor dem Gate. Irgendein Koffer ist liegen geblieben und das ganze Areal muss evakuiert werden. Trotz der grossräumigen Absperraktion heben wir mit nur 40 Minuten Verspätung ab. Der Flug ist ruhig und fast perfekt. Nur am Schlaf fehlt es uns. Entsprechend k.o. landen wir im am Morgen um 4.30 Uhr in Colombo.</p>
<p><strong>Colombo</strong></p>
<p>Zu unserer Freude klappt der bestellte Abholservice einwandfrei und wir sitzen bald im Auto, welches uns ins Hostel bringt. Im Hostel angekommen, führt uns unserer Weg direkt ins Bett. Wir wollen ein paar Stunden schlafen, bevor wir uns in die Grossstadt wagen. Einigermassen ausgeruht und frisch geduscht geht es schliesslich auf Erkundungstour. Ohne lange zu zögern, springen wir in den erst besten Bus und lassen uns in die Stadtmitte fahren. Dort wo uns der nette Busmann wieder raus schmeisst, pulsiert das Leben. Die Strassen sind voll mit Händler, die lautstark ihre Ware anpreisen und mit Käufern, die die vielen unnötigen erstehen. Wer geglaubt hat, dass wir in Sri Lanka von sämtlichen weihnächtlichen Aktivitäten verschont bleiben, täuscht sich. Wir müssen bald feststellen, dass das Fest hier genauso so ausgiebig und dazu noch um einiges kitschiger als bei uns zu Hause gefeiert wird. Alles Mögliche wird feil geboten, überall ertönt weihnächtliche Musik und ab und zu winkt uns sogar ein Samichlaus zu. Unser nächstes Ziel ist das Fort. Erst als wir nach längerem suchen kein Fort finden, dämmert es uns, dass es gar kein Fort gibt. Hätten wir den Planeten etwas besser gelesen, hätten wir sofort gemerkt, dass nur das Quartier so heisst. Dafür finden wir die Strandpromenade auf Anhieb. Die wahre Sehenswürdigkeit sind hier die vielen Liebespärchen, die sich hier unter dem Regenschirm (dieser dient als Sonnenschutz, es ist ca. 35 Grad warm und tropisch feucht&#8230;) auf den Parkbäncken verstecken. Auf der Suche nach einem kühlen Bier landen wir schliesslich in einem Hotel der gehobenen Klasse direkt am Meer. Wir geniessen die Aussicht, das kühle Blonde und kommen langsam aber sicher in Sri Lanka an. Nach dem langen Fussmarsch zurück ins Hotel sind wir wieder ziemlich erledigt und das Schlafmanko macht sich bemerkbar. Entsprechend holen wir nur noch rasch einen kleinen Snack und verspeisen diesen bei unserem doch sehr gewöhungsbedürftigen Gastgeber im Hostel. Der Typ zeigt sich gesprächig und interessiert.Aber irgendwie werden wir nicht ganz schlau aus ihm. Als Höhepunkt verpasst er mich doch tatsächlich einen Gutenacht-Kuss. Ob man das hier immer so macht, werden wir wohl heute kaum mehr herausfinden&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Abenteuer Mietauto in Sri Lanka – los geht&#8217;s</strong></p>
<p>Nach einem ausgiebigen Frühstück warten wir auf unseren Pick-up, welcher uns zur Autovermietung bringen soll. Als nach einer halben Stunde immer noch niemand da ist, werden wir langsam – so richtig swiss-like &#8211; ungeduldig und rufen an. Irgendwie haben wir zwar immer jemand am Apparat, aber so richtig Auskunft geben kann trotzdem niemand. Wie durch ein Wunder taucht ein paar Minuten später dann tatsächlich jemand auf. In der Vermietstation gilt es zuerst den ganzen Papierkram zu erledigen. Es scheint als ob alles geklappt hat – ausser der GPS-Reservation! Unser Auto hat weder eine Einrichtung dazu, noch lässt sich auf die schnelle ein funktionierendes Gerät auftreiben. So sind wir plötzlich auch noch mit einer dritten Herausforderung konfrontiert&#8230; Kleine Bemerkung am Rande: wir sind ab sofort stolze Besitzer eines Sri Lankesischen Driving Licence&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Da uns jeder Angestellter für die Fahrt aus Colombo raus mit einem anderen Tip ausstattet, biegen wir bereits bei der Ausfahrt der Vermietstation in die falsche Richtung ab. Das meinen jedenfalls die drei Typen, die uns winkend nachspringen und uns in die genau entgegengesetzte Richtung lotsen. Wie auch immer, biegen wir halt nach rechts ab, irgendwie werden wir schon aus Colombo heraus finden. Mit Mäzu am Steuer und mir als Kartenleser klappt es jedenfalls auf Anhieb und wir finden auf direktem Weg aus der Millionenstadt raus. Um uns am Anfang nicht gleich zu fest zu überfordern, nehmen wir den Weg nach Anuradhapura entlang der Küste unter die Räder. Da alles ziemlich gut angeschrieben ist und wir uns sonst auf unsere Intuition verlassen können, finden wir ohne Probleme an unser Ziel. Die Strassen sind meist derart gut, dass wir fast immer mit 60 km/h fahren können. Das tönt nun nicht nach gerade viel Geschwindigkeit, ist aber in Anbetracht des doch teilweise recht chaotischen Verkehrs eine echte Leistung. An unserem Ziel angekommen, versagen unsere Navigationskünste dann doch noch. Wir können uns auf der Karte kaum orientieren und irren ziemlich ziellos durch die Gegend. Als wir dann endlich das Guesthouse finden, ist es natürlich schon voll. Auch beim zweiten Anlauf werden wir abgewiesen. Beim dritten Versuch lehnen wir dankend ab, ist das Zimmer doch eher ein stinkiges Maloch als etwas anderes. Am vierten Ort treffen wir zwar auch nicht gerade auf das Paradies, doch da es bald dunkel wird und wir nicht mehr weitersuchen wollen, entschliessen wir uns zu bleiben. Das Znacht gibts in einer einheimischen Beiz. Da der Kassierjunge kein Englisch kann, will er uns zuerst nicht bedienen und übersieht uns grosszügig. Erst als ein anderer Einheimischer uns zu Hilfe kommt, werden wir schliesslich bedient. Die Bestellung ist der Hit – ich zum Einheimischen: two fried rice; der Einheimische zum Kassierer: two fried rice; der Kassierer zum Einheimischen: ok, two fried rice. Im Hostel bekommen wir dann sogar noch ein Feierabendbier. Der Hostelowner hat lange in Europa gewohnt und sieht uns wahrscheinlich an, dass wir nichts gegen ein Bierchen einzuwenden hätte. Jedenfalls fackelt er nicht lange, steigt auf sein Mofa und bringt uns zwei Bier. Das nennen wir Service! Das Wetter ist übrigens heute ziemlich hässlich geworden. Je weiter wir nach Norden kamen, desto öfter hat&#8217;s geregnet. Am Schluss hat es schliesslich gar nicht mehr aufgehört. Und siehe da, im Reiseführer steht schwarz auf weiss, dass die Trockenzeit zurzeit nur im Westen und im Süden ist. Im Landesinnern rund um die antiken Städte (hier werden wir sicher die drei nächsten Tage verbringen&#8230;) ist Regenzeit! Eh nu, wir haben ja einen Schirm dabei&#8230;</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Sri Lanka, Anuradhapura, Stair" src="http://www.blacksnow.ch/images/sri_lanka_anuradhapura_stair.jpg" border="1" alt=" Sri Lanka, Anuradhapura, Stair" width="100%" /></p>
<p><strong>U wes de rägnet!</strong></p>
<p>Wir nutzen die Gunst der Morgenstunde und besuchen bei fast regenfreien Verhältnissen den buddhistischen Tempel mit dem wichtigsten Baum in Sri Lanka überhaupt. Man sagt, dass der Setzling vom Baum stammt, unter welchem Buddha zur Erleuchtung gelangt ist. Der Ort ist noch heute ein wichtiger Pilgerort und entsprechend gut besucht. Das wars dann auch schon mit dem einigermassen guten Wetter. Den Rest des Tages hört es praktisch kaum mehr auf zu regnen. Teilweise giesst es derart stark, dass wir uns kaum mehr aus dem Auto wagen und stattdessen die zahlreichen antiken und weniger antiken Stupas nur noch aus dem Trockenen bestaunen. Da keine Besserung in Sicht ist, verlassen wir das Unesco Welterbe nach dem Mittag in Richtung Süden. Das Highlight auf der Fahrt nach Polonnaruwa ist eindeutig der wilde Elefant, der es sich im strömenden Regen in irgendeinem Feld gemütlich gemacht hat. Wir können nur noch staunen, hätten wir doch definitiv nicht erwartet irgendwo auf einem Feld einfach so einen Elefanten zu entdecken. An unserem Ziel angekommen, finden wir auf Anhieb ein nettes, sauberes und zahlbares Zimmer. Den Rest des Tages schauen wir vom Balkon aus dem Regen zu und hoffen, dass es irgendwann – spätestens morgen Vormittag – wieder trockener wird.</p>
<p><strong>Polonnaruwa &#038; Sigiriya</strong></p>
<p>Der Wettergott meint es tatsächlich gut mit uns. Wir können alle Tempelanlagen des Unesco Welterbes in Polonnaruwa ohne Schirm besuchen. Weltklasse! Wie ihr seht, haben wir unsere Erwartungen an das Wetter stark herab gestuft&#8230; Die Anlage ist riesig und wir sind froh, dass wir ein Auto haben. So können wir ganz nach dem Motto &#8220;Do as the locals do&#8221; von einem Tempel zum nächsten fahren und haben erst noch keinen &#8220;Schnurri-Tuk-Tuk-Fahrer&#8221; im Schlepptau. Zeitweise fühlen wir uns wie in einer versunken Stadt. Wegen des vielen Regens ist alles links und rechts neben den Strässchen überflutet. Entsprechend sind auch die Anlagen eher in grün gehalten, sprich mit Moos überwachsen. Auf der Fahrt nach Sigiriya, dem nächsten Unesco Welterbe, müssen wir dann sogar fast 100 Meter über eine überflutete Strasse fahren. Früher hätten wir wohl gewendet.  Heute jedoch fahren wir ohne mit der Wimper zu zucken mit unserem Mini-Chruzli durch und freuen uns, dass kein Wasser ins Auto reinkommt. In Sigiriya angekommen, ist das Wetter immer noch ganz nett und wir besteigen auf direktem Weg den Löwenfelsen. Erst als wir oben ankommen, fängt es an zu regnen. Leider ist somit auch die Aussicht, die sonst sicher super toll wäre, am Arsch. Schade, dass das schlechte Wetter die Atmosphäre dieses einmaligen Ortes damit gleich mit fort wäscht.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Sri Lanka, Polonnaruwa, Stair" src="http://www.blacksnow.ch/images/sri_lanka_polonnaruwa_stair.jpg" border="1" alt=" Sri Lanka, Polonnaruwa, Stair" width="100%" /></p>
<p><strong>Dambulla &#038; Kandy – und wie wir fast den Zahn verpasst hätten</strong></p>
<p>Die Klimacharts im Reiseführer erzählen tatsächlich die Wahrheit. Je weiter wir nach Süden kommen, desto besser wird das Wetter. Wir müssen heute den Schirm kein einziges Mal aufspannen! Doch alles der Reihe nach&#8230; Unsere Aufmerksamkeit gilt heute als erstes den Höhlentempeln von Dambulla. In den Felsen eingehauen, sind hier fünf Tempel entstanden, die mit zahlreichen Buddhas gefüllt sind. Von aussen sieht das ganze nicht sehr schmuck aus. Erst im Innern kann man erkennen, warum die Tempel von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurden.. Vor allem die zahlreichen Felsmalereien sind sehr eindrücklich. Weiter geht es nach Kandy. Der Verkehr im Kaff ist anstrengend und es dauert seine Zeit bis wir uns auf der Karte orientieren können. Da wir das ursprünglich angepeilte Hostel nicht finden, beschliessen wir spontan uns etwas Luxus zu gönnen. Wir steigen in einem zwar alten, aber sehr edlen Hotel direkt im Zentrum ab. Der Hauptvorteil liegt auf der Hand: wir können alle Sehenswürdigkeiten zu Fuss erreichen und das Auto stehen lassen. Als erstes besuchen wir den Tempel des Zahns. Der Zahn, den es dort zu bestaunen gibt, soll Buddha gehört haben. Entsprechend heilig und verehrt ist der Ort. An dieser Stelle muss wohl kaum erwähnt werden, dass auch dieser Ort zum Unesco Welterbe gehört. Unsere Zahnbesichtigung geht beim ersten Mal jedoch in die Hosen. Wir bemerken nicht, dass wir beim Zahn vorbeilaufen und fragen uns später, wo denn nun dieser heilige Zahn eigentlich sei. Erst beim genaueren studieren des Reiseführers wird uns klar, dass wir eigentlich schon daran vorbei gelaufen sind. Da der Zahn zur aktuellen Tageszeit hinter einer Tür versteckt ist, sind wir ein bisschen entschuldigt. Nichts desto trotz nehmen wir nochmals einen Anlauf und pilgern bewusst an diesem Reliquie vorbei. Neben dem Zahn gibt es in Kandy nicht viel zu entdecken. Entsprechend erlauben wir uns ein Mittagsnickerchen – wir sind beide ziemlich verschnupft und nicht ganz fit – und schlendern erst später am Nami um den See und noch ein bisschen im treibsamen Kaff herum.</p>
<p><strong>Fahrt durch das Hill Country</strong></p>
<p>Heute steht uns eine längere Autofahrt bevor. Wir wollen durch das Hill Country soweit als möglich gegen Süden fahren. Die Fahrt ist abwechslungsreich und kurvig. Unterwegs machen wir immer wieder einen Stopp, um die Teeplantagen und die Landschaft zu fotografieren. In der Zwischenzeit fühlen wir uns mehr als wohl auf den Strassen von Sri Lanka. Wir überholen, hornen, und blinken wie die Einheimischen. Wir sind stets eine mittlere Sensation, wie wir hier selbstbewusst den Verkehr meistern und immer wenn uns jemand entdeckt &#8211; Touristen mit einem Fahrer oder Einheimische – ernten wir viele unglaubliche Blicke. Gegen vier Uhr sind wir schliesslich an einer Kreuzung, wo wir für die Bettsuche eine Entscheidung treffen müssen. Guten Mutes beschliessen wir noch einige Kilometer weiter in Richtung eines Passes zu fahren. Wir haben Glück und stossen tatsächlich in the middle of nowhere auf ein Dorf, welches sogar ein Guesthouse hat. Im alten britischen Kolonialhaus werden wir herzlich bewirtet und bekocht. Alle haben ihre helle Freude, dass wir den Weg in das abgelegene Kaff Namens Rakwana gefunden haben. Nur der nächtliche Dauer-Klopfer hätte nicht sein müssen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Sri Lanka, Polonnaruwa, Monkey" src="http://www.blacksnow.ch/images/sri_lanka_polonnaruwa_monkey.jpg" border="1" alt=" Sri Lanka, Polonnaruwa, Monkey" width="100%" /></p>
<p><strong>A17</strong></p>
<p>Die Passüberquerung von heute ist spektakulär. Normalerweise sind die A-Strassen bestens bewirtschaftet und genug breit. Die A17 jedoch bildet eine Ausnahme. Die vielen Schlaglöcher und die dünne Strasse machen vor allem die Kreuzungen mit dem Bus abenteuerlich. Wir sind froh, dass wir gestern nicht noch weiter gefahren sind. Lange wäre nichts mehr gekommen und für die 30 Kilometer Fahrt zu unserem ursprünglichen Ziel brauchen wir fast drei Stunden. Leider ist das Wetter ziemlich verhangen. Zum Glück haben wir bereits gestern viele Teeplantagen sowie die Landschaft bestaunen können. Mit jedem Meter, welchen wir näher ans Meer kommen, wird es freundlicher. Nur die Sonne macht sich noch etwas rar. Direkt am Meer finden wir in einem Surfer Hostel ein tolles Zimmer. Da wir keine Surfer sind, geniessen wir die Wellen als Badende. Das Meerwasser tut uns beiden gut. Endlich können wir unsere Nasen so richtig entstopfen. Zum Znacht gibt einen riesigen ganzen Fisch. Mal abgesehen vom vielen Knoblauch könnte man glatt von einem perfekten Znacht sprechen. Ganz besonders freut mich der kurze Telefontalk mit Johnson. Leider wohnt er an der regnerischen und inzwischen weit entfernten Westküste, weshalb ein Besuch bei ihm nicht möglich ist.</p>
<p><strong>X-Mas in Unawatura</strong></p>
<p>Bevor wir uns einige Kilometer weiter in Richtung Colombo vorarbeiten, machen wir einen kurzen Abstecher nach Matara. Die Stadt wird als ursprünglich und nicht touristisch angepriesen. In der Tat sehen wir praktisch keine Touris und geniessen auf einem Walk den kurzen Einblick in den Alltag der Einheimischen. In einem grösseren Tourikaff kurz vor Galle machen wir uns schliesslich auf die Suche nach unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte. Nach einigen Fehlversuchen finden wir praktisch direkt am Meer ein tolles Zimmer mit Balkon und sonst allem was das Traveller-Herz begehrt. Wir fühlen uns hier ziemlich an Goa erinnert und doch ist das meiste irgendwie viel netter. Obwohl Sri Lanka in vielem mit Indien vergleichbar ist, finden wir doch immer markante Unterschiede. Als Hauptunterschiede fallen uns vor allem die durchwegs freundlichen und kaum aufdringlichen Menschen auf. Zudem ist es viiiiiiieeeeeeel sauberer. Last but not least ist das Futter nur begrenzt mit dem indischen Essen vergleichbar. Der Abend wir etwas surreal. Vor allem die Familie inkl. Samichlaus, die hier irgendwelche Weihnachtslieder von sich gibt, schiesst doch ziemlich am Ziel vorbei. Während Odi kaum mehr zum Kopfschütteln heraus kommt, kriege ich eher einen Lachanfall. Nicht nur die wirklich unbegabte Familie ist funny. Vor allem die vielen Touris, welche ab diesem Theater fast in Ekstase verfallen, sind extrem unterhaltsam. Merry X-Mas to all of you!</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Sri Lanka, Hikkaduwa, Surfer" src="http://www.blacksnow.ch/images/sri_lanka_hikkaduwa_surfer.jpg" border="1" alt=" Sri Lanka, Hikkaduwa, Surfer" width="100%" /></p>
<p><strong>Galle</strong></p>
<p>Mit dem Bus fahren wir nach Galle und besuchen das letzte Unesco Welterbe auf dieser Reise. Die Altstadt ist total relaxt und wir spazieren durch so ziemlich jede Strasse. Die alten Häuser, die kleinen Shops und die zahlreichen Cafes haben irgendwie Charme. Wunderbar finden wir vor allem das geringe Verkehrsaufkommen innerhalb der Mauern des Forts. Manchmal ist es einfach viel angenehmer, wenn man einfach latschen kann und nicht immer schauen muss, dass man nicht gleich unter dem nächsten Auto landet. Während sich die meisten Fahrer eines motorisierten Untersatzes einigermassen zu benehmen wissen, sind vor allem die Busfahrer eine wahre Plage. Die Könige der Strasse kennen kaum Gnade und fahren unter Dauer-Gehupe wie die Doofen durch die Gegend. Als wir mit dem Bus zurück zu unserem Dorf fahren, kommen wir in den Genuss genau einer solchen Busfahrt. Der Röhrenblick unseres Fahrers spricht Bände und die linke Hand ist eigentlich immer auf der Hupe platziert Nach einem erfrischenden Bad im Meer widmen wir uns dem Task &#8220;Souvenirs&#8221;. Wir sind erfreut über die unaufdringlichen Verkäufer und erstehen einige tolle Holzsachen. Zum Znacht gibts den obligaten Seafood. Was gibt es besseres, als am Meer frischen Fisch zu geniessen?</p>
<p><strong>Diving Sri Lanka</strong></p>
<p>Da wir noch genug Zeit haben und es uns irgendwie interessiert, wie die Unterwasserwelt in Sri Lanka aussieht, wagen wir den Sprung ins Wasser und legen heute einen Tauchtag ein. Ohne jegliche Erwartungen springen wir ins Wasser und tauchen am Morgen an einem ganz passablen Wreck. Die Sicht ist unerwartet gut und es gibt tatsächlich einige Fische zu bestaunen. Leider ist der zweite Tauchgang am Nami dann eher ein Rheinfall. Das sogenannte Riff besteht aus einem Haufen von Steinen und Korallen und Fische sind mehr als Mangelware. Zudem ist die See derart rau, dass wir noch auf 20 Meter unter Wasser den Wellengang spüren (wohl auch der Hauptgrund, warum es hier unten so aussieht&#8230;). Ziemlich mühsam ist dies vor allem auch beim ins Boot steigen. Bis alle wieder drin sind und der Anker wieder eingezogen ist, werden wir gehörig durchgeschüttelt. Unser Urteil zum Tauchen in Sri Lanka ist nach diesem Tag klar: Sri Lanka ist definitiv keine Tauchdestination!<br />
Zu Unawatuna und dem Beach-Leben im Allgemeinen gibt es noch folgendes zu bemerken: 1. es ist einfach unglaublich wie Nahe hier alles ans Meer gebaut wurde. Es scheint, als ob es wie einen Wettlauf gibt, welcher Hausbesitzer es schafft Bar, Hotel oder was auch immer möglichst nahe am Wasser zu bauen. Die Konsequenzen sind klar: der Strand ist auf ein Minimum geschrumpft und die Brandung frisst sich täglich ein bisschen weiter in die Häuser. Der Bauschutt ist nicht immer ein Hingucker! 2. Die Einheimischen halten sich praktisch nie am Strand der Touristen auf. Nicht das dies irgendwie verboten wäre oder so. Aber es scheint, dass ihnen wohler ist, wenn sie unter sich selber bleiben. Nur die Jungs wagen ab und zu einen Spaziergang zu den Touris. Schliesslich sind ihre Mädels mit der gesamten Kleidung am Baden und die Bikinis der Touristinnen irgendwie anziehender.</p>
<p><strong>Lazy day</strong></p>
<p>Unser heutiges Programm ist schnell erzählt: wir wollen rund 30 Kilometer weiter nordwärts fahren und uns im Strandkaff Number 1 (gemäss Lonely Planet&#8230;) ein Hotel suchen. Um nicht bereits nach einer Stunde am Ziel zu sein, fahren wir auf dem Weg nach Hikkaduwa immer der Nase nach den grössten Teil der Fahrt durchs Hinterland. Nur wenige Meter von der Hauptstrasse sind sich die Einheimischen unsere weissen Gesichter (weiss ist etwas untertrieben, schliesslich haben wir doch etwas Farbe angenommen&#8230;) kaum mehr gewohnt und winken uns alle ganz aufgeregt zu. Die Menschen sowie die Tee- und Reisplantagen vermitteln ein idyllisches Leben und machen einen total friedlichen und stressfreien Eindruck. Schön! In Hikkaduwa angekommen, müssen wir ein paar Hotels abklappern bis wir endlich ein Zimmer finden. Die Altjahrswoche und die grossen Wellen haben ganz viele Touristen und Surfer in das Kaff gelockt. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf machen wir es uns am Strand gemütlich und schauen dem bunten Treiben im Wasser zu. Die Wellen sind ziemlich hoch und eigentlich schaffen es nur die Einheimischen immer wieder gekonnt durch das Wasser zu surfen. Zum Znacht muss ich heute auf nicht sehr einheimische Spaghetti umsteigen. Ich habe mir gestern komisch den Magen (schreckliches Fried Rice gepaart mit dem hohen Wellengang auf dem Boot) verdorben (ohne Durchfall und so&#8230;) und konnte seither nichts mehr essen. In diesen Fällen hilft auch bei mir nur noch Hausmannskost. Bestellt habe ich al pomodoro fresco. Geliefert wurde alla carbonara mit ein bisschen pomodoro fresco&#8230; Na ja, den Speck hätten sie behalten können, aber der Rest war ganz okay.<br />
Was wir hier übrigens total cool finden, ist der Umgang mit Schuhen. Eigentlich könnte man fast sagen, dass Sri Lanka eine barfuss Insel ist. Mindestens 50% der Leute haben hier nämlich keine Schuhe an &#8211;  und dies unabhängig davon was sie gerade am machen sind! Wir haben uns ziemlich an diese Sitte gewöhnt und sind nun auch oft schuhlos unterwegs. Und wenn wir Schuhe anhaben, dann Flip Flops. Und in diesem Fall passen wir sowieso auch bestens zu Land und Leute; das hätten dann nämlich die anderen 50% an den Füssen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Sri Lanka, Hikkaduwa, Farmer" src="http://www.blacksnow.ch/images/sri_lanka_hikkaduwa_farmer.jpg" border="1" alt=" Sri Lanka, Hikkaduwa, Farmer" width="100%" /></p>
<p><strong>Herausforderung GPS gemeistert</strong></p>
<p>Nach einem erfrischenden Wellenbad im Meer nehmen wir die letzten Kilometer nach Colombo unter die Räder. Die Taktik mit dem durchs nette Hinterland fahren, geht heute nicht mehr ganz auf. Je mehr wir uns der Hauptstadt nähern, desto weniger Landleben gibt es zu entdecken und der Verkehr nimmt zu und zu. Zu unserem Erstaunen finden wir unser Hotel auf Anhieb. Damit können wir an dieser Stelle mit guten Gewissen behaupten (wir glauben fest daran, dass wir morgen auch noch die Autovermietung finden werden&#8230;), dass wir die Herausforderung &#8220;ohne GPS durch Sri Lanka&#8221; gemeistert haben. Die letzte Nacht logieren wir in einem Hotel ganz im Süden der Stadt. Hier gibt es ein relativ ruhiges Quartier, welches sogar Strand- und Meeranschluss vorweisen kann. Der Strand ist zwar weiterhin nicht gerade der Hammer (wir sind rückblickend nicht zu grossen Fans von den Stränden im Süden und Westen Sri Lankas geworden und ziehen nach wie vor die Strände in Südostasien bei weitem vor&#8230;), aber für ein Bierchen zwei, ein feines Znacht und ein bisschen People-Watching reicht es auf alle Fälle.</p>
<p><strong>Weiter gehts nach Male</strong></p>
<p>Als alles irgendwie im Tramper verstaut ist, machen wir uns auf die Suche nach der Autovermietung. Und siehe da, auch diese Nadel im Heuhaufen finden wir auf Anhieb. Alle sind höchst erfreut uns zu sehen. Wir haben fast ein wenig den Eindruck, dass ein bisschen am Erfolg unseres Vorhabens gezweifelt wurde. Damit ist auch Task Nummer 2 erfolgreich überstanden und wir geben nicht ganz ohne Stolz die Autochlüssel wieder ab. In Male angekommen, müssen wir erstmals direkt eines der neu erstandenen Souvenirs abgeben. Das Einführen eines Buddhas ist nicht erlaubt! Immerhin sind die Behörden derart kooperativ, dass wir die Statue bei der Ausreise wieder abholen dürfen. Mit Boot (1 Dollar) und Pick-up-Taxi (pauschal 4 Dollar) gehts zum Hotel. Dass hier nur die Transporte billig sind, wird uns spätestens beim Einkaufen bewusst. Unser Znacht – Crackers und Wurst aus Belgien, Käse aus Deutschland, Chips aus der EU und Eistee aus Australien – kostet ganze 17 Dollar. Willkommen im Import-Land Malediven, wo nur die Kokosnüsse, Ananas, Mangos und Papayas sowie die Fische &#8220;wachsen&#8221;!</p>
<p>Zum Abschluss der Sri Lanka-Rundreise noch einige Eindrücke zum Fahrstil im Land:<br />
–	das grösste Fahrzeug hat immer Vortritt<br />
–	zwei Fahrbahnen = mindestens drei Fahrzeuge<br />
–	Sicherheitslinien inkl. doppelte sind Strassenverzierungen<br />
–	Busfahrer sind doch etwas crazy unterwegs und überholen immer und überall<br />
–	wer bremst, verliert<br />
–	einmal hornen = man wird überholt und zwar bald<br />
–	blinken und mit dem Licht hupen erleichtern das Überholen<br />
–	überholen kann man überall – auch wenn man nicht sieht, ob jemand entgegen kommt<br />
–	überholen kann man auch vor Kurven (auch mit doppelter Sicherheitslinie)<br />
–	stoppen kann man immer und überall (immer wieder getestet, vor allem für Samosa Kauf)<br />
–	in den Käffern wirkt der Verkehr chaotisch. Polizisten versuchen ihr Bestes<br />
–	Polizeikontrollen gibt es viele (wir wurden leider nie angehalten und dies obwohl wir diese Extra-Permits dabei hatten – auch die Polizisten können kaum glauben, dass ein Weisser am Steuer sitzt und lächeln uns nett zu)<br />
Resume: Auto mieten in Sri Lanka ist mit der notwendigen Aufmerksamkeit, ein bisschen viel Wachsamkeit, ein klein wenig Mut und einem Flair für ein bisschen Chaos auf den Strassen überhaupt kein Problem. Unser Tipp: go for it!</p>
<p><strong>Suite?!</strong></p>
<p>Pünktlich um neun Uhr sind wir im Flughafen. Bis auf zwei Taucher sind bald alle Gäste der Nautilus One versammelt. Auf die beiden Vermissten müssen wir glatte drei Stunden warten. Wegen schlechter Kommunikation haben sie im Hotel auf den Pick-up gewartet&#8230; Die Nautilus One übertrifft unsere Erwartungen. Das Schiff ist in unseren Augen riesig und bietet allerhand Platz zum Relaxen und Faulenzen: Chill-out Area am Schatten, Sonnendeck und riesige Esskabine. Riesig ist auch unsere Kajüte. Wir haben Platz zum Verschleudern &#8211; Doppelbett und Badezimmer inklusive. Die Gästeschar ist international und auch vom Alter her bunt gemischt. Die nächsten sieben Tage werden wir mit zwei Schwedinnen, drei Österreichern, fünf Deutschen, einer Japanerin, einem Russen, einem Chilenen und einer Taucherin aus Honduras verbringen. Zum Tauchen kommen wir heute nicht gross. Auf dem Programm steht nur der Check-dive. Weil wir weitaus am langsamsten unterwegs sind, verpassen wir bereits auf diesem ersten Tauchgang den Anschluss an unsere Gruppe. Die ersten Minuten reichen dem Divemaster jedoch aus, um unser Tauch-Skills zu beurteilen und so dürfen wir fortan stets alleine und in unserem Tempo durch das Meer schwadern.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Maldives, Nautilus, Fish red" src="http://www.blacksnow.ch/images/maldives_nautilus_fish_red.jpg" border="1" alt=" Maldives, Nautilus, Fish red" width="100%" /></p>
<p><strong>Suppe?!</strong></p>
<p>Entgegen den üblichen Tauchzeiten dürfen wir heute ausschlafen. Aufgrund der schlechten Sicht unter Wasser haben wir nämlich kurzerhand die Route geändert, weshalb wir vor dem ersten Dive ins nächste Atoll schippern. Hier ist die Sicht zwar auch nicht gerade der Hammer, doch die vielen grossen Riffhaie können wir trotzdem bestens erkennen. Dazu kommt ein überdimensionaler Napoleon, welchen ich aufgrund seiner Grösse zuerst doch glatt für einen Korallenblock gehalten habe. Die beiden folgenden Tauchgänge machen wir direkt vor der Insel Maayafushi, wo wir im 2004 in den Ferien weilten. Das Highlight in der trüben Suppe ist der weisse Manta, welcher gemütlich an uns vorbei segelt. Diese Tiere sind einfach immer wieder besonders eindrücklich und wir müssen uns richtig gehend zwingen, ihm nicht in die Tiefe nachzuschwimmen. Für den heutigen Silvesterabend hat die Crew die gesamte Essenskabine mit Unmengen von Ballonen und Lichterketten geschmückt. Nach dem feinen Znacht warten wir bei guten Gesprächen, kühlem Bier und lauter Musik auf den Jahreswechsel. Pünktlich um Mitternacht gibts Kuchen und Tequilla aufs Haus resp. Schiff. Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr – bleibt fit und munter!</p>
<p><strong>Manta?!</strong></p>
<p>Heute ist die Sicht unter Wasser schon viiiiiel besser. Die Wirkung des Tauchplatzes ist denn auch ganz anders. Ich weiss oft gar nicht wo hinschauen, so viel gibts am Riff zu entdecken. Auf dem zweiten Tauchgang haben wir nur ein Ziel. Wir wollen Mantas sehen! Wir müssen nicht lange warten und schon bevor wir die Putzerstelle erreichen, schweben die gigantischen Tiere an uns vorbei. An der Putzerstation selber legen wir uns über 20 Minuten auf den Boden und schauen den Tieren einfach nur zu. Teilweise kommen die Mantas so nahe, dass ich ein, zwei Glückstränchen kaum zurückhalten kann. Toll! Zum Znacht hat sich die Crew etwas ganz besonderes einfallen lassen. Auf einer einsamen Insel haben sie aus Sand einen Tisch in Form eines Walhaies gebaut. Ein besserer Ort für das erste Barbecue in diesem Jahr gibt es eigentlich nicht, oder?</p>
<p><strong>Walhai?</strong></p>
<p>Faktisch waren wir noch nie so Nahe an einem Walhai dran wie heute – sagt wenigsten der Divemaster Nick. Also gut, machen wir uns auf die Suche! Der erste Tauchgang ist einfach der Hammer. Die Sicht ist super gut, das Riff wunderbar farbig und die Adlerroche, die lange Zeit mit uns schwimmt, das Tüpfchen auf dem i. Taucherherz was willst du mehr? Unser Taucherherz hat trotzallem noch einen Wunsch: Walhai! Auf der Suche nach dem grössten Fisch fahren wir am Atollrand rauf und runter. Odi und ich stehen über zwei Stunden auf dem Sonnendeck und schauen aufs Wasser. Leider für nichts respektiv nur für einen Sonnenbrand. Auch auf dem zweiten Tauchgang nix&#8230; Ja nu, hats nicht sollen sein. Irgendwelche (Taucher-)Träume muss man sich ja erhalten&#8230; Mein Highlight des Tages sind die Mantas, mit welchen wir auf der Rückfahrt schnorcheln können. Einfach nur toll, wie ich neben den Viechern her schwimmen kann.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Maldives, Nautilus, Fish white" src="http://www.blacksnow.ch/images/maldives_nautilus_fish_white.jpg" border="1" alt=" Maldives, Nautilus, Fish white" width="100%" /></p>
<p><strong>Strömung, Nullzeit und andere Herausforderungen</strong></p>
<p>Der Tag beginnt früh. Um halb sieben Uhr sind wir bereits im Wasser. Da die Strömung auf dem Thila ziemlich stark ist, brauche ich viel Luft. Kombiniert mit der immer näher kommenden Nullzeit muss ich wohl oder übel bereits nach 40 Minuten das Zeichen zum Aufstieg geben. Für einmal sind wir damit bei den ersten, die wieder zurück im Boot sind. Sowieso habe ich heute eine Art &#8220;taucherischer&#8221; Stillstand zu vermelden. Auch auf den zwei weiteren Dives schwimme ich eher neben als in den Flossen. Zudem gibt es überhaupt nichts Spezielles zu sehen. Ja nu, nicht jeder Tag unter Wasser kann perfekt sein.</p>
<p><strong>Ein ganz normaler Tag an Bord der Nautilus One</strong></p>
<p>Nachfolgend die Beschreibung eines ganz normalen Tages auf der Nautlius One:<br />
Aufstehen; Kaffee trinken und Güetzi essen; 1. Tauchgang; frühstücken; quatschen mit Margit und Otto (zwei super coole Abenteurer aus der Nähe von Wien – wonderful to know you guys!) sowie den anderen Divern; 2. Tauchgang; Zmittag essen; lesen, quatschen, loggen, faulenzen; 3. Tauchgang; duschen; Deko-Bier zum Sonnenuntergang; Znacht essen; qautschen und den Abend ausklingen lassen; ins Bett hüpfen.<br />
Unser Fazit: wunderbar, wobei ein vierter Tauchgang den Tag noch perfekter gemacht hätte&#8230;</p>
<p><strong>Last day diving</strong></p>
<p>Da die meisten bereits morgen in der Früh ihren Flug haben, gibt es heute nur einen Tauchgang. Und da zwischen dem letzten Tauchgang und dem Abflug 24 Stunden liegen sollten, sind wir bereits um sieben Uhr im Wasser! Wir finden beides etwas mühsam, denn erstes geht unser Flug erst einen Tag später und zweitens haben wir somit faktisch den ganzen Tag „nichts“ zu tun. Aus für uns unerklärlichen Gründen schwimmt die Gruppe beim Abstieg wie die Doofen gegen die Strömung. Ich habe innerhalb von wenigen Minuten bereits 50 bar gesoffen, weshalb wir irgendwann alleine in die andere Richtung abhauen. Gute Entscheidung, denn nach nur wenigen Minuten stossen wir auf eine Haiputzstation. Zwei ziemliche „Tütschi“ lassen sich von uns überhaupt nicht stören und schwimmen langsam mit uns über das Riff – cool. Den Rest des Tages verbringen wir faulenzenderweise auf dem Schiff. Wir haben keine Lust mit den meisten anderen nach Male zu fahren, da wir zum Abschluss eh noch zwei ganze Tag in der Stadt verbringen werden.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Maldives, Nautilus, Nemo" src="http://www.blacksnow.ch/images/maldives_nautilus_nemo.jpg" border="1" alt=" Maldives, Nautilus, Nemo" width="100%" /></p>
<p><strong>Male</strong></p>
<p>Nach dem Frühstück ist es Zeit das Schiff zu verlassen und Abschied zu nehmen. Besonders schwer fällt uns der Abschied von Margit und Otto. Wir haben die beiden in den letzten Tagen sehr ins Herz geschlossen und freuen uns bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit ihnen – wo auch immer, dies sein wird! Im Guesthouse angekommen ist unser Zimmer bereits parat. Und da Male in wenigen Stunden besichtigt sein soll, lassen wir es ruhig angehen und surfen stattdessen erstmals gehörig durchs Internet sowie durch die zahlreichen TV-Programme. Irgendwann muss man sich ja wieder auf den neusten Stand bringen&#8230; Am Nami wollen wir zu Fuss die Insel umrunden. Vorbei am „Strand“ der Einheimischen, Hafen, Früchtemarkt, Fischmarkt, zahlreichen Spielplätzen usw. schaffen wir bis zum Wolkenbruch in über zwei Stunden nur gerade drei Viertel der Insel abzulaufen. Da soll mal einer sagen, dass die Insel klein sei! Entgegen der allgemein gültigen Meinung von allen Malediven-Touristen finden wir Male auch gar nicht mal so langweilig. An jeder Strassenecke gibt es etwas Spannendes zu entdecken. Der heutige Regen war übrigens auf den Malediven fast eine Premiere. Das erste Mal hat es gestern Abend geregnet. Ansonsten war das Wetter in der letzten Woche voll und ganz nach unserem Gusto.</p>
<p><strong>Bier gefunden!</strong></p>
<p>Ausgeschlafen machen wir uns auf, um auch noch den Rest von Male zu entdecken. Ohne Karte schlendern wir durch die Strassen und geniessen nochmals so richtig die Hitze. Nach dem Besuch der grössten Moschee der Malediven sowie einigen Fotostopps bei ein paar weiteren Male-„Highlights“ wollen wir unseren Durst mit einem Bier löschen. Da es in ganz Male keinen einzigen Tropfen Alkohol gibt, nehmen wir kurzerhand die Fähre zur Flughafeninsel und setzen uns an den Pool des dortigen Resorts. Was macht man nicht alles für ein kühles Blondes? Schmecken tut&#8217;s jedenfalls ausgezeichnet. Über den Preis machen wir an dieser Stelle keine Angaben&#8230; Die nächste Fahrt mit der Flughafenfähre ist dann leider auch die letzte. Der Abschied wird uns insofern versüsst, als dass wir nochmals auf Margit und Otto treffen. Die beiden warten bereits am Jetty auf uns. Der definitive Abschied geht dann beinahe noch in die Hosen. Da unser Flug früher ist, können wir nicht zusammen in das Terminal hinein. Kurz bevor auf dem Bildschirm für unseren Flug „Final Call“ angeschrieben wird, schaffen wir es zum Glück doch noch. Ein Schmatzer und eine Umarmung später sitzen wir auch schon fast im Flugzeug, welches uns via Colombo zurück nach Frankfurt bringt. Schön wars, die letzten drei Wochen auf Achse!</p>
<h3><a title="Sri Lanka &#038; Maldives" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/sri-lanka-maldives/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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		<title>Namibia &amp; Botswana</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 09:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Namibia &#038; Botswana" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/namibia-botswana/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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<p><strong>Zeit zum Abzuhauen</strong><br />
Obwohl wir schon ziemlich oft ab Frankfurt geflogen sind, haben wir noch nie auch nur einen Fuss in die Finanzmetrople Deutschlands gesetzt. Dies wollen wir bei diesem Trip unbedingt nachholen und reisen deshalb bereits am Vortag unseres Fluges an. Leider ist das Wetter bei der Ankunft aber derart  garstig, dass wir uns direkt in die erste Bierbar resp. in eine asiatische Beiz retten. Nur Bier, Curry und Nudelsuppe können unser Herz bei dieser Kälte wieder erwärmen. Zum Glück sind die Wetterprognosen für Namibia um einiges besser!</p>
<p><strong>Auf Nummer sicher&#8230; </strong><br />
Kalt ist es noch immer, aber die Sonne zaubert heute ein paar Extragrad aufs Thermometer und begleitet uns netterweise auf unserer Walking-Tour durch Frankfurt. Ausser den Riegelhäuser rund um den Römerplatz entdecken wir jedoch nicht viel Schönes. Auch der Blick auf die Skyline ist eher enttäuschend und so finden wir trotz intensivster Suche den Charme dieser Stadt nicht wirklich. Vielleicht liegt dies auch ein bisschen daran, dass wir beide irgendwie ein etwas nervös sind. Die Istanbul-Reise resp. die abenteuerliche Taxifahrt an den Flughafen von Istanbul hat wohl doch einige Spuren hinterlassen&#8230; So verwunderts dann auch nicht, dass wir unglaubliche fünf Stunden (das ist nicht zum Lachen&#8230;!) vor Abflug am Flughafen eintreffen. Auch wenn dies total übertrieben ist, sind wir schlussendlich nicht ganz unfroh darüber. Alleine bis wir endlich unser Terminal finden, ist locker eine Stunde vorbei. Wie auch immer: dieses Mal gibts definitiv keine spektakulären Berichte über die Anreise nachzulesen – sorry&#8230; Und so sitzen wir dann irgendwann viel später völlig entspannt im Flugzeug und freuen uns auf die bevorstehende Reise. Kleine Randbemerkung zum Schluss: Im Flugzeug hat es nur einen einzigen schwarzen Passagier. Und auch wir fallen irgendwie auf. Der durchschnittliche Tourist ist eher grau meliert und erst noch gut mit hochmoderner Safariausrüstung getarnt.</p>
<p><strong>Freiheit pur! </strong><br />
Nach nicht einmal zehn Stunden Flug landen wir frühmorgens um sechs Uhr in Windhoek. Wir merken schnell, dass wir in Afrika angekommen sind; das Anstehen an der Passkontrolle und am Bancomat braucht vieeeeeeel Geduld. Da wir von der Autovermietung abgeholt werden, sind wir dafür umso schneller im Besitz unseres 4&#215;4 Fahrzeuges. Der Papierkrieg ist erfreulich rasch erledigt und auch die Fahrzeug-Instruktion bringen wir im Nu hinter uns (mir kennes ja scho chli&#8230;). Nachdem wir auch noch den halben Supermarkt leer gekauft haben, sind wir definitiv parat, um in das Abenteuer Namibia zu starten. Da wir das heutige Nachtlager so nahe wie möglich am Etosha National Park aufschlagen wollen, müssen wir heute noch ein paar Kilometer zurücklegen. Zu unserer Freude kommen wir zügig voran und finden am Nami rund 60 Kilometer südlich vom Etosha ein erstes kleines Paradies. Der private Camping-Platz hat nur fünf Stellplätze und liegt in einem kleinen geschützten Tal. Das Bad ist Openair und in den Fels gehauen. Die Wasserversorgung wird durch den natürlichen Pool auf den Felsen sicher gestellt. Um das Glück perfekt zu machen (gäu Odi&#8230;), darf natürlich das erste grosse Feuer am Abend nicht fehlen. Mitten in der afrikanischen Natur verbringen wir so unsere erste Nacht in absoluter Ruhe und Freiheit ganz alleine auf dem Camping von Oppiklippe – einfach fantastisch!</p>
<p><strong>Bleib stehen, lieber Elefant! </strong><br />
Nach einer erholsamen Nacht, in der wir den Schlafmangel aus der vorherigen Nacht wieder wett machen, gehts es am Morgen auf zum Etosha National Park. Damit wir möglichst viele Tiere beobachten können, werden wir ganze drei Nächte hier verbringen. Wir müssen nicht lange suchen und schon bald geht es los mit Zebras, Gnus, Wüstenfüchsen, Impalas, Kudus, Giraffen, Springböcken und vor allem Elefanten. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Ethosha, Zebra" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_ethosha_zebra.png" border="1" alt=" Namibia, Ethosha, Zebra" width="100%" /></p>
<p>Diese sind es dann auch, die uns einen ersten kleinen (Odi) bis mittleren (Karin) Adrenalinschub verpassen. Bei einem Wasserloch kommt eine Herde mit über 30 Stück vorbei und gönnt sich ein Schlammbad mit anschliessender Sanddusche. Als die ersten drei Tiere (Mami mit Baby und älterer Tochter) fertig sind, haben die Viecher nichts besseres zu tun als direkt unser Auto anzusteuern. Bevor wir realisieren was abgeht, ist es dann auch schon zu spät, um wegzufahren. Netterweise bleiben die beiden grösseren Tiere dann doch noch einen Meter von unserem Auto entfernt bock still stehen. Wir sind auch bock still, kurbeln vorsichtshalber schon mal die Fenster hoch und hören sogar auf zu fotografieren. Irgendwann &#8211; gefühlte 5 Minuten später &#8211; ist der Spuk vorbei und die Elefanten umlaufen uns schliesslich doch noch. Man kann sich kaum vorstellen, wie klein wir uns im Auto neben diesen riesigen Tieren gefühlt haben. Für Nicht-Insider: Elefanten könnten unser Auto locker umstossen! Der Rest des Tages verläuft zum Glück ohne weitere Zwischenfälle. In unserem ersten Nachtlager treffen wir auf Krobi und Milva. Krobi und ich kennen uns vom Unihockey, von der HSW und von der SBB. Grund genug mit den beiden einen gemütlichen Braii-Abend zu verbringen. Bevor es jedoch soweit ist, nutzen wir die kühlere Abendstunde noch für eine kurze Ausfahrt zum nächsten Wasserloch. Der traumhafte afrikanische Sonnenuntergang und die Löwen am Wasserloch sind einfach der Hammer!</p>
<p><strong>Etosha National Park</strong><br />
Emsiges Treiben auf dem Campingplatz lockt uns kurz nach sieben Uhr aus dem Zelt. Da die Viecher in den kühleren Morgen- und auch Abendstunden am aktivsten und somit am einfachsten zu sichten sind, will jeder so früh wie möglich wieder auf die Pirsch. Wir lassen es ein bisschen gemütlicher angehen und genehmigen uns mit den zwei anderen zuerst noch einen Kaffee. Nach dem wir uns von Krobi und Milva verabschiedet haben, ist es jedoch auch für uns an der Zeit den Park wieder unsicher zu machen. Fast acht Stunden fahren wir über alle möglichen Wege zu allen möglichen Wasserlöcher. Die spektakuläre Sichtung bleibt jedoch aus. Nur das übliche, leicht zu sichtende Wild macht sich bemerkbar. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Ethosha, Springbock" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_ethosha_springbock.png" border="1" alt=" Namibia, Ethosha, Springbock" width="100%" /></p>
<p>Den Sonnenuntergang geniessen wir am Wasserloch des Camps. Leider kommt auch hier ausser ein paar Perlhühner vorerst niemand auf einen Schluck vorbei. Erst als wir nach dem Braii nochmals auf Tiersuche gehen, haben wir mehr Glück und sichten tatsächlich ein Nashorn. Genau so schnell wie es aufgetaucht ist, ist es auch schon wieder verschwunden. Glück gehabt, sind wir genau zu diesem Zeitpunkt auch am Wasserloch. Guet Nacht, liebs Nashorn!</p>
<p><strong>Viele Löwen und Zebras wie Sand am Meer</strong><br />
Die zahlreichen Möchte-Gern-Safari-Ranger haben uns angesteckt. Auch wir sind heute kurz nach sechs Uhr auf den Beinen. Um möglichst rasch wegzukommen, verzichten wir sogar auf den sonst obligaten Kaffee (unser Wasserkocher würde die Abreise mind. 30 Minuten verzögern – das Ding ist einfach zu lahm&#8230;). Wir steuern auf direktem Weg ein Wasserloch an, wo es anscheinend in den Morgenstunden immer wieder Löwen zu sichten gibt. Und tatsächlich – ganze sieben Stück liegen faul herum und lassen sich über eine Stunde von uns beobachten. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Ethosha, Lion" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_ethosha_lion.png" border="1" alt=" Namibia, Ethosha, Lion" width="100%" /></p>
<p>Erst als sie sich davon machen, machen auch wir uns davon. Viele Kilometer später treffen wir dann tatsächlich nochmals auf weitere sechs Löwen. Diese sind jedoch ziemlich weit von der Strasse entfernt, so dass wir nicht mehr ganz solange ausharren. Unser Highlight sind heute jedoch die Zebras. An einem anderen Wasserloch sind schon ganz viele Tiere am trinken als wir ankommen. Wir trauen unseren Augen kaum, als auf einmal eine riesige Karawane von weiteren Tieren auftaucht. In Einerkolonne kommen sie langsam zum Wasserloch, um ihren Durst zu löschen. Am Schluss sind sicher 500 Zebras um uns herum versammelt. Ein wahnsinniges Erlebnis! Diese zahlreichen Tiererlebnisse schaffen uns. Wir sind derart &#8220;ufem Hung&#8221;, dass wir am nächsten Wasserloch kurzerhand ein Nickerchen einlegen. Bevor wir in der Abendsonne nochmals durch die Gegend kurven, wird auch im Camp noch ein bisschen relaxt. Dass es auch die letzten Stunden bis Sonnenuntergang in sich haben, zeigt sich auch wieder eindrücklich. Wir sind richtig im Stress, um die zahlreichen Tiere (nochmals Löwen, Rhino, Schakale usw.) noch rechtzeitig abzulichten. Rechtzeitig heisst hier &#8220;Das Tor schliesst um 18.56 Uhr&#8221;. Wer bis dann nicht zurück im Camp ist, hat Pech gehabt. Man muss zwar in diesem Fall nicht draussen übernachten, aber eine Busse und eine Verwarnung gibt es auf alle Fälle. Und wer jetzt denkt, dass wir munter weiter plöffen, dann machen wir dies sehr gerne. Am Wasserloch vom Camp hat es nochmals Rhinos, Löwen, Elefanten, Giraffen, Schakale usw. Juhee, so macht doch Safari so richtig Spass.</p>
<p><strong>Bye, bye Etosha</strong><br />
Wir sind wieder früh unterwegs. Doch dieses Mal haben wir nicht so viel Glück. Wir müssen ziemlich durch den Park kurven, um endlich etwas Spannendes zu finden. Es scheint fast, als ob die Tiere heute frei haben. Nur die Löwen haben erbarmen mit uns. Mehrere Male finden wir im Schatten unter den Bäumen die Könige der Savanne faul am herum liegen. In diesen vier Tagen haben wir nun derart viel Löwen gesehen, dass wir schon fast an einem Löwen-Überdruss leiden. Zum Abschied zeigen sich am letzten Wasserloch dann auch noch ein paar andere Tiere. Wir sagen &#8220;Tschüss&#8221; und bedanken uns für die wunderbare und tierreiche Zeit im Etosha. Schön wars&#8230; Das Nachtlager schlagen wir ca. 100 Kilometer weiter südlich auf einer Farm auf. Wieder haben wir den ganzen Campingplatz für uns alleine und können tun und lassen was wir wollen. Ich fühle mich fast ein bisschen wie in einem der zahlreichen Schundromanen, die es von Afrika gibt – einfach herrlich!</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Ethosha, Ostrich" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_ethosha_ostrich.png" border="1" alt=" Namibia, Ethosha, Ostrich" width="100%" /></p>
<p><strong>Uff, Schwein gehabt! / Afrika? Afrika! </strong><br />
Der heutige Tag hat zwei Titel verdient -doch alles der Reihe nach. Nicht weit von uns entfernt, besuchen wir den grösste Meteoriten der Welt. Ein gewaltiges Teil von über 50&#8217;000 Kilo, welches irgendwann vor geschätzten 80&#8217;000 Jahren vom Himmel gefallen ist. Netterweise ist beim Eingang ein Schild angebracht, welches uns vor allfälligen weiteren Meteoriten warnt. Wir haben Glück, während unseres Besuches fällt nichts vom Himmel <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Das nächste Happening ist für den ersten Titel von heute verantwortlich. In Groonfontein stocken wir unsere Vorräte auf. Als wir dies auch noch am Bancomat machen wollen, passiert es: wir tappen in eine – im Nachhinein extrem offensichtliche – Falle. Odi wird am Bancomat von zwei Typen belagert. Auf den ersten Blick scheint es, als wollten sie ihm helfen die richtigen Knöpfe zu drücken (wie wir das nicht wüssten&#8230;). Auf den zweiten Blick ist klar, dass sie nur zwei Sachen wollen: unseren Pin und unsere Karte. Um das ganze noch ein bisschen trickreicher zu gestalten, fängt ein netter Herr direkt im Sichtfeld des Bancomates ein Gespräch mit mir an. Irgendwann schnalle ich, dass dieser mir nur die Sicht verdecken will. Derweilen ist Odi ein Security-Man vom nächsten Bancomat zu Hilfe geeilt, der wenigstens einen der beiden Typen irgendwie versucht in Schach zu halten. Odi merkt zum Glück auch, dass etwas nicht ganz proper ist und wehrt sich tapfer gegen den drohenden Pin- und Kartenklau. Am Schluss gehen wir als Sieger aus der Situation hervor. Genau gar nichts haben uns die Arschlöcher geklaut&#8230; doch ein bisschen aufgeregt sind wir nach der Aktion schon. Der Adrenalin-Schub ist spätestens beim Boababs-Tree vorbei. Der uralte Baum – über 3000 Jahre alt – holt uns wieder zurück auf den Boden der Realität. Wir sind uns einig, dass wir nun nicht gleich einer unangebrachten Paranoia verfallen wollen. Jetzt folgt der Grund für den zweiten Titel. Ca. 100 Kilometer nördlich von Groonfontain verläuft die rote Grenze. Diese Grenze soll die Maul- und Klauenseuche von den Farmen im Süden fernhalten. Die Grenze ist aus unserer Sicht jedoch eher einer krasser Schnitt zwischen arm und reich. Kaum haben wir das Tor durchquert, treffen wir auf einen extrem krassen und unerwarteten Kontrast. Statt auf Farmen treffen wir auf typisch afrikanische Dörfer mit Leuten, die mit dem absoluten Minimum in Lehmhütten leben. Der Unterschied könnte krasser kaum sein. Dies hier ist wirklich Afrika! Ganz besonders wird uns dies bewusst, als wir an einem Souvenir Shop am Strassenrand stoppen. Die Kinder haben nur noch Lumpen an. Mir den Geschenken von Jara und Mia, unsere Nachbars-Mädels, können wir ihnen wenigstens eine kleine Freude machen. Da wir morgen Dani in Rundu treffen werden, suchen wir einen Camp in seiner Nähe. Leider finden wir beim ersten Versuch weder einen Typen, bei dem wir bezahlen können, noch Wasser. Die Anfahrt hat sich trotzdem gelohnt – wir können zum ersten Mal unseren 4&#215;4 einschalten. Beim zweiten Camp haben wir mehr Glück. Das Camp ist eine kleine Oase am Kovango River. Für wenige Franken bekommen wir hier das ziemlich gehobene (und zugegebenermassen schon fast übertriebene &#8211; Afrika-Lode-Feeling.</p>
<p><strong>Meeting Dani von Interteam</strong><br />
Bevor wir uns am späteren Nami mit Dani aus der Schweiz treffen, welcher für die Organisation Interteam in Rundu als Informatiker tätig ist, machen wir entlang dem Kavango, welcher auch die Grenze zu Angola ist, eine kleine Ausfahrt. Alle paar Meter treffen wir auf umzäunte Lehmhütten. Die meisten &#8220;Häuser&#8221; und ihre &#8220;Zimmer&#8221; sind leer, denn heute ist schliesslich Sonntag und fast alle sind irgendwo an einem Gottesdienst. Erst auf der Rückfahrt treffen wir dann auf zahlreiche Menschen, die in ihren schönsten Kleidern von der Kirche nach Hause spazieren. Auch wenn die Kleider bei uns nicht zum letzten Schrei gehören, ist der farbige Anblick einfach schön. Zurück in Rundu melden wir uns schliesslich bei Dani. Wir haben ihn ganz frech aufgrund seiner tollen Rundbriefe aus seinem Einsatz angeschrieben und ihn gebeten uns ein bisschen über seinen afrikanischen Alltag zu erzählen. Wir fragen ihm auf einer wunderbaren Terrasse mit Blick auf den Kavango (wird dann in Botswana zum Okavango) Löcher in den Bauch und erfahren so allerhand über Namibia, das afrikanische Leben und seine Arbeit hier in Rundu. Wer auch mehr wissen möchte, findet auf www.interteam.ch seine Berichte. Als ob dem nicht schon genug wäre, stellt uns Dani auch noch sein Bett zur Verfügung. Ach tut das gut, wieder einmal auf einer weichen Matratze zu nächtigen (das Teil im Dachzelt ist pickelhart!). Dani, danke vielmals für deine Geduld, deine offenen Antworten und Erzählungen sowie deine Gastfreundschaft! Falls du mal in unserer Nähe ein Bett brauchst, bist du jederzeit herzlich willkommen.</p>
<p><strong>Tsidlo Hills</strong><br />
Wir sind zeitig auf und nach dem Frühstück mit Dani brechen wir auf in Richtung Botswana. Der Grenzübertritt klappt wie am Schnürchen. Wir würden sogar behaupten, dass wir bei der Einreise in Botswana auf die netteste Zöllnerin überhaupt treffen. Die Dame heisst uns derart herzlich in ihrem Land willkommen, dass uns schon fast die Worte fehlen. Auch wir werden bald zu ihren Lieblingen, als wir für Touristen wohl eher atypisch von uns aus das Fleisch und die Milch deklarieren und dann auch abgeben (dass wir eine Ladung Hamburger retten, sei hier nur am Rande erwähnt <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ). Im ersten Kaff nach der Grenze versuchen wir an Geld zu kommen. Da die Bank gut besucht ist, müssen wir viel Geduld aufbringen bis wir endlich an der Reihe sind. Als ich dann schliesslich irgendwann dran bin, kommt prompt ein Chief herein, der dann natürlich seine Geschäfte auch noch vor mir erledigen darf&#8230; Unser erstes Ziel in Botswana sind die Tsidlo Hills, welche aufgrund der zahlreichen über 3000 Jahre alten Felszeichnungen zum Unesco Weltkulturerbe gehören. Im Lonely Planet ist die Anfahrt sehr, sehr abenteuerlich beschrieben. Drei sandige 4&#215;4 Tracks sollen zu den Hills führen und wir überlegen lange, welchen wir nun wirklich nehmen wollen. Den ersten verpassen wir dann auch prompt. Beim zweiten können wir kaum glauben was wir sehen: neben einem klar angebrachten Wegweiser treffen wir auf eine halbe Autobahn (immerhin ungeteert), welche uns auf direktem Weg in die Pampa führt. Bei den Hills angekommen, nehmen wir uns gleich einen Führer, welcher uns auf einem zweistündigen Walk einige der zahlreichen Zeichnungen zeigt. Eindrücklich, wenn man bedenkt, wie alt diese sind. Wir nicht unfroh, als wir wieder zurück im Camp sind. Heute war es wirklich ganz ausserordentlich heiss und wir haben beide ein kleines Australien-Red-Center-Backflash. Nicht nur die Hitze ist identisch, sondern auch die Landschaft gleicht sich sehr. Am Abend gibt es wieder Camping-Freiheit pur. Wir sind einmal mehr alleine und geniessen die Ruhe und die Natur am Lagerfeuer. Odi macht heute sogar mit Kuhdung – eh, also Kuhscheisse – Feuer. Wie ihr seht, haben wir schon einige Sitten angenommen <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Traumhafter Community Camping</strong><br />
Nach fünf Stunden Fahrt treffen wir in Maun, dem Tor zum Okavanga Delta ein. Bevor wir die nächsten Tage planen, schauen wir zuerst am Flughafen vorbei, um zu checken, ob wir heute allenfalls noch zu einem Rundflug über das Delta starten können. Da es jedoch zu windig und damit auch zu dunstig (der viele Sand nebelt so ziemlich alles ein) ist, beschliessen wir zuerst in den Moremi National Park zu fahren und den Flug auf später zu verschieben. Obwohl wir wissen, dass im Park alle Camps ausgebucht sind, fahren wir auf gut Glück in Richtung Gate und finden tatsächlich auf einem traumhaften Camping kurz vor dem Tor ein Plätzchen für die Nacht. Der Camping gehört der nahegelegenen Gemeinde und ist so ziemlich der schönste, den wir bis dato auf dieser Reise angetroffen haben. Zugegebenermassen hat das ganze zwar auch seinen Preis (40 Dollar pro Nacht), aber da wir damit die Gemeinde direkt unterstützen und sowohl die Lage als auch der Platz an und für sich einfach der Hammer sind, zahlen wir den Preis gerne. Schöner könnte es wirklich kaum sein!</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Ethosha, Bird" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_ethosha_bird.png" border="1" alt=" Namibia, Ethosha, Bird" width="100%" /></p>
<p><strong>Moremi National Park</strong><br />
Leider wird die Nacht nicht mehr ganz so traumhaft wie der Abend. Irgendwann fängt es an zu blitzen und donnern. Am Anfang können wir die Wetterkapriolen problemlos ignorieren. Irgendwann wird es dann jedoch einfach zu viel. Drei Gewitterfronten ziehen über uns hinweg und rauben uns jeglichen Schlaf. Die Blitze sind derart zahlreich und hell, dass die Nacht immer wieder zum Tag wird. Die ohrenbetäubenden Donner, die auf die Blitze folgen, sind nicht minder unangenehm. Mehrere Male können wir keine einzige Sekunde zwischen Blitz und Donner anzählen und wir machen uns beide unsere Gedanken, ob wir im Dachzelt überhaupt noch sicher sind. Während Odi sich mehr Sorgen über umfallende Bäume macht – in der Zwischenzeit kommt auch noch ein orkanartiger Wind angebraust – gilt meine Angst eher einem allfälligen Blitzeinschlag. Erst als die halbe Nacht vorbei ist, fängt es endlich an zu regnen. Damit sind zum Glück auch Donner, Blitz und Wind vorbei und wir finden doch noch etwas Schlaf (wie heftig das Gewitter effektiv war, zeigt mein Traum: ich träume tatsächlich, dass wir evakuiert werden&#8230;). Trotz der praktisch schlaflosen Nacht sind wir am Morgen wieder zeitig auf den Beinen. Schliesslich wollen wir den Moremi N.P., welcher auch zum Okavango Delta gehört, besuchen. Über den Park und den Ausflug an und für sich sind Odi und ich geteilter Meinung. Während Odi über sieben Stunden mit unserem 4&#215;4 den coolsten Track ever fahren kann (durch Wasser, durch Sumpf, über halbe Brücken, über ganze Brücken, durch Sand, usw.) und dies auch sichtlich geniesset, hätte ich mit maximal einer Stunde Track und 10x mehr Tieren gut leben können&#8230; Auf dem Rückweg nach Maun kommen wir einmal mehr in eine Veterinärkontrolle. Da uns der nette Herr beim Verlassen der Stadtgrenze bereits vorgewarnt hat, wissen wir was auf uns wartet: Fleisch, Milch, Früchte und Obst abgeben. Irgendwie ist in Botswana eine Fruchtfliegenplage ausgebrochen, die es notwendig macht, dass an diesen Checkpoints stets alle diese Produkte abgegeben werden müssen. Aus dem Kühlschrank kommt alles direkt ins Feuer – ausser die Milch, die darf zum Glück noch ein Kind des Dorfes trinken. Zurück in Maun haben wir nur noch drei Ziele: einen Flug für morgen reservieren, einen Camping finden und ein kühles Bier trinken. Auch wenn uns der Tag unterschiedlich gut gefallen hat, anstrengend war es für beide!</p>
<p><strong>Flug über das Okavano Delta</strong><br />
Unser Tag beginnt mit einem einstündigen Flug über das Okavango Delta. Wir bekommen eine Maschine für uns ganz alleine (ein Pilot ist natürlich auch dabei&#8230;) und sind noch vor dem Frühstück in der Luft. Das Delta sieht aus wie ein grosses Korallenriff von oben und ist zu unserem Erstaunen gar nicht überall nass und sumpfig, sondern oft auch trocken und struppig. Da wir nur 140 Meter über dem Boden fliegen, können wir sogar ab und zu Elefanten, Giraffen, Zebras, Büffel, Impalas, Gnus, Hippos (ich) und Löwen (Odi) ausmachen. Wie meist in so kleinen Maschinen wird mir irgendwann leicht schlecht, so dass ich nicht ganz unfroh bin, als wir nach einer Stunde wieder am Boden sind. Schön wars trotzdem&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Den Rest des Tages verbringen wir mit praktischen Dingen: Auto putzen (nach Odis Track von gestern sieht das Baby aus wie Sau), einkaufen, Waschen (von Hand&#8230;), lesen, Bier trinken, Karten schreiben, Route planen, morgigen Tag organisieren, Tagebuch schreiben, in den Pool springen (ich), fotografieren (Odi), kochen, relaxen&#8230;</p>
<p><strong>Im Mokoro durchs Delta</strong><br />
Zum ersten Mal auf dieser Reise können wir am Morgen Zelt und Auto stehen lassen, denn wir machen heute direkt ab dem Camping einen Ausflug in das Okavango Delta. Bevor wir in die berühmten Mokoro (kleine Nussschalen, wie ein Kanu) umsteigen, werden wir mit dem Schnellboot eine Stunde in ein Dorf etwas ausserhalb gefahren. Ab hier werden wir danach zu zweit von einem lokalen Guide (wir bekommen ein starkes Mädel) durch das Delta geschippert. Die Fahrt ist gemütlich langsam und gibt einem die Möglichkeit das Delta so richtig auf sich einwirken zu lassen. Oft fahren wir mit dem Mokoro sogar mitten durchs dicke Schilf und Gras. Um den Ausflug wirklich perfekt zu machen, fehlen leider wieder die Tiere. Nur ein einziges Krokodil finden wir. Von den Hippos, die es hier in rohen Mengen geben soll, ist kein einziges in Sicht. Ob ich diesem allerdings im Kanu überhaupt hätte begegnen sollen, lassen wir nun mal offen&#8230; Nach drei Stunden in der Nussschale legen wir schliesslich auf einer Insel an. Nach einem kurzen Imbiss können wir die Gegend nun auch noch zu Fuss erkundigen. In Einerkolonne stampfen wir dem Guide hinterher und sind immer auf der Hut, was für ein Tier uns wohl hinter dem nächsten Busch erwartet. Dieses Gefühl ist immer wieder spannend, könnte man hier im Extremall doch auf Elefanten, Löwen, Büffel und allerhand sonstiges Getier treffen. Die richtig gefährlichen Tiere bleiben zum Glück fern. Ausser Gnus, Pumbas und Antilopen entdecken wir in der Mittagshitze nichts. Da uns auf der Rückfahrt im Mokoro das Trinkwasser ausgeht, ermutigt uns unsere Guide, das Wasser des Okavango zu trinken. Das Wasser ist wirklich unglaublich sauber und wir überlegen nicht lange und genehmigen uns gerne ein paar Schlücke. Gut schmeckts, nur der Abgang ist etwas erdig. Nach sieben Stunden auf dem Wasser haben wir genug Sonne getankt (Sonnenbrand lässt grüssen&#8230;) und freuen uns auf den gemütlichen Abend – den letzten in Botswana – mit Bier und Grillade. Den Rest des mitgebrachten Okavango-Wassers machen wir auf dem Feuer nach jordanischer Art heiss. Wir wollen schauen, ob die Tips der Wüstenführer wirklich zu gebrauchen. Dazu stellen wir die volle PET-Flasche offen ins Feuer. Und siehe, das Wasser fängt irgendwann an zu kochen und die Flasche ist zwar verformt, aber nicht leck. Wenn ihr also einmal keinen Kochtopf aber eine PET-Flasche dabei habt, voilà – that&#8217;s the way!</p>
<p>Hier noch unsere Top-Okavango-Delta-Erlebnisliste:<br />
Nr. 1		Über das Delta (Flugzeug)<br />
Nr. 2		Durch das Delta (Auto)<br />
Nr. 3		Über das Delat (Mokoro)<br />
Nr. 4 		Durch das Delta (zu Fuss)</p>
<p><strong>Back to Namibia</strong><br />
Nach sechs Tagen Botswana fahren wir heute wieder zurück nach Namibia. In Botswana hat es uns sehr gut gefallen. Irgendwie war alles hier ein bisschen relaxter als in Nambia. Ich bin fast sicher, dass wir hier nicht zum letzten Mal waren. Schliesslich haben wir nur einen kleinen Teil des Landes gesehen. Die Fahrt ist relativ unspektakulär und lang. Unterwegs halten wir immer wieder an um zu tanken, etwas zu kaufen oder um ein Foto zu machen. Irgendwo in the middle of nowhere gibts wieder einmal eine Veterinärkontrolle und wir dürfen zum ersten Mal am heutigen Tag extrem ahnungsloser Tourist spielen. Seit den Tracks im Moreni Game Reserve fehlt uns nämlich das vordere Nummernschild. Inoffiziell haben wirs längst bemerkt, offiziell jedoch nicht. Der Herr lässt uns dann auch mit einigen mahnenden und eher unfreundlichen Worten davon ziehen. An der Grenze das gleiche Spiel nochmals. Alles wir den Papierkrieg schon erledigt haben und losfahren wollen, werden wir wieder gestoppt. Auch in diesem Fall ist unser Talent zum Schauspielern erfolgreich. Dieser Herr will uns zwar zuerst (als Witz) eine Busse aufbrummen, lässt uns dann aber mit dem Hinweis, dass wir uns auf einer Polizeistation melden sollen, ziehen. Aus Zeitmangel resp. aufgrund der wahnsinnig schnellen afrikanischen Bürokratie werden wir das natürlich nicht tun. Nach zehn Stunden auf der Autobahn erreichen wir schliesslich Windhoek und sind froh, dass wir nun den grössten Teil der Reise an die Küste Namibias hinter uns gebracht haben.</p>
<p><strong>Swakopmund</strong><br />
Die Fahrt an die Küste dauert nicht lange. Bereits am Mittag treffen wir in Swakopmund am Atlantik ein. Swakopmund erwartet uns mit kühleren Temperaturen. Zum ersten Mal müssen wir sogar ein Jäggli anziehen. Der Wind, welcher hier an der Küste stets ein bisschen weht, hat es irgendwie in sich. Hier im Süden von Namibia fühlen wir uns eher wie in Australien. Alles ist wahnsinnig zivilisiert sowie organisiert und hat eigentlich so gar nichts mit Afrika zu tun. Auch unser Camping ist wahnsinnig luxuriös. Wir bekommen sogar ein eigenes Badezimmer direkt am Stellplatz. Am Nachmittag schlendern wir durch Swakopmund. Das Kaff wirkt (heute ist Sonntag) wie ausgestorben. Die Strassen sind leer und es ist so gar nichts los. Ein bisschen irritiert sind wir ab all den deutschen Wörtern, die uns von überall her ins Auge fallen. Der Reiseführer hat nicht ganz unrecht, wenn dort steht, dass es hier fast deutscher ist als in Deutschland. Zum Aperölen und Znachten müssen wir schliesslich ziemlich nahe ans wärmende Feuer rücken. Zum Glück haben wir genug Holz dabei, so dass es doch noch ganz &#8220;kuschelig&#8221; warm wird <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Übrigens zum 1ten: auch heute haben wir wieder einen Polizist erfolgreich wegen unseres Nummernschildes angeschwindelt. Um nicht mehr ganz so fest schauspielern zu müssen, haben wir dann heute sogar die Autovermietung informiert, dass sie doch ein neues Schild organisieren sollen. So können wir allfällige weitere Kontrollen doch schon ein bisschen entschärfen&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Übrigens zum 2ten &#8211; ein kleiner Tipp für künftige Namibia- resp. Botswana-Reisende. Trifft man auf Menschen ist immer zuerst ein &#8220;Hello&#8221; gefolgt von einem &#8220;How are you?&#8221; zu empfehlen. Diese Frage gefolgt von ev. noch ein bisschen mehr Smalltalk öffnet meist schon alle Tore und der Kontakt – mit wem auch immer – wird super einfach und herzlich.</p>
<p><strong>Raue (und kalte) Küste</strong><br />
Der Tag beginnt neblig und eher feucht. Das raue Klima an der Küste erinnert uns an einen nebligen Novembertag in der Schweiz. In der Nacht tropfte es mir sogar mitten aufs Gesicht, so feucht (und ungelüftet) wars im Zelt. Nicht ganz einfach zu verkraften, wenn man bedenkt, dass wir in Afrika sind. Warm verpackt machen wir am Morgen einen Ausflug zu einer riesigen Robben-Kolonie. An die 100&#8217;000 Stück liegen hier faul versammelt umher und machen allerhand komische Geräusche und stinken munter vor sich hin. Wie rau die Küste ist, zeigen auch die zahlreichen Schiffswrecks, die hier immer wieder anzutreffen sind. Die Wellen sind hoch, der Wind stark und zum Baden lädt hier überhaupt gar nichts ein (Wassertemperatur ca. 14 Grad). Am Nachmittag verzichten wir auf den eigentlich geplanten Rundflug über die Namibwüste. Das Wetter ist einfach zu wenig schön, um 700 Franken ohne mit der Wimper zu zucken zu investieren. Stattdessen machen wir uns auf die Suche nach Flamingos. Gemäss Reiseführer soll es diese im Süden von Swakopmund – genauer in Walvis Bay – en masse geben. Obwohl wir alles geben und sogar eine mehrere Kilometer lange ins Meer führende, extrem sandige 4&#215;4-Piste befahren, finden wir nichts was sich fotografieren lässt. Einzig irgendwo am Horizont lassen sich mit etwas Phantasie einige Vögel ausmachen. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Walvis Bay, Bird" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_walvis_bay_bird.png" border="1" alt="Namibia, Walvis Bay, Bird" width="100%" /></p>
<p>Interessant ist, wie sich die Landschaft auf einen Schlag verändert. Kaum sind wir aus Swakopmund raus, zieren grosse Sanddünen die Szenerie und das Wetter wird schlagartig besser und auch wärmer &#8211; nur der Wind bleibt. Da wir morgen ab Swakopmund einen Halbtagesausflug in die Wüste machen, nächtigen wir heute trotzdem nochmals im &#8220;kalten&#8221; Swakopmund. Um uns warm zu halten, feuern wir entsprechend wieder richtig ein. Hoffentlich wirds dann die letzten Tage im Hinterland wieder ein bisschen wärmer&#8230;</p>
<p><strong>Paniert! </strong><br />
Wieder einmal haben wir etwas Glück. Wir haben als einzige die Wüstentour bei Chris gebucht und kommen so am Morgen in den Genuss einer Privattour in das Hinterland von Swakopmund. Unser Guide ist ein interessierter und engagierter Kerl, welcher uns allerhand Pflanzen und Gestrüpp in der Wüste zeigt. Wir wissen nun genau, welche Pflanzen giftig sind und welche im Notfall als Wasserquelle dienen könnten. Auf der Tour darf auch die berühmte Welwitschia nicht fehlen. Die Pflanzen treten immer im Doppelpack auf – ein Männlein und ein Weiblein – und können bis zu 2000 Jahre alt werden. Wir sind beeindruckt von der Flora, die hier in der kargen Wüste überlebt. Die Landschaft selber erinnert uns sehr an das Death Valley bei Las Vegas. Der Rundblick ist atemberaubend und wunderschön. Zum Schluss der Tour stoppen wir noch bei einer Düne. Der Run von der Düne hinunter macht uns derart viel Spass, dass wir dies am Nami gleich nochmals tun wollen. Zurück in Swakopmund müssen wir aber zuerst einen Reifen reparieren lassen. Hinten links verlieren wir irgendwie etwas gar viel Luft. Eine halbe Stunde später und 2 Franken ärmer ist der Schaden behoben (es war kein Loch, der Reifen war einfach nicht mehr gut in der Felge integriert) und wir können nochmals zu Dünen fahren. Inzwischen ist der Wind so stark, dass wir beim Auf- und Abstieg so richtig paniert werden. Überall haben wir anschliessend irgendwie Sand und wir freuen uns schon auf die nächsten panierten Tage in der Wüste von Sesriem. Da wir keine Lust auf noch mehr Wind und kaltes Wetter haben, machen wir kurzerhand einen Abstecher ins Hinterland. Wir haben heute auf der Tour in the middle of nowhere einen Camping entdeckt, welcher so ganz unserem Gusto entsprach &#8211; und so nächtigen wir wieder einmal alleine auf einem nigel nagel neuen Camping mitten in der Natur von Namibia.</p>
<p><strong>Bienenalarm! </strong><br />
Vor uns liegen heute eigentlich nur wenige Kilometer Fahrt. Wir wollen im nahen Namib-Naukluft National Park nächtigen. Dort haben uns Maya und Barns ein idyllisches Plätzchen empfohlen, welches ihnen aus ihrer letzten Namibia-Reise in bester Erinnerung ist. Leider entpuppt sich das Mirabib-Camp als richtiges Bienenparadies. Wir checken jeden der fünf Plätze rund um den grossen Felsen aus und trinken an zwei Orten sogar ein Bierchen. Doch leider werden wir überall im Nu von zahlreichen Bienen belagert. Die Viecher sind derart penetrant, dass sie sogar zwischen Flip Flop und Fuss landen. Obwohl wir alles geben, um doch noch einen geeigneten Platz zum Übernachten zu finden, geben wir irgendwann auf. Wir wissen zwar nicht genau, ob die Bienen tatsächlich stechen, aber mit mir als Bienenallergikerin ist es irgendwie einfach zu heikel und auch zu unangenehm. Nach einer kurzen Lagebesprechung entscheiden wir deshalb weiter zu fahren. Wir haben irgendwo in unserem Camping-Guide das Wort &#8220;Erdmännchen&#8221; gefunden und sind uns beide im Nu einig, dass wir bis dorthin weiterfahren wollen. Sowenig Glück wie wir in Mirabib hatten, so viel Glück haben wir nun auf der Solitaire Guestfarm. Von den drei Stellplätzen ist noch einer frei und wir zögern nicht lange und schnappen uns das schöne Fleckchen neben der Farm. Hier fühlen wir uns endlich auch wieder wie in Afrika. Steppe, die typischen Bäume und das Licht sind genau nach unserem Gusto. Als Supplement gibt es noch einen zahmen Oryx und einen zahmen Springbock dazu. Nur die Erdmännchen lassen sich nicht blicken&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Cheetahs</strong><br />
Ein weiterer toller Nebeneffekt unserer Farm ist das Engagement der Besitzer für Cheetahs. Auf 500 ha werden zurzeit drei Cheetahs gehalten, die irgendwo Probleme machten (meist Stand dabei Kuhfleisch auf dem Speiseplan) oder ohne Mutter in der Freiheit keine Überlebenschancen gehabt hätten. Halb frei und selbstständig und dabei immer gut von zwei Biologen beobachtet und wenn notwendig versorgt, werden die Tiere hier auf die Wiederauswilderung vorbereitet. Da wir noch nie einen Cheetah gesehen haben, zögern wir nicht lange und begleiten die Biologin auf ihrem morgendlichen Kontrollgang durch das Gehege. Wir staunen nicht schlecht, als wir kaum hinter dem Zaun angekommen, das Auto verlassen dürfen und uns mit Peilsender zu Fuss auf die Suche nach den Tieren machen. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Solitaire, Cheetah" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_solitaire_cheetah.png" border="1" alt=" Namibia, Solitaire, Cheetah" width="100%" /></p>
<p>Auf die beiden Ladies müssen wir denn auch nicht lange warten. Nach nur wenigen Metern können wir die Tiere in der Steppe ausmachen. Doch es wird noch besser. Die beiden kommen direkt auf uns zu und wir dürfen einfach ruhig stehen bleiben und die zwei beim Trinken aus nur gerade drei Metern Distanz beobachten. Sehr geil&#8230; Die dritte Katze müssen wir etwas länger suchen. Nachdem per Piepston der ungefähre Aufenthaltsort bestimmt ist, machen wir uns wieder zu Fuss auf die Suche nach dem Tier. Wir müssen auf einer kleinen Fläche über 30 Minuten suchen, bis wir das Tier schliesslich super gut getarnt in einem Busch entdecken. Kleines Detail am Rande: diesen Busch haben wir schon ein paar Mal ganz Nahe umrundet&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Nach diesem Cheetah-Erlebnis lassen wir die Farm hinter uns und fahren nach Sesriem/Soussuvlei. Die roten Dünen gehören neben dem Etosha N.P. zu den absoluten Highlights von Namibia. Damit wir ungefähr wissen, wo wir morgen was finden, machen wir vor dem Sonnenuntergang noch rasch einen Ausflug zu den Dünen. Schliesslich fahren wir morgen um 5 Uhr in absoluter Dunkelheit los und da macht es Sinn, wenn man schon ungefähr einen Plan hat. Die Landschaft haut uns ziemlich schnell aus den Socken. Es ist wirklich eindrücklich, was die Natur hier einmal mehr erschaffen hat. Obwohl das Licht ganz optimal ist (zu viele Wolken), verknipsen wir schon eine ganze Menge Speicherplatz. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Sesriem, Vlei" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_sesriem_vlei.png" border="1" alt=" Namibia, Sesriem, Vlei" width="100%" /></p>
<p>Der einzige Nachtteil an diesem super speziellen Ort ist die Distanz National Park / Camping. Bevor man bei den Dünen ankommt, müssen stets über 60 Kilometer gefahren werden. Besonders cool sind aber die letzten fünf Kilometer. Diese sind nur für 4&#215;4 Autos befahrbar und Odi verpasst mir sogleich ein Crahskurs im Sandfahren. Unter lautem Getöse (liebe Grüsse an die Schaltung) schaffe ich es tatsächlich bis nach hinten – das fägt!</p>
<p>Zum heutigen Tag gibt es noch einen kleinen Exkurs über die &#8220;nervigsten&#8221; Nambia-Camping-Reisenden:<br />
1. Platz &#8211;> Maui-Camper in der Herde: ca. 20 Fahrzeuge à zwei Personen, die &#8220;gemeinsam&#8221; im Konvoi Namibia durchqueren und dabei das vollständige &#8220;ich bin alleine unterwegs&#8221;-Gefühl haben. Sie stellen ihren Camper überall ab. Selbstverständlich stand auch auf unsere Platz beim Eintreffen schon so ein Herdentier. Die ganz cleveren nächtigen gar direkt vor dem WC!<br />
2. Platz &#8211;> Overlander: &#8220;Overlander&#8221; gilt in Namibia als Schimpfwort, welches uns bis anhin gänzlich unbekannt war. Overlander sind Namibia-Touristen, welche auch in Herden jedoch nur mit einem Fahrzeug bewaffnet, unterwegs sind. Man stelle sich einen grossen 4&#215;4 Car vor, wo die abenteuerlustigen Touris drin sitzen. Gepennt wird im Zelt am Boden und gegessen wird an grossen Gemeinschaftstischen. Wer sich noch immer nichts unter den Overlandern vorstellen kann, dem empfehle ich das äusserst amüsante Buch &#8220;Hummeldummel&#8221;.<br />
3. Platz &#8211;> Dachzelter im Konvoi: diese sind mit den Maui-Camper vergleichbar. Allerdings schlafen sie im Zelt auf dem Dach und haben keinen Führer mit dabei. Und wehe man unterbricht den Konvoi auf der Strasse. Rigoroses Überholen folgt sofort.<br />
4. Platz &#8211;> Dachzelter ohne Konvoi. Das wären dann wir. Auch wir sind manchmal ein bisschen doof. Aber lassen wir das&#8230;<br />
5. Platz &#8211;> Backpacker: zum Backpacken in Namibia braucht es vor allem viel Zeit und Geduld. ÖV ist nämlich hier eher Mangelware. Entsprechend landen die wenigen Backpacker auf dem besten Platz und sind somit ein bisschen die Helden.</p>
<p>Natürlich gibt es noch weitere Touris. Vor allem die B&#038;B-, Farm- und Lodge-Besucher. Diese sind uns aber wenig bis gar nicht begegnet, da wir ja eigentlich immer auf einem Camping die Nacht verbracht haben.</p>
<p><strong>In den Dünen von Soussusvlei</strong><br />
Bei ziemlich eisigen Temperaturen packen wir um 4.45 Uhr (crazy!) im Dunkeln das Dachzelt zusammen. Wir sind fix unterwegs und stehen sogar noch vor dem Öffnen des Tores am Gate parat. Selbstverständlich sind wir aber nicht die ersten&#8230; Kaum fällt der Startschuss fängt das Rennen an (heute musste gar ein Springbock sein Leben lassen bei all den übermotivierten Touristen&#8230;). Alle wollen möglichst schnell zur Düne 45 oder weiter, um den Sonnenaufgang miterleben zu dürfen. Entsprechend wir die maximale Geschwindigkeit praktisch dauernd überschritten. Wir lassen die Düne 45 links liegen und fahren rechts daran vorbei. Wir hoffen, dass wir ganz hinten im Tal mit weniger Touris den Tag begrüssen dürfen. Fast wäre dieses Vorhaben in die Hosen gegangen. Denn auf den letzten paar Kilometer fahren wir uns tatsächlich im Sand fest. Doch mit allen möglichen Tricks, die in diesen Situationen gefragt sind, kommen wir zum Glück nach ein paar Minuten wieder vom Fleck (Stuwi &#038; Kare: wir habens nun im Griff – und erst noch ohne Luftablassen&#8230;). Unsere Düne ist die &#8220;Big Daddy&#8221;-Düne. Wir sind zwar nicht ganz alleine, aber die grosse Masse bleibt wir erwartet aus. Der Sonnenaufgang und das Zusammenspiel der Farben sind einmalig und unvergesslich. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Namibia, Sesriem, Dune" src="http://www.blacksnow.ch/images/namibia_sesriem_dune.png" border="1" alt=" Namibia, Sesriem, Dune" width="100%" /></p>
<p>Die kühleren Morgenstunden nutzen wir anschliessend zum Erklimmen einer (ich) resp. zweier (Odi) weiterer Dünen. Dazu stehen auch noch zwei Wanderungen zu den beiden Vleis (ausgetrocknete Salzpfanne mit toten Bäumen, die irgendwo mitten in den Dünen auftaucht) auf dem Programm. Irgendwann wird es uns dann aber doch zu heiss und wir freuen uns auf einen gemütlichen Nami im Camp. Leider ist der Wind jedoch derart stark, dass das gemütlich nicht so intensiv ausfällt wie erwünscht. Aber im Windschatten des Autos lassen sich die Böen irgendwie dann doch aushalten und die Erdmännchen rund um unseren Platz entschädigen auch noch für eine ganze Menge Wind. Nach dem langen Tage resp. der frühen Tagwache sind wir bald im Bett. Eigentlich eine Schande, wenn man den Mond und das Sternenmeer sieht. Aber mit fast zufallenden Augen gehts fast nicht anders.</p>
<p><strong>Namibische Alkoholsperre</strong><br />
Die erste Tat des Tages ist heute wohl die wichtigste: wir müssen vor der Biersperrstunde an Bier kommen (in Namibia kann man ab Samstag 13 Uhr bis Sonntagabend kein Alkohol mehr kaufen!). Das Vorhaben gelingt mit Bravour und der Kühlschrank ist bald wieder voll mit Windhoek Lager und Savanna. Über kleine Landstrassen tuckerln wir schliesslich gemütlich in Richtung Windhoek. Die Landschaft ist abwechslungsreich und schön. Ab dem frühen Nami stellen wir ein letztes unser Dachzelt auf, Odi verfackelt den Rest des Holzes und die letzten Vorräte werden verspiesen. Ab Morgen ist fertig mit dem Camperleben. Die letzte Nacht in Namibia wollen wir uns wieder einmal in einem Bett ausruhen. Praktisch eine Resozialisierungsmassnahme für das westliche Leben zu Hause&#8230;</p>
<p>Zum Schluss noch etwas lustiges (wir finden es auf jeden Fall lustig&#8230;): In Namibia herrscht Velohelmfplicht. Das wäre an und für sich nichts besonders. Bedenkt man aber, dass weitaus mehr Leute stehend auf einem offenen Pick-up von A nach B gefahren werden – dies scheint uns um einiges gefährlicher als mit dem Velo unterwegs zu sein -, können wir uns ein Grinsen kaum verkneiffen. Afrika!</p>
<p><strong>Windhoek</strong><br />
Bevor wir heute losfahren können, müssen wir erstmals unser Auto &#8220;entpuffnen&#8221;. Alles muss irgendwie wieder an seinen ursprünglichen Ort verfrachtet resp. in die Tramper gestopft werden. Wir sind erstaunlich schnell fertig mit der Puffnerei und können so bald die letzten paar Kilometer nach Windhoek unter die Räder. nehmen Nachdem wir uns in einem Guesthouse ein Bett gesichert haben, wollen wir noch ein bisschen in die Stadt. Obwohl heute Sonntag ist, haben die grossen Malls alle geöffnet und da heute alle frei haben, sind auch entsprechend viele Leute am Einkaufen. Diese Tatsache so wie die furchtbare Entdeckung, dass alle Verkäufer mit einem Samichlausen-Hut herumlaufen, lässt gar nicht erst Shopping-Laune aufkommen, weshalb wir in der Innenstadt fliehen. Im Vergleich zur Mall herrscht hier absolut tote Hose. Immerhin finden wir einen kleinen Touri-Market, wo wir dann noch so einiges an Souvenirs erstehen. Ansonsten ist Windhoek schnell besichtigt. Einige alte deutsche Häuser gibt es, aber das wärs dann auch schon gewesen. Anstatt uns weiter auf die Suche nach irgendwelchen Highlights zu machen, ziehen wir entsprechend relaxen im Guesthouse vor. Zum Znacht suchen wir dann doch noch eine Attraktion der Hauptstadt auf. Das Joe&#8217;s Beerhouse gilt gemäss diversen Quellen als MUST see. Und siehe da, wir werden nicht enttäuscht. Die Atmosphäre ist lebhaft und unterhaltsam, das Essen (Gnu, Springbock, Oryx, Krokodil, Zebra, Strauss&#8230; halt von allem ein bisschen) sehr lecker und das Bier kühl. Ein gelunger letzter Abend unserer Reise.</p>
<p>Am zweitletzten Tag möchte ich noch einige allgemeine und persönliche Gedanken zu Namibia (und auch Botswana) zu Papiere bringen, die ich bis anhin im Tagebuch noch nicht ausreichend oder gar nicht erwähnt habe: Namibia ist ein sehr sicheres Reiseland (auch Botswana). Berücksichtigt man die gleichen Regeln wie bei uns, wird einem mit grösster Wahrscheinlichkeit überhaupt nichts passieren. Die Menschen sind überaus freundlich und hilfsbereit und sehr offen (dito Botswana). Den Unterschied zwischen schwarz und weiss ist in Namibia weitaus weniger krass als zum Beispiel in Südafrika (in Botswana haben wir gar keinen Unterschied entdecken können &#8211; wir waren aber ja auch nur in Maun!). Natürlich gibt es Unterschiede und natürlich gibt es auch Townships. Aber diese sind nicht flächendeckend in jedem Kaff zu finden. Und wenn es sie gibt, muss man als Tourist schon ziemlich gut schauen, um diese Wohnviertel überhaupt zu entdecken. Zudem sind die Quartiere recht grosszügig angelegt und der Abstand zum Nachbar ist relativ human. Diese Beschreibung gilt nur für Südnamibia. Im Norden leben alle – wie im Bericht oben nachzulesen &#8211;  noch sehr ursprünglich und traditionell. Obwohl der Tourismus und auch andere Industriezweige Geld bringen, sind rund 50% der Namibier (crazy!) arbeitslos (Botswana weniger als 10%). Ein weiteres Problem ist auch die relativ hohe HIV-Rate (dito in Botswana). Zudem müssen mehr als 50% der Namibier von weniger als 2 Dollar pro Tag leben (da Botswana zu einem der reichsten Länder Afrika&#8217;s gehört, ist die Armut dort weitaus weniger ausgeprägt resp. das Geld weitaus gleichmässiger verteilt). Als Tourist – vor allem im Süden – merkt man nicht viel von diesen und anderen Problemen. Das Land ist derart gut organisiert, sauber und ordentlich, dass man manchmal schon fast vergisst, dass man in Afrika ist. Wir hatten oft ein Australien-Backflash. Einzige Unterschiede: statt Känguruhs hats Löwen.; statt 24 h fliegt man nur 10 h; statt 10 h Zeitverschiebung hat man max. 1 h und statt Englisch spricht man auch Deutsch. Wer also mal ein bisschen Afrika schnuppern möchte, ist hier mehr als am richtigen Ort! &#8230; Bei Fragen, bitte fragen. Bei Anmerkungen, bitte anmerken&#8230;</p>
<p><strong>Last day</strong><br />
Da wir Windhoek ja gestern schon fertig besichtigt haben und der Flug erst um 9 Uhr Abends abhebt, sind wir beim Frühstück vor allem damit beschäftigt, eine sinnvolle Beschäftigung für den heutigen Tag zu finden. Nachdem wir alle Game Farms in der näheren Umgebung rasch im Internet angeschaut haben, fällt unsere Wahl schliesslich auf das Vaan Diljoen Game Reserve. In diesem Park sollte es nicht ganz so touristisch und &#8220;Zoo-mässig&#8221; zu und her gehen und wir können erst noch alleine herumfahren resp. herumlaufen. Dafür fehlen aber auch die wirklich &#8220;gefährlichen&#8221; Tiere. Vom Auto aus ist dann auch nicht viel zu sehen. Erst als wir zu Fuss einen Walk zu einem Wasserloch machen, entdecken wir auch Tiere. Zwei Mal müssen wir sogar einen Umweg machen, da wir nicht sicher sind, wie die Tiere auf uns reagieren. Schliesslich wollen wir uns nicht vor einer Herde Gnu&#8217;s resp. Affen in Sicherheit bringen&#8230; so schnell sind wir dann doch nicht. Auf der Rückfahrt fordern wir uns auf eine andere Art noch ein bisschen heraus: wir versuchen die Autovermietung in Windhoek ohne Karte zu finden. Und siehe da, die Stadt ist derart übersichtlich, dass wir bis auf den letzten Abzweiger den Weg (wenn auch eher indirekt) finden. Ja, und das wars dann auch schon wieder mit unserer Reise durch Namibia und Botswana. Schön war&#8217;s – vor allem die grossartige Natur, die Ruhe, die Freiheit und die freundlichen Menschen sind einfach wunderbar. Afrika, wir werden sicher wieder kommen! Ps: wers noch nicht gemerkt hat, wir haben den Flug nicht verpasst <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h3><a title="Namibia &#038; Botswana" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/namibia-botswana/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p></p>
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		<title>Istanbul</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 12:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Vorderasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern &#160; Ab in den Sommer Da die Wetterfrösche für das verlängerte Weekend wieder keinen Sommer<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/08/06/istanbul/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Istanbul" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/istanbul/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ab in den Sommer</strong><br />
Da die Wetterfrösche für das verlängerte Weekend wieder keinen Sommer prognostizieren, haben wir gestern Abend kurzerhand einen Flug nach Istanbul gebucht. Wir wollen endlich wieder einmal die Sonne sehen und ein bisschen heiss haben! In Istanbul angekommen, werden wir nicht enttäuscht. Die Sonne ist zwar schon untergegangen, aber die Tempartur mit 26 Grad genau nach unserem Gusto. Weil wir auf der asiatischen Seite landen, jedoch auf der europäischen Seite hausen, entpuppt sich die Suche nach dem gebuchten Hotel als nictht ganz einfach. Nach einer langen Busfahrt durch den Abendverkehr von Greater Istanbul werden wir in einem Stadtteil weit entfernt von unserem Quartier ausgeladen. Die Suche nach der richtigen Metro müssen wir nach kurzer Zeit aufgeben. Wir können uns nicht orientieren und sitzen deshalb bald in einem Taxi. Leider kennt der Taxifahrer unser Hotel auch nicht und lädt uns deshalb an der Hauptstrasse irgendwo in der Nähe ab. Auch die letzten paar Meter haben es schliesslich noch in sich. Die Strassennamen auf unserer Karte stimmen nämlich nicht mit den Strassenschildern überein, so dass wir auch hier noch ein bisschen durch die Gegend irren.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Turkey, Istanbul, Sunset" src="http://www.blacksnow.ch/images/turkey_istanbul_sunset.jpg" border="1" alt="Turkey, Istanbul, Sunset" width="100%" /></p>
<p>Irgendwann finden wir das Hotel dann doch aber noch. Hungrig und durstig stürzen wir uns sogleich in die nächste Strassenküche und kommen zum ersten türkischen Futter langsam aber sicher in Istanbul an. </p>
<p><strong>Istanbuls Highlights</strong><br />
Den ersten Sightseeing-Tag starten wir mit den Höhepunkten Istanbuls. Die blaue Moschee hat mich schon bei einem Swissair-Aufenthalt vor mehr als zehn Jahren total beeindruckt.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Turkey, Istanbul, Blue Mosk" src="http://www.blacksnow.ch/images/turkey_istanbul_blue_mosk.jpg" border="1" alt="Turkey, Istanbul, Blue Mosk" width="100%" /></p>
<p>Auch heute werden wir nicht enttäuscht. Einen kurzen Augenblick fühlen wir uns beim Betreten des Geländes sogar an den Taj Mahal erinnert. Auch im Innern ist die Stimmung einmalig. Daran können nicht einmal die vielen Touristen etwas ändern. Nach einem kurzen Abstecher in die unterirdische Zisterne der Altstadt wartet auch schon das nächste Highlight auf uns. Die Haghia Sofya war ursprünglich eine Kirche des römischen Reiches (Fertigstellung 537 n. Chr.) und wurde erst fast Tausend Jahre später kurzerhand in eine Moschee umfunktioniert. Atatürk hat das Bauwerk schliesslich 1935 in ein Museum umgewandelt. Noch heute kann man die Spuren von beiden Religionen finden. Neben den üblichen islamischen Einschlägen erkennt man im Dachwölbung auch Engel- und Madonnagemälde. Irgendwie unnötig zu erwähnen, dass wir soeben Unesco Weltkulturerbe besichtigt haben. Bei einem Bier auf einer Dachterrasse mit Blick auf die beiden Bauwerke stellen wir das Programm für den restlichen Tag kurzer Hand um. Da der Planet meint, dass der grosse Bazar und der kleine Bruder, der Gewürzbasar, morgen Sonntag wahrscheinlich geschlossen haben, beschliessen wir unsere Stadtbesichtigung dort fortzusetzen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Turkey, Istanbul, Spice Market" src="http://www.blacksnow.ch/images/turkey_istanbul_spice_market.jpg" border="1" alt="Turkey, Istanbul, Spice Market" width="100%" /></p>
<p>Der Gewürzbasar gefällt uns im Vergleich zum überdimensionalen grossen Barzars um einiges besser. Obwohl der Menschenauflauf imens ist und wir kaum einen Blick auf das vielfältige Angebot werfen können, ist es uns in Mitten der Einheimischen wohler als auf dem doch recht touristischen grossen Bazar. Trotz der vielen verlockenden Angeboten verbringen wir den restlichen Nami statt mit Shoppen und Feilschen mit einer Pause im Hotel. Wieder fit und munter gehen wir am Abend nochmals auf die Pirsch. Nach einem feinen Fischsandwich – eine saugünstige und sehr feine lokale Spezialität, welche direkt am Hafen frisch zubereitet wird  – stellen wir uns auf der Galata-Brücke neben die unzähligen Fischer und geniessen den wunderbaren Sonnenuntergang. Die einmalige Stimmung wird sogar noch getoppt, als die Muezzins aus den zahlreichen Moscheen zum Abendgebet ausrufen. Unvergleichlich!</p>
<p><strong>Zwischen Europa und Asien</strong><br />
Als wir das Hotel am Morgen verlassen, sind die Strasse noch fast leer und wir haben nicht nur die Süleymaniye Moschee praktisch für uns ganz alleine. Spätestens beim Topkapi Palace ist es dann aber vorbei mit der Ruhe. Praktisch im Rudel besichtigen wir die Residenz der vergangenen Sultane von Istanbul. Da wir keine Lust auf &#8220;Anstehen vor Bauwerken&#8221; haben, bleiben wir nicht allzu lange und fahren stattdessen mit der öffentlichen Fähre nach Asien und gleich wieder zurück nach Europa.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Turkey, Istanbul, Fishermen" src="http://www.blacksnow.ch/images/turkey_istanbul_fishermen.jpg" border="1" alt="Turkey, Istanbul, Fishermen" width="100%" /></p>
<p>In Taksim, dem modernsten Stadteil Istanbuls, hat das westliche Leben unverkennbar Einzug gehalten. Hier gibt es weder Bazare noch Strassenhändler und die Einkaufsstrasse unterscheidet sich kaum mehr von der Marktgasse in Bern. Zum Glück sind die Menschen in Istanbul jedoch überall gleich. Wir sind immer wieder positiv überrascht ab der freundlichen, unaufdringlichen und ehrlichen Art der Einheimischen. Einmal mehr wird damit ein allgemeingültiges und weitverbreitetes Vorurteil als unwahr wiederlegt. Nach dem wir vom Galata Tower einen letzten Blick auf die Stadt geworfen haben, ist an der Zeit sich langsam aber sicher wieder von der Stadt zu verabschieden. Bei einem letzten Znacht lassen wir den Abend ausklingen und freuen uns irgendwie so gar nicht auf die morgige Heimreise. </p>
<p><strong>Knapper geht&#8217;s nimmer&#8230;</strong><br />
Der Tag beginnt gemütlich: gemütlich stehen wir auf, gemütlich nehmen wir eine Dusche, gemütlich packen wir unsere Sachen, gemütlich geniessen wir das Zmorge, gemütlich schlendern wir zum Tram und gemütlich fahren wir mit dem Gefährt durch die halbe Stadt. Danach trifft der Zeitpunkt ein, wo Herr Odermatt fragt, ob wir wirklich ab dem gleichen Flughafen zurück fliegen. Dumme Frage denke ich noch, schaue aber selbstverständlich trotzdem nach rasch auf der Flugbestätigung nach. Dass die Frage gar nicht soooooooooo dumm war, merke ich spätestens als ich nochmals die Abflugszeit checke. Sch*****, unser Flieger (natürlich ab dem gleichen Flughafen&#8230;) geht in einer Stunde und wir sind immer noch Mitten in Istanbul! Es ist kaum zu glauben, aber wir haben es doch tatsächlich geschafft, anstatt der Abflugszeit in Istanbul nochmals die Abflugszeit in Zürich im Kopf zu haben. Nach dieser doch eher unangenehmen Überraschung geht auf einmal alles sehr schnell. Fluchtartig verlassen die Tramstation und schnappen uns das nächstbeste Taxi. Im Eiltempo machen wir dem Taxifahrer klar, dass er doch bitte den Taxameter einschalten soll und dass er doch bitte in höchstmöglichen Tempo an den Flughafen zu fahren haben. Für die knapp 60 Kilometer habe er ganze 30 Minuten Zeit. Zum Glück entpuppt sich unser Taxifahrer als wahrer Ralley Fahrer. Wir rasen immer mindestens doppelt so schnell wie maximal erlaubt ist, schlängeln uns richtiggehend durch den Verkehr und wechseln so ca. alle fünf Sekunden die Spur. Das höchste der Gefühle ist dann allerdings die Fahrt auf dem Pannenstreifen. Wir trauen unseren Augen kaum, als der gute Mann doch tatsächlich den Stau auf dem Pannenstreifen umfährt. Mit über 80 km/h brettern wir auf dem schmalen Streiffen an den vielen Autos vorbei und kommen so maximal zügig voran. Dasss das ganze nicht ganz ungefährlich ist, muss wohl an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden&#8230; 30 Minuten vor Abflug treffen wir schliesslich am Flughafen ein. Wir lassen ein grosses Trinkgeld zurück und spurten los in Richtung Check-in Schalter. Dort wird uns wie erwartet erstmals erklärt, dass das Check-in für diesen Flug schon lange geschlossen sei. Da wir jedoch nur Handgepäck haben und wir diese Tatsache mit Hundeblick mehrmals wiederholen, passiert dann aber doch tatsächlich ein mittleres Wunder und wir bekommen unsere Boardingpässe. Total verschwitzt und ausser Atmen sitzen wir nur einige Minuten später im Flugi. Wow, wir haben  einmal mehr wirklich einfach nur Glück gehabt. So knapp waren wir definitiv noch nie dran und wir sind uns einig, dass damit die Toleranz &#8220;mit knapp am Flughafen eintreffen&#8221; mehr als ausgeschöpft ist. Puh – Schwein gehabt!</p>
<h3><a title="Istanbul" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/istanbul/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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		<title>Vienna &amp; Slovakia</title>
		<link>http://www.grosseferien.ch/2011/07/03/vienna-slovakia/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 09:22:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern &#160; Da die Reiseberichtautorin Karin nicht mit von der Partie war in der Slovakei, gibt&#8217;s<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/07/03/vienna-slovakia/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Vienna &#038; Slovakia" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/wien-slovakia/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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<p>Da die Reiseberichtautorin Karin nicht mit von der Partie war in der Slovakei, gibt&#8217;s halt nur <a href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/wien-slovakia/">Bilder</a>. Wer wissen will, wo wir uns überall herumgetrieben haben, kann sich <a href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/wien-slovakia/">hier</a> die Strecke auf Google Maps anschauen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Slovakia, Sips Castle" src="http://www.blacksnow.ch/images/slovakia_spis_castle.jpg" border="1" alt="Slovakia, Sips Castle" width="100%" /></p>
<h3><a title="Vienna &#038; Slovakia" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/wien-slovakia/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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		<title>Burgundy &amp; Auvergne</title>
		<link>http://www.grosseferien.ch/2011/06/18/burgundy-auvergne/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 13:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern &#160; Im Burgund Nachdem wir uns über Auffahrt zur Abwechslung vier Tage zu Hause um<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/06/18/burgundy-auvergne/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Burgundy &amp; Auvergne" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/burgundy-auvergne/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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<p><strong>Im Burgund</strong></p>
<p>Nachdem wir uns über Auffahrt zur Abwechslung vier Tage zu Hause um die Ohren geschlagen haben, ist zu meiner grossen Freude am Pfingstwochenende wieder ein kurzer Abstecher ins Grenznahe Ausland angesagt. Bereits am Freitag düsen wir los in Richtung Burgund. Dank dem zusätzlichen Freitag kommen wir bestens am Pfingstverkehr vorbei. Wir sind sogar derart gut unterwegs, dass wir vor unserem eigentlichen Ziel bereits einen ersten Sightseeing-Stopp einlegen. Das kleine Kaff ist ein Musterbeispiel für viele Dörfer hier in der Gegend: idyllisch gelegen, umgeben von viel Grün (vor allem Weinberge…), ausgestattet mit vielen alten Häusern und engen Gässchen. Dass auch die Einwohner sympathisch sind, beweist eine alte Dame, welche uns spontan zu sich auf die Terrasse einlädt, von wo wir einen super Ausblick über das Dorf geniessen können. Der nächste Stopp legen wir in einem zum Unesco Weltkulturerbe gehörenden Kloster ein. Obwohl oder gerade weil die Abtei von Fontenay heute im Privatbesitz ist, kann man fast die gesamte Anlage besichtigen. Der ruhige und friedliche Ort besticht durch seine Schlichtheit und den wunderschönen, riesigen Garten. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="France, Burgundy, Abbey of Fontenay" src="http://www.blacksnow.ch/images/france_burgundy_abbey_of_fontenay.jpg" border="1" alt="France, Burgundy, Abbey of Fontenay" width="100%" /></p>
<p>Unweit vom Kloster liegt auch schon das nächste Welterbe. Das schmucke Dorf Vézelay ist schön herausgeputzt. Doch das eigentliche Highlight – die Kathedrale – haut uns nicht wirklich aus den Socken. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="France, Burgundy, Candles" src="http://www.blacksnow.ch/images/france_burgundy_candles.jpg" border="1" alt="France, Burgundy, Candles" width="100%" /></p>
<p>Da heute einmal mehr alles wie am Schnürchen klappt und der Tag noch lange nicht zu Ende ist, beschliessen wir nach kurzer Lagebesprechung weiter nach Dijon zu fahren. In der Absicht dort das Zelt aufzuschlagen, steuern wir geradewegs zum örtlichen Camping. Schlussendlich ist das Wetter jedoch einfach zu unsicher und da es keine Cabins im Angebot hat, landen wir schliesslich in einem Hotel im Stadtzentrum. Kaum haben wir dort eingecheckt, reisst der Himmel auf und wir können zu unerwartet gutem Wetter durch die zahlriechen Fussgängerzonen von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten schlendern. Dijon ist wirklich ein Besuch wert. Die Highlights hat man zwar rasch besichtigt, aber dafür bleibt danach umso mehr Zeit, um den Augenblick in einem der zahlreichen, urgemütlichen Strassencafés zu geniessen. Dass unser Entscheid betreffend Hotelzimmer nicht soooo schlecht war, zeigt sich am späteren Abend. Wir sind nicht unglücklich, dass wir vor dem starken Regen in unser warmes und trockenes Zimmer flüchten können. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="France, Burgundy, Dijon, Roof" src="http://www.blacksnow.ch/images/france_burgundy_dijon_roof.jpg" border="1" alt="France, Burgundy, Dijon, Roof" width="100%" /></p>
<p><strong>Bei Anita &#038; Härrier</strong></p>
<p>Voll bepackt mit unzähligen Variationen des berühmten Dijon-Senfes verlassen wir die Stadt in Richtung Süden. Bevor wir bei Anita und Härrier, einem Arbeitskollegen von Odi, anklopfen, machen wir einen Stopp in Bibracte und Autun. Die Region wurde vor langer Zeit von den Galliern bewohnt, weshalb es hier unter anderem einiges an Ausgrabungen zu besichtigen gibt. Dank GPS und einem Quäntchen Glück finden wir schliesslich auf Anhieb das Haus von Anita &#038; Härrier. Dass wir die ersten sind, denen dieses kleine Kunststück seit dem Hauskauf vor 23 Jahren gelingt, erfüllt uns doch ein wenig mit Stolz. Stolz können auch die beiden Gastgeber sein. Das kleine Paradies, welches sie sich hier mit viel Liebe aufgebaut haben, ist einfach wunderschön. Kein Wunder, planen die beiden in absehbarer Zeit hier ihren Lebensabend zu verbringen („Ja, du chasch scho lache, Härrier!“). Beim Holzen, Gartnen, Heuen, Rasen mähen, Plaudern, Baden, Trinken und Essen vergeht die Zeit wie im Flug und bevor wir es überhaupt merken, ist der gemütliche Tag mit Anita &#038; Härrier sowie zwei weiteren Gästen auch schon wieder vorbei. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="France, Burgundy, La Girofflee, Frog" src="http://www.blacksnow.ch/images/france_la_girofflee_frog.jpg" border="1" alt="France, Burgundy, La Girofflee, Frog" width="100%" /></p>
<p><strong>Mit der Ikea-Tasche ins Schloss</strong></p>
<p>Nach einem reichhaltigen Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern (Danke für aues…!) und fahren weiter in die Auvergne. Anlässlich des 60igsten Geburi von Odi’s Mama sind wir von ihnen zum Übernachten in einem edlen Schloss eingeladen. Praktisch gleichzeitig treffen wir auf dem Parkplatz des Anwesens ein. Dass unsere Ikea-Taschen nicht ganz passen könnten, merken wir spätestens im Zimmer. Boah, noch nie hatten wir mitten im Zimmer eine derart edle Badewanne mit so vielen Tüechli zur alleinigen Verfügung. Die nächste Premiere folgt gleich beim anschliessenden Nachtessen. Boah, noch nie sass ich in einem Restaurant, wo nur die Männer mit einer Speisekarte inkl. Preisen ausgerüstet wurden! Das Essen selber ist ebenfalls ein Highlight. Ganze fünf Gänge werden uns vorgesetzt und am Schluss können wir uns wirklich kaum mehr bewegen, derart vollgestopft sind wir! Zum Glück ist das Bett nicht weit…</p>
<p><strong>Clermont-Ferrand</strong></p>
<p>Bevor wir die lange Heimfahrt antreten, schauen wir uns mit Ursula, Willy und Eros das Städtchen Clermont-Ferrand an. Obwohl vieles in die Jahre gekommen ist und sich die Hausfassaden hauptsächlich grau in grau zeigen, hat das Kaff irgendwie Charme. Nachdem wir ein letztes Mal auf den runden Geburi angestossen haben, machen wir uns auf den Weg in Richtung Schweiz. Danke für alles, Ursula &#038; Willy! Sechs Hundert Kilometer später kommen wir schliesslich wieder zu Hause an. Bei Wurst und Grill lassen wir das verlängerte Weekend gemütlich ausklingen und freuen uns bereits jetzt wieder auf die nächste Reise – wohin auch immer uns diese führen wird!</p>
<h3><a title="Burgundy &amp; Auvergne" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/burgundy-auvergne/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
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		<title>Bangkok &amp; Malaysia</title>
		<link>http://www.grosseferien.ch/2011/05/22/bangkok-malaysia/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 13:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Südostasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern Durch den Nacktscanner Schneller als erwartet, dürfen wir unsere Tramper und die Tauchsachen wieder packen<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/05/22/bangkok-malaysia/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Bangkok &#038; Malaysia" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/bangkok-malaysia/" target="_self">Short cut zu den Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p><strong>Durch den Nacktscanner</strong></p>
<p>Schneller als erwartet, dürfen wir unsere Tramper und die Tauchsachen wieder packen und abdüsen nach Asien. Dieses Mal sind wir mit Franziska und Kojak unterwegs. Da Kojak erst in ein paar Tagen abreisen kann, machen wir drei anderen schon mal einen kurzen Abstecher nach Bangkok. In vier Tage werden wir dann in Kuala Lumpur aufeinander treffen. Die Reise klappt wie am Schnürchen. Das einzige „aussergewöhnliche“ ist der Nacktscanner am Flughafen von Amsterdam. Mit hocherhobenen Händen stehen wir nacheinander brav im Glaskasten und werden bis ins Innerste auf unerlaubte Mitbringsel durchleuchtet. Ein äusserst amüsantes Bild, welches leider zu fotografieren nicht erlaubt ist! In Bangkok angekommen, gönnen wir uns erstmals ein kurzes Nickerchen. Einigermassen erholt geniessen wir anschliessend das erste Bier auf der Dachterrasse des Hotels sowie den Fisch in unserer Stamm-Fischbeiz.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Thailand, Bangkok, Food Stall" src="http://www.blacksnow.ch/images/thailand_bangkok_food_stall.jpg" border="1" alt="Thailand, Bangkok, Food Stall" width="100%" /></p>
<p>Es fühlt sich wunderbar an wieder hier zu sein; als wären wir nie weg gewesen &#8211; einfach herrlich!</p>
<p><strong>Zwei Meter Plastiktüten</strong></p>
<p>Obwohl das Frühstück im Zimmerpreis inbegriffen ist, bevorzugen wir eine Nudelsuppe auf der Strasse. Mitten in Chinatown setzen wir uns auf die kniehohen Plastikstühle, schlürfen unsere Suppe und lassen uns vom bunten Treiben um uns herum in den Bann ziehen. Wir sind immer wieder erstaunt, was hier alles für brauchbares und unbrauchbares Zeugs feil geboten wird. Nach dem Spaziergang durch das Viertel steht schliesslich der Besuch im MBK auf dem Programm. Da wir auf dieser Reise sowohl Bangkok als auch Kuala Lumpur besuchen, haben wir bereits zu Hause genau aufgeschrieben, was wir wo kaufen möchten. Als Nebeneffekt sollen zudem unsere Tramper nicht schon am zweiten Tag mit zusätzlichen Kilos gefüllt werden. Trotz der vorzüglichen Vorbereitung und den vielen guten Vorsätzen können wir dann doch nicht widerstehen. Das Angebot ist einmal mehr zu verlockend! Am Schluss bringen es doch zu dritt tatsächlich auf ungefähr zwei Meter Plastiktüten inkl. Inhalt am Stück – crazy! </p>
<p><strong>Chatuckak Weekend Market</strong></p>
<p>Da unser Zimmer kein Fenster hat, bleibt es immer gleich hell resp. gleich dunkel. Diese Tatsache sowie der noch anhaltende Jetlag bringen mit sich, dass wir heute so richtig verschlafen. Erst um elf Uhr &#8211;  nach zwölf Stunden Tiefschlaf! &#8211; wage ich einen ersten Blick auf die Uhr. Höchste Zeit die süssen Träume hinter uns zu lassen, denn heute wollen wir einen der grössten Märkte der Welt, den Chatuchak Weekend Market besuchen. Mit der Metro fahren wir an das andere Ende der Stadt. An der richtigen Station angekommen, müssen wir nicht lange suchen. Die menschliche Traube weist uns den richtigen Weg. Auf dem gigantischen Markt gibt es einfach alles zu kaufen. MBK-Insider sollen sich das gleiche, jedoch leicht günstigere Angebot x 1000 + noch eine unglaubliche Anzahl an zusätzlicher Ware vorstellen. Zum Glück ist es mit rund 36 Grad im Schatten schlicht zu heiss, so dass sich unsere Shoppinglaune einigermassen in Grenzen hält und nur weniges den Weg in unsere Tüten findet. Auf dem Heimweg werden wir von einem starken Gewitter überrascht. Wir flüchten vor den sintflutartigen Wassermassen und verschieben den geplanten Tempelbesuch auf Morgen. Der Abend wird feucht-fröhlich und lustig. Der Zufall will es, dass unsere Tauchkollegen, Ronny und Magge aus Stuttgart zurzeit auch in Bangkok sind. Klar, dass wir uns zum Znacht verabreden. Danke ihr beiden – es war wie immer super lustig mit euch! </p>
<p><strong>Reisegruppe komplett</strong></p>
<p>Heute geht der kurze Aufenthalt in Bangkok bereits wieder zu Ende und wir fliegen weiter nach K.L., wo wir am Abend auf Kojak treffen werden. Bevor wir jedoch mit Sack und Pack an den Flughafen fahren, holen wir noch den verschobenen Tempelbesuch nach. Leider hat der Wat seinen ursprünglichen Charakter fast vollends verloren. Aufgrund einer gröberen Renovation sowie zahlreichen Touristen wirkt dieser steril und lockt trotz des grössten goldenen Buddha von Thailand kaum mehr Einheimische an. Beim Check-in am Flughafen schlägt für unsere Gepäckgewichtslimite schliesslich die Stunde der Wahrheit. Haben wir genug Kilos vorgemeldet resp. vorbezahlt? Obwohl jeder von uns vier Kilos zugelegt hat, reicht es relativ locker. 70 Kilo (crazy! &#8211; nicht vergessen, wir haben das Tauchgepäck dabei&#8230;) sind doch nicht soooo schnell ausgeschöpft. Als wir zwei Stunden später in K.L. eintreffen, werden wir von Kojak bereits erwartet. Nach dem Welcome-Drink gibt’s den obligaten Stingray an der Jalan Alor. Mmmhhhhh&#8230; es schmeckt einfach wunderprächtig!</p>
<p><strong>Unterwegs mit dem Lonely Planet</strong></p>
<p>Kaum zu glauben, aber auf dieser Reise haben wir zum ersten Mal einen Reiseführer von Malaysia mit dabei. Wir staunen nicht schlecht, als wir beim Nachlesen merken, dass wir bis jetzt eigentlich fast alles &#8220;richtig&#8221; gemacht haben. Nichts desto trotz finden sich doch noch einige Sachen, welche uns nicht oder nicht mehr bewusst bekannt sind und wir beschliessen den Tag mit klassischem Sightseeing zu verbringen. Beim ersten Ziel scheitern wir jedoch bereits kläglich. Wir finden den anvisierten Frühstücks-Food-Court nicht. Zum Glück gibt es jedoch an jeder Ecke ein Starbucks, wo das Navigationsdebakel schnell vergessen geht. Da Franzi und Kojak eher in Shoppinglaune sind, setzen wir uns Touriprogramm alleine fort. Im Taxi lassen wir uns zu einem chinesischen Tempel auf einer kleinen Anhöhe mitten in der Stadt bringen. Die friedliche Atmosphäre, die vielen Farben und die tolle Aussicht sind einmalig. Gut haben wir den Weg hierhin wieder einmal gefunden. Beim Lonely Planet Walk durch Chinatown entdecken wir zwar nicht viel Neues, aber wir haben trotzdem unseren Spass. Kurz vor dem (fast) täglichen Nachmittags-Regen sind wir zurück im Hotel. Da wir wieder einmal im Federal abgestiegen sind, wollen wir die Annehmlichkeiten eines etwas teureren Hotels geniessen und legen uns vor dem Znacht noch ein bisschen auf die faule Haut.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Malaysia, Kuala Lumpur, Food Stall" src="http://www.blacksnow.ch/images/malaysia_kuala_lumpur_food_stall.jpg" border="1" alt="Malaysia, Kuala Lumpur, Food Stall" width="100%" /></p>
<p><strong>Ab nach Borneo</strong></p>
<p>Heute ist wieder Reisetag. Da der Flug nach Sandakan jedoch erst gegen Abend abhebt, haben wir genug Zeit noch das eine oder andere zu erledigen. Nach der Nudelsuppe machen wir uns auf die Suche nach einem neuen Rucksack. Unser Ziel ist es, das gewünschte Exemplar heute zu finden, damit wir vor dem Heimflug zielstrebig den Kauf tätigen können. Die Auswahl ist gross und die Qualität gut und wir werden erst nach ein paar Versuchen fündig. Hoffen wir, dass das Teil bei unserer Rückkehr nach K.L. immer noch im Gestell hängt. Beim Check-in machen wir betreffend Gepäckgewichtslimite eine Punktlandung. Wir haben für 85 Kilo bezahlt und haben exakt 85 Kilo (crazy!) mit dabei. Die zusätzlichen Kilos lassen sich mit Kojak&#8217;s Gepäckstück sowie einigen speziellen Einkäufen, welche wir für das Inselleben getätigt haben, begründen. Schliesslich ist dort nicht ganz alles so billig und einfach erhältlich&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p><strong>Die paradiesische Insel Lankayan</strong></p>
<p>Vor der vereinbarten Zeit werden wir im Hotel abgeholt. Nach ein paar Minuten Fahrt sind wir bereits am Hafen und können bald ins Boot, welches uns nach Lankayan bringt, einsteigen. Nach 1,5 Stunden Fahrt haben wir &#8220;unser&#8221; Paradies erreicht. Wir sind richtig aus dem Häuschen und können kaum glauben wie geil (excusé&#8230;) die Insel ist. Auch die grosszügigen Strandbungalows mit Meerblick sind voll der Hammer. Und dass wir gleich auch noch einen Privatstrand haben, übertrifft wirklich alle unsere Erwartungen. Ja, hier lässt es sich definitiv leben&#8230; wenn auch nur für die nächsten sechs Tage&#8230; (vorgezogenes sniff!). Nach einer kurzen Inseleinführung sind wir schliesslich ready für den Check Dive. Wir absolvieren diesen direkt am Jetty. Damit es unter Wasser noch etwas mehr als nur Fische zu bestaunen gibt, wurde ein kleiner Unterwasserpark aufgestellt, wo man allerlei entdecken kann: Käfige, Container, kleines Wreck, Baumstämme, Steinhaufen, usw. Wir haben auf jeden Fall unseren Spass und springen trotz der schlechten Sicht gleich nochmals ins Wasser. Ab sofort können wir nämlich so viele Jetty Dives machen wie wir nur wollen. Mal schauen, auf wie viele wir neben den drei pro Tag vorgesehenen Bootstauchgängen schaffen. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Malaysia, Lankayan, Nemo" src="http://www.blacksnow.ch/images/malaysia_lankayan_nemo.jpg" border="1" alt="Malaysia, Lankayan, Nemo" width="100%" /></p>
<p><strong>Inselleben</strong></p>
<p>Um kurz nach acht Uhr sind wir parat für den ersten Bootstauchgang. Da die beiden anderen Divers kalte Füsse bekommen haben, sind wir vier alleine mit zwei Divemastern unterwegs. Überhaupt hat es nicht viele Taucher auf der Insel. Wir sind überrascht, wie viele Leute &#8220;nur&#8221; hier sind, um das Leben über dem Wasser zu geniessen. Ja nu, uns solls recht sein. Der Tauchgang ist interessant und abwechslungsreich. Wir finden sogar eine Nacktschnecke, welche wir bis dato noch nie gesehen haben! Als wir zwischen dem zweiten und dritten Bootstauchgang auch noch am Jetty ins Wasser springen, werden wir von den Divemastern als &#8220;a little bit crazy&#8221; erklärt. Sie sind alle froh, können sie uns hier alleine herum schwadern lassen. Auf so viel Wasser scheint ausser uns niemand wirklich Lust zu haben. Unser Tauchfazit nach dem ersten Tag: ganz nette Tauchplätze, viele farbige (meist intakte) Korallen, ziemlich viele Fische, viel Makro-Zeugs, kaum grösseres Tierleben, zum Teil miserable Sicht und ziemlich viel Oberflächenströmung.</p>
<p><strong>Ein typischer Tag auf Lankayan</strong></p>
<p>Auch auf dieser Insel wird uns wieder in keinster Weise langweilig. Hier unser Tagesablauf in Stichworten: erstes Frühstück, erster Bootstauchgang, zweites Frühstück, relaxing (Insel umlaufen, Tagebuch schreiben, Logbuch ausfüllen, fotografieren, lesen&#8230;), zweiter Bootstauchgang, Zmittag, Jetty-Tauchgang, relaxing, dritter Bootstauchgang, Dusche, Apéro, Znacht, Bettruhe. Heute kann dem typischen Tagesablauf gar noch ein weiterer Tauchgang angefügt werden. Nach dem vierten Tauchgang und etwas Erholung springen wir nämlich für den Sunset-Dive nochmals ins Wasser. Interessant ist, dass wir dieses Mal mit dem Divemaster die Rollen tauschen. Obwohl wir am Jetty eigentlich alleine abtauchen dürfen, hat er Lust uns zu begleiten. Damit wir doch noch ein bisschen uns selber überlassen sind, lässt er uns jedoch die Führung und schwimmt brav wie ein Tauchgast hinter uns her. Zum Glück geht er in der Sauce nicht verloren.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Malaysia, Lankayan, Sepia" src="http://www.blacksnow.ch/images/malaysia_lankayan_sepia.jpg" border="1" alt="Malaysia, Lankayan, Sepia" width="100%" /></p>
<p><strong>Babyschildkröten</strong></p>
<p>Die heutigen Tauchgänge werden von einer miserablen Sicht begleitet. Und als ob dies nicht schon genug wäre, wirbelt ein wirklich unfähiger Taucher – wir nennen ihn das Walross – auch noch immer ganz schön viel zusätzlichen Sand auf. Nach wenigen Minuten unter Wasser ist die Sicht schlechter als bei uns im See! Entsprechend sind wir dann heute auch nicht sonderlich vom abtauchen begeistert und gönnen uns einen easy Tag. Die Jetty-Dives werden ersatzlos gestrichen. Dafür können wir heute ein paar frisch geschlüpfte Baby-Schildkröten bestaunen. Lankayan liegt nämlich in Mitten eines National Parks, welcher sich vor allem dem Schutz von Schildkröten verschrieben hat. Die Tiere nutzen die zahlreichen kleinen Inseln in der Umgebung, um ihre Eier am Strand zu legen. Diese werden nach der Ablage immer sofort ausgegraben und an einem geschützten Strandabschnitt wieder vergraben. Dies gibt den Rangern unter anderem die Möglichkeit genau zu beobachten, wie viele Eier gelegt werden und wie viele Mini-Schildkröten danach effektiv schlüpfen und im Meer davon schwimmen. Zum Schutz der Tiere darf man deshalb nach sieben Uhr abends auch nicht mehr überall am Strand herum laufen. Damit man ein allfälliges Naturspektakel trotzdem nicht verpasst, kann man an die Tür des Bungalows statt dem &#8220;Do not disturb&#8221; die Schildchen &#8220;Nesting&#8221; und/oder &#8220;Baby Turtle Release&#8221; hängen. Schade nur, dass uns unter Wasser bis jetzt noch keine einzige Schildkröte begegnet ist.</p>
<p><strong>Last day</strong></p>
<p>Am letzten Tag auf Lankayan machen wir nochmals drei Bootstauchgänge. Wie immer so kurz vor dem Ende ist unser Taucherherz etwas wehmütig und der letzte extrem coole Tauchgang hilft nicht wirklich über diese Tatsache hinweg. Wann werden wir wohl das nächste Mal wieder die Unterwasserwelt bestaunen können? Zum Schluss unseres Aufenthaltes möchte ich noch kurz ein paar Worte über die Insel verlieren. Umrundet ist das Juwel zu Fuss in rund 15 Minuten. Total hat es 24 Holzbungalows, welche alle mit einem eigenen Balkon mit Meersicht und einem eigenen Strandabschnitt ausgestattet sind. Gegessen wird drei Mal täglich ab einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Buffet. Neben Tauchen kann man sich einzig mit Schnorcheln und Kayaken aktiv die Zeit vertreiben. Ansonsten ist nicht viel los und es ist vor allem eines angesagt: Entspannung pur! Wäre das Tauchgebiet noch ein bisschen spektakulärer (= bessere Sicht und mehr Grossfische), wäre die Malediven-ähnliche Insel schon fast perfekt! </p>
<p><strong>Orang-Utans</strong></p>
<p>Der Himmel weint in Strömen, als wir früh morgens um sieben Uhr mit dem Boot ablegen. Die stürmische See macht die Überfahrt aufs Festland zusätzlich unangenehm. Ich muss mich jedenfalls ziemlich auf den Horizont konzentrieren, um nicht seekrank zu werden. Immerhin finde ich nach einigen Minuten auf dem Boot ein Plätzchen, wo es sich einigermassen aushalten lässt. Dumm nur, dass ich dort von den grossen Wellen so richtig tropfnass werde. Nachdem wir im Hotel in Sandakan eingecheckt haben, sitzen wir bald im Taxi, welches uns zum berühmten Orang-Utan Rehabilitation Center bringt. Bevor wir der nachmittäglichen Fütterung beiwohnen, wollen wir noch ein bisschen durch den Regenwald wandern. Doch leider sind die Trails ausserhalb der Fütterungszeiten geschlossen und wir sind drei Stunden zum Warten verdammt. Als es endlich soweit ist, treffen wir schon nach wenigen Minuten auf den ersten Orang-Utan. Die Tiere werden in diesem Zentrum aus diversesten Gründen aufgepäppelt und wieder auf die Freiheit vorbereitet. Dazu steht ihnen ein grosses, natürliches Areal zur Verfügung, wo sie sich völlig frei bewegen können. Um ihnen das Leben vor der Auswilderung ein bisschen einfacher zu machen, gibt es zwei Mal pro Tag Futter. Diese Fütterungen sind DIE Chance für die Touris einen ungehinderten Blick auf die vom Aussterben bedrohten Tiere werfen zu können. Dazu wurde im Regenwald eine Fütterungs- und eine Zuschauer-Plattform aufgestellt. Wir haben einmal mehr Tierglück und können ca. zehn der seltenen Affen in fast freier Wildbahn bestaunen. Putzig, all diese Seppli‘s (gäu Fank!).</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Malaysia, Sepilok, Oran Utan" src="http://www.blacksnow.ch/images/malaysia_sepilok_orang_utan.jpg" border="1" alt="Malaysia, Sepilok, Oran Utan" width="100%" /></p>
<p><strong>Langnasen-Affen</strong></p>
<p>Die nächsten drei Tage werden wir in einem Teil des Kinabatangan National Parkes verbringen. Je mehr wir uns von Sandakan entfernen desto schlechter werden die Strassen. Nach über drei Stunden Fahrt erreichen wir schliesslich unsere Lodge und nur wenige Minuten später sitzen wir bereits im Böötli, in welchem wir den ersten River Cruise absolvieren. Auch hier müssen wir nicht lange auf die ersten Tiere warten. Unzählige Langnasen-Affen warten unter grossem Geschrei und Gerangel in den Baumspitzen auf den Regen. Die Zeit beim Beobachten der Tiere vergeht wie im Flug und im Nu sind die zwei Stunden auf dem Fluss vorbei. Nach dem Znacht geht es im Dunkeln nochmals raus aufs Wasser. Dieses Mal begegnen uns verschiedene Vögel und Baby-Krokodile. Vor allem die Eulen lassen sich mit der Spotlampe bestens beobachten. </p>
<p><strong>Dschungelblues</strong></p>
<p>Eigentlich wollten wir uns neben den Böötlifahrten die Zeit im Dschungel auch noch mit ein paar Trekkings vertreiben. Da jedoch im Moment sämtliche (?!) Treks nicht zugänglich sind, beschränkt sich auch das heutige Programm ausschliesslich auf die Flussfahrten. Bereits um sechs Uhr morgens sitzen wir deshalb wieder im Boot und bewundern die Tierwelt erneut vom Wasser aus. Viel Neues gibt es heute nicht zu entdecken. Es gesellen sich einzig noch ein paar weitere Affen- und Vogelarten zum bisher gesichteten. Speziell erwähnenswert ist an dieser Stelle nur der Orang-Utan, welcher irgendwo weit oben in einem Baumwipfel herum hängt. Die restliche Zeit des Vormittages verbringen wir mit einem Spaziergang durch das kleine Dorf Sukau. Das Kaff bietet ausser extrem freundlichen Menschen nicht viel. Nach dem Zmittag verfallen wir schliesslich in den bei Einheimischen bereits beobachteten &#8220;Dschungelblues&#8221;. Die Hitze und die Feuchtigkeit sind derart erdrückend, dass wir uns hinlegen. Da wir selbst zum Lesen zu faul sind, verschlafen wir praktisch den ganzen Nachmittag.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="Malaysia, Sakau, Monkey" src="http://www.blacksnow.ch/images/malaysia_sakau_monkey.jpg" border="1" alt="Malaysia, Sakau, Monkey" width="100%" /></p>
<p>Erst gegen Abend werden unsere Lebensgeister nochmals geweckt. Praktisch als „Gute Nacht-Geschichte“ fahren wir nochmals raus zum Tiere beobachten.</p>
<p><strong>Meeting Coni &#038; Patrick</strong></p>
<p>Nach dem Zmorge verlassen wir den Dschungel und fahren zurück nach Sandakan. Unsere einzige Aktivität des heutigen Tages ist der Besuch eines buddhistischen Zentrums inkl. Tempel. Leider ist nicht gerade viel los, so dass wir bald in einem Restaurant an der Seafront landen. Dort verbringen wir dann auch gleich den Rest des Tages. Zum Znacht treffen wir nach Ronny und Magge nochmals auf Bekannte. Cornelia (= meine Arbeitskollegin) und Patrick sind zurzeit ebenfalls in Borneo unterwegs. Beim Austauschen der zahlreichen Erlebnisse vergeht die Zeit wie im Flug und bald gehört unser letzter Abend in Borneo auch schon wieder der Vergangenheit an.</p>
<p><strong>Stammgäste</strong></p>
<p>Am frühen Nachmittag kommen wir in K.L. an. Da uns nur noch zwei Tage bleiben, stürzen wir uns sofort ins Shoppingleben. Mit prallvollen Tüten und zwei neuen Rucksäcken ruft schliesslich der Stingray. Da uns die Restaurant-Inhaber langsam aber sicher kennen, werden wir herzlich begrüsst und wie Stammgäste behandelt. Den Rest des Abends gibts wieder einmal richtig Party. Wir besuchen den guten alten Beach Club und vertreiben uns die Zeit mit People Watching. Unglaublich was sich hier alles herum treibt! Wir werden derart gut unterhalten, dass wir erst um halb fünf den Weg in die Federn finden. </p>
<p><strong>Chow Kit Market</strong></p>
<p>Auch heute wollen wir in K.L. wieder Neues entdecken. Unweit vom Hotel soll es ein traditionelles Malay-Quartier mit einem riesigen Markt geben. Wir können kaum glauben, was wir schliesslich in Mitten der Grossstadt antreffen. Der Markt könnte genauso gut irgendwo im tiefsten Landesinnern sein. Es wird einfach alles was irgendwie essbar ist, verkauft! Das meiste ist tot, doch vieles schwadert auch noch ein bisschen auf dem Stand herum. Zu Fuss schlendern wir weiter zum Bukit Bintang. Die Hitze unterwegs ist gross und obwohl wir bald schweissgebadet sind, macht uns der Walk Spass. Es ist immer wieder erstaunlich, was man beim wiederholten Male hinschauen noch alles entdecken kann. Vor dem Znacht springt Odi tatsächlich über seinen Schatten und lässt sich mir zu liebe wieder einmal auf eine Fussmassage ein. Eine halbe Stunde lassen wir uns die müden Latschen massieren. Wunderbar – wenigstens für meine Wenigkeit! Zum Znacht gibts natürlich noch einmal einen Stingray. Wir geniessen ein letztes Mal die Atmosphäre an der Jalan Alor und lassen uns mit einem herrlichen Znacht verwöhnen. Mann, werden wir diesen Ort zu Hause wieder vermissen! </p>
<p><strong>Bye bye zweite Heimat</strong></p>
<p>Den letzten Tag lassen wir gemütlich angehen. Denn bevor allfällige weitere Einkäufe getätigt werden können, müssen wir erstmals schauen, ob es überhaupt noch Platz im Tramper gibt. Obwohl die Kapazitäten noch nicht ausgeschöpft sind, kommt kaum mehr Shopping-Laune auf. Da Sonntag ist, hat es viel zu viele Leute und wir verziehen uns deshalb lieber ins Kino. Um halb acht Uhr abends ist es wieder einmal Zeit Abschied zu nehmen. Schweren Herzens verlassen wir unsere zweite Heimat und sind gleichzeitig freudig gespannt wann und wo uns unsere nächste Reise hinführen wird… denn reisen ist und bleibt die wunderbarste Nebenbeschäftigung, die man sich überhaupt vorstellen kann. </p>
<h3>Short cut zu den <a title="Bangkok &#038; Malaysia" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/bangkok-malaysia/" target="_self">Bildern</a></h3>
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		<title>Best of 2010</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 10:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
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alt="BestOf2010_00066" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00067.jpg" alt="BestOf2010_00067" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00068.jpg" alt="BestOf2010_00068" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00069.jpg" alt="BestOf2010_00069" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00070.jpg" alt="BestOf2010_00070" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00071.jpg" alt="BestOf2010_00071" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00072.jpg" alt="BestOf2010_00072" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00073.jpg" alt="BestOf2010_00073" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00074.jpg" alt="BestOf2010_00074" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00075.jpg" alt="BestOf2010_00075" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00076.jpg" alt="BestOf2010_00076" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00077.jpg" alt="BestOf2010_00077" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00078.jpg" alt="BestOf2010_00078" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00079.jpg" alt="BestOf2010_00079" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00080.jpg" alt="BestOf2010_00080" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00081.jpg" alt="BestOf2010_00081" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00082.jpg" alt="BestOf2010_00082" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00083.jpg" alt="BestOf2010_00083" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00084.jpg" alt="BestOf2010_00084" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00085.jpg" alt="BestOf2010_00085" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00086.jpg" alt="BestOf2010_00086" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00087.jpg" alt="BestOf2010_00087" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00088.jpg" alt="BestOf2010_00088" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00089.jpg" alt="BestOf2010_00089" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00090.jpg" alt="BestOf2010_00090" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00091.jpg" alt="BestOf2010_00091" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00092.jpg" alt="BestOf2010_00092" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00093.jpg" alt="BestOf2010_00093" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00094.jpg" alt="BestOf2010_00094" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00095.jpg" alt="BestOf2010_00095" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00096.jpg" alt="BestOf2010_00096" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00097.jpg" alt="BestOf2010_00097" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00098.jpg" alt="BestOf2010_00098" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00099.jpg" alt="BestOf2010_00099" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00100.jpg" alt="BestOf2010_00100" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00101.jpg" alt="BestOf2010_00101" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00102.jpg" alt="BestOf2010_00102" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00103.jpg" alt="BestOf2010_00103" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00104.jpg" alt="BestOf2010_00104" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00105.jpg" alt="BestOf2010_00105" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00106.jpg" alt="BestOf2010_00106" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00107.jpg" alt="BestOf2010_00107" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00108.jpg" alt="BestOf2010_00108" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00109.jpg" alt="BestOf2010_00109" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00110.jpg" alt="BestOf2010_00110" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00111.jpg" alt="BestOf2010_00111" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00112.jpg" alt="BestOf2010_00112" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00113.jpg" alt="BestOf2010_00113" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00114.jpg" alt="BestOf2010_00114" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00115.jpg" alt="BestOf2010_00115" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00116.jpg" alt="BestOf2010_00116" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00117.jpg" alt="BestOf2010_00117" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00118.jpg" alt="BestOf2010_00118" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00119.jpg" alt="BestOf2010_00119" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00120.jpg" alt="BestOf2010_00120" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00121.jpg" alt="BestOf2010_00121" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00122.jpg" alt="BestOf2010_00122" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00123.jpg" alt="BestOf2010_00123" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00124.jpg" alt="BestOf2010_00124" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00125.jpg" alt="BestOf2010_00125" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00126.jpg" alt="BestOf2010_00126" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00127.jpg" alt="BestOf2010_00127" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00128.jpg" alt="BestOf2010_00128" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00129.jpg" alt="BestOf2010_00129" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00130.jpg" alt="BestOf2010_00130" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00131.jpg" alt="BestOf2010_00131" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00132.jpg" alt="BestOf2010_00132" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00133.jpg" alt="BestOf2010_00133" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00134.jpg" alt="BestOf2010_00134" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00135.jpg" alt="BestOf2010_00135" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00136.jpg" alt="BestOf2010_00136" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00137.jpg" alt="BestOf2010_00137" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00138.jpg" alt="BestOf2010_00138" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00139.jpg" alt="BestOf2010_00139" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00140.jpg" alt="BestOf2010_00140" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00141.jpg" alt="BestOf2010_00141" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00142.jpg" alt="BestOf2010_00142" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00143.jpg" alt="BestOf2010_00143" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00144.jpg" alt="BestOf2010_00144" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00145.jpg" alt="BestOf2010_00145" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00146.jpg" alt="BestOf2010_00146" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00147.jpg" alt="BestOf2010_00147" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00148.jpg" alt="BestOf2010_00148" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00149.jpg" alt="BestOf2010_00149" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00150.jpg" alt="BestOf2010_00150" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00151.jpg" alt="BestOf2010_00151" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00152.jpg" alt="BestOf2010_00152" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00153.jpg" alt="BestOf2010_00153" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00154.jpg" alt="BestOf2010_00154" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00155.jpg" alt="BestOf2010_00155" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00156.jpg" alt="BestOf2010_00156" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00157.jpg" alt="BestOf2010_00157" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00158.jpg" alt="BestOf2010_00158" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00159.jpg" alt="BestOf2010_00159" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00160.jpg" alt="BestOf2010_00160" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00161.jpg" alt="BestOf2010_00161" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00162.jpg" alt="BestOf2010_00162" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00163.jpg" alt="BestOf2010_00163" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00164.jpg" alt="BestOf2010_00164" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00165.jpg" alt="BestOf2010_00165" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00166.jpg" alt="BestOf2010_00166" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00167.jpg" alt="BestOf2010_00167" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00168.jpg" alt="BestOf2010_00168" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00169.jpg" alt="BestOf2010_00169" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00170.jpg" alt="BestOf2010_00170" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00171.jpg" alt="BestOf2010_00171" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00172.jpg" alt="BestOf2010_00172" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00173.jpg" alt="BestOf2010_00173" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00174.jpg" alt="BestOf2010_00174" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00175.jpg" alt="BestOf2010_00175" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00176.jpg" alt="BestOf2010_00176" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00177.jpg" alt="BestOf2010_00177" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00178.jpg" alt="BestOf2010_00178" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00179.jpg" alt="BestOf2010_00179" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00180.jpg" alt="BestOf2010_00180" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00181.jpg" alt="BestOf2010_00181" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00182.jpg" alt="BestOf2010_00182" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00183.jpg" alt="BestOf2010_00183" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00184.jpg" alt="BestOf2010_00184" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00185.jpg" alt="BestOf2010_00185" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00186.jpg" alt="BestOf2010_00186" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00187.jpg" alt="BestOf2010_00187" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00188.jpg" alt="BestOf2010_00188" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00189.jpg" alt="BestOf2010_00189" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00190.jpg" alt="BestOf2010_00190" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00191.jpg" alt="BestOf2010_00191" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00192.jpg" alt="BestOf2010_00192" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00193.jpg" alt="BestOf2010_00193" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00194.jpg" alt="BestOf2010_00194" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00195.jpg" alt="BestOf2010_00195" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00196.jpg" alt="BestOf2010_00196" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00197.jpg" alt="BestOf2010_00197" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00198.jpg" alt="BestOf2010_00198" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00199.jpg" alt="BestOf2010_00199" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00200.jpg" alt="BestOf2010_00200" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00201.jpg" alt="BestOf2010_00201" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00202.jpg" alt="BestOf2010_00202" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00203.jpg" alt="BestOf2010_00203" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00204.jpg" alt="BestOf2010_00204" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00205.jpg" alt="BestOf2010_00205" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00206.jpg" alt="BestOf2010_00206" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00207.jpg" alt="BestOf2010_00207" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00208.jpg" alt="BestOf2010_00208" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00209.jpg" alt="BestOf2010_00209" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00210.jpg" alt="BestOf2010_00210" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00211.jpg" alt="BestOf2010_00211" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00212.jpg" alt="BestOf2010_00212" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00213.jpg" alt="BestOf2010_00213" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00214.jpg" alt="BestOf2010_00214" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00215.jpg" alt="BestOf2010_00215" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00216.jpg" alt="BestOf2010_00216" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00217.jpg" alt="BestOf2010_00217" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00218.jpg" alt="BestOf2010_00218" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00219.jpg" alt="BestOf2010_00219" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00220.jpg" alt="BestOf2010_00220" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00221.jpg" alt="BestOf2010_00221" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00222.jpg" alt="BestOf2010_00222" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00223.jpg" alt="BestOf2010_00223" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00224.jpg" alt="BestOf2010_00224" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00225.jpg" alt="BestOf2010_00225" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00226.jpg" alt="BestOf2010_00226" style="margin-top:3px;"/></p><p><img src="http://www.grosseferien.ch/wp-content/oqey_gallery/galleries/bestof2010/galimg/bestof2010_00227.jpg" alt="BestOf2010_00227" style="margin-top:3px;"/></p></span>
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		<title>New Delhi</title>
		<link>http://www.grosseferien.ch/2011/01/29/new-delhi/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 12:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Fankhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern Adieu Sommer Heute verlassen wir Goa und fliegen für die letzten paar Tage unserer Reise<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/01/29/new-delhi/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Short cut zu den <a title="New Delhi" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/new-delhi/" target="_self">Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p><strong>Adieu Sommer</strong></p>
<p>Heute verlassen wir Goa und fliegen für die letzten paar Tage unserer Reise nach Delhi. Da wir wissen, dass uns zu Hause der Winter erwartet, fällt der Abschied schwer. Gerne würden wir die Flip Flops und kurzen Hosen auch zu Hause gleich wieder anziehen! Wie bereits auf dem Hinflug haben wir auch dieses Mal wieder fast zwei Stunden Verspätung. Uns fällt auf, dass eigentlich nur unsere Airline immer zu spät ist. Ja nu, man kann nicht alles haben. Die Kombination günstig und pünktlich gibt es wohl auf dem indischen Markt nicht. Am Flughafen von Delhi werden wir von zwei Mitarbeitern des gebuchten Hotels erwartet. Das Schild, dass die beiden in die Höhen halten, ist eigentlich nicht entzifferbar. In meinem Nachnamen hat es ungefähr zehn Fehler. Wer jetzt denkt, dass dies wegen meiner hässlichen Handschrift sei, täuscht sich. Die Reservation habe ich nämlich per Internet gemacht&#8230; Doch auch so, scheint „Fankhauser“ kaum schreibbar. Immerhin haben sie „Karin“ fehlerfrei aufs Papier gebracht. Das Hotel ist gut gelegen und wir bekommen ein schönes und grosses Zimmer. Dieses war auch nicht ganz gratis. Aber am Ende der Reise darf man sich schliesslich auch etwas gönnen. </p>
<p><strong>Unesco Welterbe Nummer 13</strong></p>
<p>Wir beginnen unseren Tag mit dem Besuch des Humayum&#8217;s Tomb. Das Grabmal ist das 13te und letzte Unesco Welterbe dieser Reise. Da wir in den letzten Wochen schon ein paar ähnliche Bauten gesehen haben, sind wir nicht übermässig beeindruckt. Irgendwann gleichen sich diese Tomb&#8217;s doch alle sehr.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Delhi, Humayuns Tomb" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_delhi_humayuns_tomb.jpg" border="1" alt="India, Delhi, Humayuns Tomb" width="100%" /></p>
<p>Auch der Connaught Place haut uns nicht aus den Socken. Obwohl der Strassenverlauf auf der Karte – es ist alles kreisförmig gebaut – interessant aussieht, ist es live nur halb so eindrücklich. Auch die zahlreichen Shops um den Platz sind nicht ganz nach unserem Geschmack. Eigentlich haben wir gedacht, dass wir in Delhi noch einige Klamotten kaufen können. Doch die neuste Mode von Delhi scheint nicht ganz die gleiche zu sein wie in Bern und wir suchen vergebens ein MBK oder BB Plaza. Und so lassen wir es dann auch gleich sein mit den Jeans und T-Shirts und geben unser Geld stattdessen für Souvenirs im Main Bazar aus. Diese sind zum Glück immer zeitgemäss – auch bei uns zu Hause. Hier in Delhi hat es wieder übermässig viele Stürmis. Überall wird uns der Weg zu irgend einem Shop gezeigt. Zwei Mal werden uns auch Drogen angeboten. Dank klaren Ansagen auf Englisch („piss of“) und Bärndütsch („fahr ab“) hauen die Jungs aber schnell wieder ab. Das Znacht gibt&#8217;s schliesslich in Happen. Wir kehren in drei verschiedenen Beizen ein: 1. Beiz = ein Bierchen, 2. Beiz = Dal und Roti, 3. Beiz = Mutton- und Chicken-Kebap. Mmmmmhhhhh&#8230;</p>
<p><strong>Old Delhi</strong></p>
<p>Bei unserem ersten Ziel stossen wir auf verschlossene Türen. Da Morgen der Republic Day (= offizieller Feiertag mit einer riesigen Militärparade) ist, hat das Red Fort bereits heute zu. Es scheint als ob die Polizei kein Risiko eingehen will und bereits einen Tag vor den Feierlichkeiten die wichtigsten Sehenswürdigkeit und Strassen bewacht resp. absperrt. Wir verschieben den Besuch auf einen späteren Zeitpunkt und besuchen stattdessen die grösste Moschee von Indien sowie die Altstadt von Dehli. Die Moschee ist nicht extrem prunkvoll, aber sehr gross und irgendwie trotzdem eindrücklich. 25&#8217;000 Gläubige finden hier zum gemeinsamen Gebet Platz. Neu ist für uns, dass man hier auf ein Minarett steigen kann. Wir nutzen diese Chance und geniessen den Ausblick über die Altstadt aus luftiger Höhe. Old Dehli selber ist ein Wirrwarr aus engen Gässchen mit unzähligen Shops. Wir laufen planlos durch die Gegend und erfreuen uns ab all den Farben und Geschmäckern, welche uns in jeder Ecke begegnen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Delhi, Chapati" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_delhi_chapati.jpg" border="1" alt="India, Delhi, Chapati" width="100%" /></p>
<p>Nach dem Sightseeing-Programm haben wir Lust auf etwas Ruhe und ein Bier an der frischen Luft. Dank dem Planet wissen wir, dass es um den Connaught Place einige Plätzchen hat, die uns genau dies bieten können. Um dorthin zu gelangen, nehmen wir die Metro. Wir staunen wie sauber und modern diese ist. Die Preise sind moderat, so dass sich auch viele Einheimische dieses Fortbewegungsmittel leisten können. Die Metro wurde übrigens extra für die Commonwealth Games, welche im 2010 in Delhi stattgefunden haben, gebaut. Heute kommen wir doch auch noch kurz ins Shoppingfieber. Allerdings endet nicht jeder Kauf erfolgreich. Die zwei Paar Jeans, welche wir für ein paar Rupies auf dem Markt kaufen, entpuppen sich bei der späteren Anprobe im Hotel als zu klein. Dafür passen die Schuhe umso besser. Und die Bronzestatuen sind sowieso der Hit!</p>
<p><strong>Republic Day</strong></p>
<p>Da heute der Nationalfeiertag Indiens ist, geht nicht viel. Die Strassen sind für indische Verhältnisse leer, die meisten Shops haben zu und die Stürmis haben irgendwie auch alle frei. Bereits beim Frühstück läuft der TV und zeigt live die Parade zum Republic Day. Die Servierboys sind derart fasziniert von den Feierlichkeiten, dass wir unseren Kaffee mehrmals bestellen müssen. Zuerst zeigen alle möglichen militärischen Gruppierungen ihr Können. Später darf sich auch noch jeder District auf einem eigenen Themenwagen vorstellen. Zum Abschluss der Parade gibt es schliesslich noch etwas Action: die Kampfjets fliegen ihre Formationen über der Stadt. Wir können dies sowohl im TV als auch aus dem Hotelfenster bestens beobachten und sind so doch noch halb live mit dabei. Um noch ein bisschen nach draussen zu kommen, machen wir nochmals einen Spaziergang über den Main Bazar und die dazugehörigen Hintergässchen. Zum Znacht wollen wir uns ein letztes Mal in einem Restaurant verwöhnen lassen. Leider ist unsere Wahl nicht gerade gut. Das Essen ist solala und wir sind ein bisschen reuig, dass wir uns nicht auf der Strasse einen Snack gegönnt haben. </p>
<p><strong>Namaste India!</strong></p>
<p>Nach drei Tagen ist heute das Red Fort endlich wieder für die Öffentlichkeit zugängig. Obwohl das Gelände gross ist, sind wir bald mit der Besichtigung fertig. Es hat nur wenige alte und somit sehenswerte Gebäude. Der grosse Teil ist überbaut mit neueren, hässlichen Bauten, die man getrost bei Seite lassen kann. Schade, im Vergleich zu den anderen Forts, welche wir in Indien besucht haben, landet dieses ganz klar weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Auf dem Rückweg durch Old Dehli geniessen wir ein letztes Mal so richtig den Alltag in den indischen Strassen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Delhi, Fruits" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_delhi_fruits.jpg" border="1" alt="India, Delhi, Fruits" width="100%" /></p>
<p>Wir machen „soak up the atmosphere“ und speichern all die farbenfrohen und lebensbejahenden Bildern fest in unseren Köpfen ab. Am Nami treffen wir uns mit einer NGO (www.saalambaalaktrust.com) und machen einen zweistündigen City Walk. Die Organisation kümmert sich um die Strassenkinder, welche im und um den Hauptbahnhof von Delhi leben. Nur in der Hauptstadt selber gibt es 100&#8217;000 solcher Kinder!. Die Gründe dafür sind vielfältig. Viele hauen von zu Hause ab, weil die Familie nicht genug zu Essen hat für alle oder weil sie geschlagen oder missbraucht werden. Viele gehen auch einfach verloren. Die meisten bei einem religiösen Fest, viele jedoch auch beim Herumreisen.  Alleine am Bahnhof von Delhi sollen täglich 30 Kinder „verloren“ gehen. Für uns unvorstellbar! Ein bisschen lächeln, müssen wir beim nächsten Grund: viele reissen zu Hause aus, weil sie unbedingt ein Bollywood-Star werden wollen und denken, dass sie dies in der Grossstadt am besten erreichen. Die meisten Kinder landen über kurz oder lang an einem Bahnhof, da hier das Überleben am einfachsten ist. Mit dem recyclen von Abfall können sie pro Tag rund vier Dollar verdienen. Mit Betteln und Stehlen gibt&#8217;s noch ein paar Rupies extra. Das Geld muss nicht für Essen eingesetzt werden. In den Zügen finden sich immer genug Reste und wenn dies trotzdem nicht reicht, kann jeder Inder in einem Sikkh-Tempel 24h pro Tag gratis Essen bekommen. Oft brauchen die Kinder das Geld für Drogen (Leim schnüffeln und Kokain). Noch viel beliebter ist es jedoch das Geld für Bollywood-Filme auszugeben. Mit jedem neuen Film, welcher am Freitag in die Kinos kommt, können sie in für einige Stunden in ihr Wunschleben entfliehen. Der TV ist damit meist auch der Hauptgrund, warum die Kinder schliesslich bei Saalam Baalak Trust landen. Welcher Fan kann schon nein sagen, wenn er seine Lieblinge jeden Tag und erst noch gratis im TV sehen kann! Natürlich bietet die Organisation den Kindern auch noch weitere Benefits. Neben Essen, Betreuung, medizinischer Versorgung und einem Dach über dem Kopf gibt es auch Schulbildung. Kein Kind wird gezwungen, sich der Organisation anzuschliessen. Die Mitarbeiter von Saalam Baarak Trust sind jeden Tag in der Region des Bahnhofes unterwegs, um mit Kindern zu sprechen und ihnen die Möglichkeit eines anderen Lebens zu bieten. Vor allem bei den Mädels ist schnelles handeln wichtig. Ansonsten landen diese sehr schnell in der Prositution. Viele Kinder wollen die Freiheit des Strassenlebens nicht aufgeben und entscheiden sich bewusst für das gewählte Leben. Aus diesem Grund unterhält die Organisation auch zwei verschiedene sogenannte Shelters. Die eine Art ist für Kinder, welche nicht mehr auf der Strasse leben wollen, die andere Art ist eine Anlaufstelle, welche jeden Tag vier Stunden geöffnet hat und die Strassenkinder bei jeglichen Problemen unterstützt. Wir besuchen auf dem Walk beide Orte. Da die Anlaufstelle bereits geschlossen hat, treffen wir dort nur auf Angestellte, welche mit dem registrieren der Bahnhofkinder beschäftigt sind. Im Shelter, wo die Kinder leben, welche sich fest der Organisation angeschlossen haben, ist viel Betrieb. Wir platzen mitten in eine Schulstunde und werden von den Kindern herzlich empfangen. Der jüngste ist gerade mal sechs Jahre alt! Sie geniessen die Abwechslung sehr und können sich kaum mehr von uns losreissen. Wir sind dankbar, dass wir diesen Eindruck an unserem letzten Tag in Indien bekommen durften und verstehen nun das Leben der Strassenkinder um einiges besser. Übrigens ist die Organisation natürlich auch sehr bemüht Kinder, welche verloren gegangen sind, wieder nach Hause zu bringen. In einigen Fällen gelingt dies, in einigen jedoch leider auch nicht.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Delhi, Spices" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_delhi_spices.jpg" border="1" alt="India, Delhi, Spices" width="100%" /></p>
<p>Zum Abschluss der Indienreise kann ich an dieser Stelle auch noch über ein anderes „Projekt“ berichten. Odi hat seit der Einreise sein Portemonnaie mit einigen Rupies drin immer im Hosensack herum getragen. Der Selbsttest sollte zeigen, ob er es schafft, dieses sicher bis nach Delhi zu bringen. Und siehe da: alles ist noch da – no pickpocketing!<br />
Den Rest des Abends verbringen wir im Hotelzimmer. Kurz nach Mitternacht steigen wir ins Taxi,  lassen uns zum Flughafen bringen und sagen: Bye bye, incredible India! </p>
<h3>Short cut zu den <a title="New Delhi" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/new-delhi/" target="_self">Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Karnataka and Goa</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 16:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raphael Odermatt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern Auf nach Goa Auch die Flüge sind in Indien oft und gerne verspätet. Ganz drei<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/01/24/karnataka-and-goa/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Short cut zu den <a title="Karnataka and Goa" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/karnataka-and-goa/" target="_self">Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p><strong>Auf nach Goa</strong></p>
<p>Auch die Flüge sind in Indien oft und gerne verspätet. Ganz drei Stunden müssen wir ausharren bevor es endlich los geht. In Goa werden wir von einem warmen Wind empfangen. Endlich wieder T-Shirt-Wetter! Da es schon spät ist, haben wir nur noch zwei Ziele: Essen und ein kühles Bier. Wir finden beides ohne Probleme und lassen den Abend gemütlich ausklingen. In Indien werden wir übrigens immer wieder gefragt, ob wir aus Liebe geheiratet (&#8230;:-)&#8230;) hätten. Für viele Inder ist dies  meist ein grosser Traum und wir ernten immer wieder neidische Blicke. Hier wird die Braut für den Sohnemann meist von den Eltern ausgesucht. Wenn dann alle Sterne und Orakel auch noch ein gutes Omen sprechen, ist die Ehe meist beschlossene Sache. Zum Glück ist dies bei uns ein bisschen anders, auch wenn man nicht verheiratet ist&#8230;</p>
<p><strong>Old Goa</strong></p>
<p>Heute wollen wir uns die Kirchen von Old Goa anschauen. Die Bauwerke stammen aus der Zeit, als das Christentum nach Indien gebracht wurde und gehören zum Unesco Weltkulturerbe. Bevor wir jedoch in den Bus steigen, kaufen wir relativ spontan ein Ticket für den Nachtbus heute Abend nach Hampi. Da wir nicht sieben Tage faul am Strand herumliegen wollen – uns würde spätestens nach zwei Tagen eh langweilig – machen wir noch einen Ausflug ins Hinterland. Obwohl Nachtbusse nicht gerade zu unserem Lieblingstransportmitteln (vor alllem von mir!) gehören, werden wir also die nächste Nacht wieder einmal in einem Bus verbringen. Die Kirchen von Old Goa sind rasch besichtigt und unserer Meinung nach nicht gerade ein totales Highlight. Da heute Sonntag ist, hat es viele Leute und wir werden immerhin gut unterhalten. Zurück in Panji faulenzen wir noch ein bisschen im grossen Hotelzimmer, bevor wir schliesslich in den Bus nach Hampi einsteigen. Im Bus hat es auf jeder Seite oben und unten je zwei Doppel-Couchette. Das könnte doch glatt eine angenehme Fahrt werden! Und siehe da, ich Nachtbussfeindin schlafe gut. Odi hingegen kämpft mit der zu kurzen Beinfreiheit sowie dem Gerüttel und findet leider nur wenig Schlaf. </p>
<p><strong>Hampi</strong></p>
<p>Ich bin derart im Tiefschlaf, dass ich zuerst gar nicht erwachen will, als es durch den Bus tönt „Hampi, Hampi“. Odi braucht einige Überzeugungskraft, um mich aus dem Bus zu bringen. Mit der Rickshaw lassen wir uns zu einem Hotel fahren. Da es noch frühmorgens ist, ist noch an der Reception noch niemand anzutreffen. Ohne lange zu warten versuchen wir deshalb unser Glück beim nächsten Guesthouse. Hier ist zum Glück alles parat für Frühankömmlinge wie wir und kurze Zeit später schlafen wir auch schon wieder – dieses Mal jedoch im Hotelbett. Nach rund zwei Stunden Schlaf machen wir uns schliesslich auf zu den Tempelanlagen von Hampi, der letzten grossen Hindu-Haupstadt, bevor die Region vom Islam dominiert wurde.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Hampi, Bazar" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_hampi_bazar.jpg" border="1" alt="India, Hampi, Bazar" width="100%" /></p>
<p>Zu ihren Glanzzeiten wohnten rund 500&#8217;000 Einwohner hier. Heute sind es noch ein paar wenige Zehntausend. Die Tempelanlagen liegen in einer wunderbaren Gegend zwischen riesigen runden Felsmocken. Uns erinnert die ganze Szenerie an eine Mischung zwischen dem australischen Outback (Devil Marbels) und dem Wüstengebiet von Arizona, welche mit etlichen kleinen und grossen der Akropolis gleichenden Tempeln gespickt ist.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Hampi, Boat" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_hampi_boat.jpg" border="1" alt="India, Hampi, Boat" width="100%" /></p>
<p>Kein Wunder gehört dieser Fleck der Erde zum Weltkulturerbe der Unesco. Da Odi den fehlenden Schlaf der letzten Nacht ziemlich stark spürt, gibt es nach der Besichtigungstour eine Runde Siesta. Nach dem Futtern machen wir uns dann nochmals auf zu den Tempelanlagen, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Eine wahrlich wunderschönes, friedliches Dorf, welches von einer eindrücklichen Landschaft mit unzähligen kulturellen Highlights gespickt ist. Wir bereuen keine Sekunde, dass wir den Abstecher in die Mitte von Südinden gemacht haben.</p>
<p><strong>Pattadakal</strong></p>
<p>Für den heutigen Ausflug mieten wir uns wieder einmal ein Auto. Da selber fahren in Indien ein absoluter Blödsinn wäre, wird der Fahrer mit der Automiete jeweils automatisch dazu geliefert. Und so fährt uns Jansu ins rund 180 Kilometer entfernte Gebiet rund um Badami. Da die Strassen nicht gerade der Hit sind, brauchen wir über vier Stunden für die Fahrt. Doch die Landschaft an der wir vorbei schütteln, entschädigt all die „Strapazen“ mehr als genug. In Badami besichtigen wir am ersten Stopp vier Höhlentempel. Wir staunen über die vielen Statuen und Reliefs, die sehr exakt in den Fels gehauen wurden. Nach dem wir auch noch eine weitere Tempelanlage sowie den Teich des Dorfes besichtigt haben, fahren wir weiter nach Pattadakal. Und oh Wunder, hier treffen wir auf eine Tempelanlage, welche zum Weltkulturerbe gehört (Insider wissen nun auch, weshalb wir den Ausflug unter die Räder genommen haben&#8230;). Obwohl wir uns bemühen die Tempel mit dem notwendigen Respekt anzuschauen – die Dinger sind echt schön -, werden wir immer wieder abgelenkt. Es scheint, als ob heute alle Schulen der Region ihren jährlichen Schulausflug machen.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Pattadaka, Kids" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_pattadakal_kids.jpg" border="1" alt="India, Pattadaka, Kids" width="100%" /></p>
<p>Die Lehrer haben ihre liebe Mühe die Kiddies von uns fernzuhalten und wir sind vollauf beschäftigt mit Hände schütteln, Fragen beantworten, Fotos machen und sogar Küsse verteilen. Nachdem wir auch noch bei einer anderen Tempelanlage einen kurze Stopp gemacht haben, fahren wir wieder retour. Wir kommen gut vorwärts bis wir einige Kilometer vor Hampi in einen LKW-Stau kommen. Unser Fahrer zückt alle Register und versucht die Schlange auf der Gegenfahrbahn – selbstverständlich mit Gegenverkehr! – so gut es geht zu umfahren. Trotzdem verlieren wir wegen des vielen Verkehrs über eine Stunde. Müde aber zufrieden erreichen wir nach 14 Stunden doch unser Hotel. Nach dem heutigen Ausflug können wir sagen, dass wir das Indien unserer Vorstellung definitiv gefunden haben. Dazu gehört auch die Magenverstimmung, an der Odi seit zwei Tagen leidet. Der Immodium-Vorrat ist somit nun auch in Indien offiziell angebraucht worden.</p>
<p><strong>Noch mehr Tempel</strong></p>
<p>Wir beginnen den Tag bei den Gats von Hampi. Da alle Touristen mit dem Tempelelefanten beschäftigt sind – er nimmt auch ein Bad im Fluss – haben wir die ganze Treppe mit den Badenden für uns. Bei diesen Temperaturen sowie dem recht sauberen Wasser könnten sogar wir uns hier einen Sprung ins Wasser vorstellen. Doch da wir heute schon geduscht haben, lassen wir es dann trotzdem sein.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Hampi, Stone Cow" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_hampi_stone_cow.jpg" border="1" alt="India, Hampi, Stone Cow" width="100%" /></p>
<p>Nach dem Besuch des Ortstempels wollen wir uns die Tempelanlagen auf der anderen Ortsseite anschauen. Wir lassen uns mit einer Rickshaw hinbringen und laufen danach gemütlich von Tempel zu Tempel wieder retour nach Hampi.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Hampi, Temple" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_hampi_temple.jpg" border="1" alt="India, Hampi, Temple" width="100%" /></p>
<p>Die Wanderung in der Hitze macht uns müde und nach einem Fruchtsaft und einer Kleinigkeit zu essen (Odi isst auch wieder ein bisschen!), relaxen wir am Nami im und ums Hotelzimmer. Schliesslich ist es Zeit Hampi hinter uns zu lassen und im nächsten Kaff in den Nachtbus einzusteigen. Da wir zwei Plätze im unklimatisierten Bus gebucht haben, ist das ganze nicht ganz so komfortabel wie auf der Hinfahrt. Zudem liegen wir direkt auf der hinteren Achse und werden bei jeder Bodenwelle immer wieder von neuem ein paar Zentimeter von der Matratze weg spediert. Na dann, gute Nacht!</p>
<p><strong>Hotelsuche um 6 Uhr morgens</strong></p>
<p>Gerade als wir das Gefühl haben, dass wir unsere Rücken kaum noch spüren, kommen wir in Goa an. Nach einem WC-Stopp am Busterminal finden wir eine Rickshaw, welche uns ohne lange zu verhandeln zu einem fairen Preis nach Candolim bringt. Dass die Inder keine Frühaufsteher sind, merken wir bei der Suche nach einer Bleibe. Wir stossen überall auf verschlossene Türen und dort wo wir jemanden finden und wecken können, werden wir immer gleich wieder mit einem „no room“ retour auf die Strasse geschickt. Ein älterer Herr nimmt sich uns schliesslich an und führt uns zu unserem Schrecken direkt zu zwei Fünfsterne Bunkern. Obwohl es an beiden Orten noch freie Zimmer gibt, sagen wir nun „nein danke“ und ergreifen nach der Nennung des Preises schlagartig die Flucht. Da wir schneller unterwegs sind als der alte Mann können wir ihn zum Glück nach den zwei erfolglosen Versuchen erfolgreich abhängen und uns wieder alleine auf die Weitersuche machen. Gerade als wir kurz vor dem Aufgeben sind, entdeckt Odi ein Schild, auf welchem „Rooms available“ steht. Da dies fix eingraviert ist, bin ich skeptisch – aber ein Versuch ist alle mal wert. Und siehe da; es ist jemand wach und auch freie Zimmer sind erhältlich. Klar, dass wir nicht lange zögern und die günstige Gelegenheit augenblicklich beim Schopf packen. Nach zwei Stunden Schlaf, Kaffee und Toast fühlen wir uns wieder fit und erkunden den Strand. Unser Fazit ist schnell klar: na ja&#8230; Der Strand ist mit einem erstaunlich älteren Klientel überfüllt, welches vorwiegend aus Russland und England kommt. Da wir keine Lust haben uns mit den Massen an die Sonne zu legen, suchen wir uns eine nette Strandbar und beobachten das Ganze aus sicherer Distanz. Wir sind uns einig: wir haben uns Goa doch ein bisschen netter vorgestellt! Auch das Kaff (Candolim) selber ist keine Reise wert. Man findet hier zwar alles, was man für&#8217;s Leben braucht, doch viel Charme hat das ganze nicht. Wir haben immer wieder gehört, dass Goa nicht gleich Indien ist. Und dies können wir an dieser Stelle definitiv bestätigen. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir gar nicht mehr in Indien sind! Trotzdem: das Wetter ist schön und heiss sowie das Bier kühl. Im Moment reicht dies vollkommen aus, um uns die nächsten zwei Tage bestens zu unterhalten. </p>
<p><strong>North Goa</strong></p>
<p>Auf der Suche nach dem schönen Goa, mieten wir uns heute einen Roller und fahren der Küste entlang in den Norden. In jedem Ort machen wir einen Halt am Strand sowie im Dorf. Und siehe da, je weiter wir in den Norden kommen, desto netter wird es. Wir haben weitaus das schlimmste Örtchen mit den meisten Pauschaltouristen und den überfülltesten Stränden erwischt. Wir finden tatsächlich ein paar schöne Strandabschnitte und ein paar coole Guesthouses direkt am Meer. Unser Tip für Goa lautet deshalb: sofort nach Ankunft einen Roller mieten und der Küste entlang den Platz suchen, der einem am besten gefällt! Unterwegs wird natürlich auch noch ein bisschen geshoppt. Man könnte sich hier locker zu Tode shoppen mit allen den typischen indischen Souvenirs, welche in jedem Kaff an unglaublich vielen Ständen angeboten werden. Zurück in Candolim geniessen wir den Sonnenuntergang bei einem Bier am Strand. Sind die Massen erst mal weg, kann man das kühle Blonde sogar richtig geniessen. Auch zum Znacht landen wir einen Volltreffer. Wir finden eine super gemütliche Beiz in Strandnähe, die uns mit Fisch und anderen indischen Köstlichkeiten so richtig verwöhnt. Lecker&#8230;</p>
<p><strong>Hippies</strong></p>
<p>Nach dem Frühstück machen wir uns auf zur einzigen Sehenswürdigkeit von Candolim, dem Fort. Via Strand und kleinem Wanderweg finden wir das Bauwerk ohne Probleme. Es wundert uns kaum, dass wir hier keine anderen Touristen antreffen. Da wir das Fort nicht gerade als „must see“ betiteln würden, finden nur hordenweise Inder den Weg hierhin. Am Nami stürzen wir uns dann auch noch in die Fluten. Bis jetzt haben wir nur die Zehen ins Meer gehalten. Da es heute jedoch besonders heiss ist, tut die Abkühlung mehr als gut. Und schliesslich wollen wir Goa auf keinen Fall verlassen, ohne dass wir auch das Meer getestet haben.<br />
Goa ist bei uns ja auch allgemein als Hippieparadies bekannt. Hier in Candolim findet man kaum Vertreter dieser Spezies. Je weiter man jedoch in den Norden fährt, desto häufiger trifft man auch auf Hippies. Die meisten sind in die Jahre gekommen. Einige sind wohl hier hängen geblieben, während andere nochmals an den Ort früherer Erinnerungen zurückkehren. Natürlich gibt es auch einige Junge mit Rastas und anderen lustigen Frisuren. Aber die sind doch eher in der Minderzahl.</p>
<h3>Short cut zu den <a title="Karnataka and Goa" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/karnataka-and-goa/" target="_self">Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Agra and around</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Fankhauser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Region Südasien]]></category>
		<category><![CDATA[Weitere Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Short cut zu den Bildern Taj Mahal! Wir schlafen gut bis wir in unserem Abteil mitten in der Nacht Besuch<a href="http://www.grosseferien.ch/2011/01/20/agra-and-around/" class="searchmore">Read the Rest...</a><div class="clr"></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Short cut zu den <a title="Agra and around" href="http://www.grosseferien.ch/weitere-reisen/agra-and-around/" target="_self">Bildern</a></h3>
<p><br/></p>
<p><strong>Taj Mahal!</strong></p>
<p>Wir schlafen gut bis wir in unserem Abteil mitten in der Nacht Besuch erhalten. Ein Hare Krishna-Priester und sein Diener fallen mit einer Horde von Begleitern über die zwei Betten neben uns her. Ganz indisch-like immer schön diskret, anständig und zurückhaltend, wird ohne zu zögern das Licht angezündet und mit einem riesen Trari-Trara die zehn Koffer verstaut. Bis alles am richtigen Ort ist und die Begleiter sich wieder verabschiedet haben, ist es erstmals aus mit der Nachtruhe. Zum Glück stört uns danach nur noch ein Verkäufer. Auch er kommt direkt ins Abteil, zündet das Licht an und schreit uns sein Angebot entgegen. Tja, andere Länder andere Sitten&#8230; Mit über zwei Stunden Verspätung erreichen wir schliesslich die Enddestination. Da gerade kein Zug nach Agra fährt, nimmt sich uns ein Inder mit dem selben Ziel an und führt uns zum Bus. In Agra ist es vielleicht zwei Grad wärmer als in Varanasi – immerhin denken wir uns und machen uns nach dem Zimmerbezug sofort auf zu DEM Highlight Indiens: dem Taj Mahal!</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Agra, Taj Mahal" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_agra_taj_mahal.jpg" border="1" alt="India, Agra, Taj Mahal" width="100%" /></p>
<p>Obwohl es um diese Tageszeit immer am meisten Touristen hat, wollen wir uns das gigantische Bauwerk bei blauem Himmel nicht entgehen lassen. Schliesslich zeigt sich die Sonne laut dem Hotelinhaber heute zum ersten Mal seit einer Woche. Und wir werden nicht enttäuscht; der Taj Mahal ist eindrücklich und wunderschön! Wir verbringen den ganzen Nami auf dem Gelände und schauen uns alles aus jedem möglichen Winkel an. Als das beste Licht vorbei ist, machen wir noch einen kurzen Spaziergang durch die Altstadt in unmittelbarer Nähe des Taj. Wir sind erstaunt und erfreut, wie wir hier nur wenige Meter neben dem berühmtesten Gebäude Indiens herzlich begrüsst und angelacht werden. Zurück im Hotel wird es schliesslich ernst mit Plan Bt: wir buchen einen Flug nach Goa! Wir wollen vor der Rückkehr in die Schweiz noch ein bisschen Sommer und haben uns deshalb spontan entschieden unser Programm etwas abzuändern. Bevor es jedoch losgeht, werden wir die nächsten vier Tage noch in Agra und Umgebung verbringen. </p>
<p><strong>Red Fort</strong></p>
<p>Ausgeschlafen machen wir uns nochmals auf zum Taj Mahal. Bevor wir die Anlage zum zweiten Mal betreten, suchen wir jedoch eine Wäscherei, die sich unseren dreckigen Klamotten annimmt. Ganze zwei Mal wird jedes einzelne Stück mit indischer Präzision gezählt bevor wir schliesslich mit dem Versprechen entlassen werden, dass heute Abend alles sauber und trocken sei. Wie immer bei grossartigen Bauwerken wie dem Taj Mahal, zahlt es sich aus zwei Mal einen Besuch einzuplanen. Während wir beim ersten Besuch meist mehr mit Fotos machen beschäftigt sind, können wir den zweiten Besuch immer viel mehr geniessen. Kein Wunder ist der Taj Mahal heute nochmals um einiges eindrücklicher als beim ersten Besuch. Nach dem Taj Mahal machen wir uns auf zum Red Fort, dem zweiten Unesco Welterbe in Agra. </p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Agra, Red Fort" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_agra_red_fort.jpg" border="1" alt="India, Agra, Red Fort" width="100%" /></p>
<p>Das Fort besticht durch seine grosse Anlage, welche einerseits aus rotem Backstein und andererseits aus weissem Marmor besteht. Gleich neben dem Fort finden wir einen grossen Markt. Das Puff ist ohne Vergleich und wir kämpfen uns mit den Einheimischen Meter für Meter vorwärts. Auch die Preise sind ohne Vergleich. Ich erstehe einen warmen Faserpelz für nur gerade zwei Franken! Mit der Rickshaw lassen wir uns anschliessend zu einer weiteren Sehenswürdigkeit bringen. Im Baby Taj hat der Herrscher, welcher für seine Frau den Taj Mahal erbaut hat, seine letzte Ruhestätte gefunden.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Agra, Itimat-ud-Daulah" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_agra_itimat-ud-daulah.jpg" border="1" alt="India, Agra, Itimat-ud-Daulah" width="100%" /></p>
<p>Die Anlage ist nicht gross, aber friedlich und ein Pol der Ruhe. Nach dem Sightseeing-Programm ist es Zeit für ein gemütliches Bier. Wir suchen ein Restaurant mit Dachterrasse und geniessen die letzten Sonnenstrahlen mit Blick auf den Taj Mahal. Als auch noch unsere Wäsche wie abgemacht sauber und trocken ist, gehen wir zurück ins Hotel und lassen uns mit den Köstlichkeiten der indischen Küche verwöhnen. Übrigens kam unserer extra grosser Vorrat an Immodium – zum Glück &#8211; bis jetzt noch nicht zum Einsatz. Den Erzählungen von anderen Indienreisenden nach ist dies eher aussergewöhnlich. Wir sind natürlich darüber sehr erfreut und nehmen die Apotheke gerne wieder voll mit nach Hause.</p>
<p><strong>Frühling</strong></p>
<p>Im Moment geht es mit den Unesco Welterben Schlag auf Schlag. Nach dem Tah Majal und dem Red Fort steht heute schon der nächste Höhepunkt, die Residenz von Fathepur Sikri, auf dem Programm. Nach nur gerade einer Stunde Busfahrt erreichen wir Fathepur und finden auf Anhieb ein gemütliches Hotel. Bevor wir uns an die Besichtigung machen, schauen wir noch am Bahnhof vorbei, um die Rückfahrt nach Dehli zu buchen. Der Herr vom Hotel meint, dass es hier den besten Bahnhof in ganz Indien gäbe und wir ohne Probleme alles reservieren können. Tatsächlich sind die zwei Schalterbeamten, welche sich uns annehmen, sehr zuvorkommend und buchen ohne die übliche Formularausfüllerei den Zug nach Dehli. Und es gibt sogar Wechselgeld! Mit unserem Lieblingssnack von der Strasse – Samosa (wir essen jeden Tag mindestens zwei dieser leckeren und immer ein bisschen anders schmeckenden Snacks) – machen wir uns schliesslich auf zur grossen Moschee, welche direkt an die Residenz angrenzt. Über ein grosse Treppe und ein riesiges Tor betreten wir den Innenhof des Gotteshauses. Dieser ist ungefähr so gross wie zwei Fussballfelder. In der Mitte liess der damalige Herrscher einen Marmortempel bauen, welchem nachgesagt wird, dass kinderlosen Ehepaaren nach einem Besuch der Kinderwunsch erfüllt werden soll. Odi und ich gehen vorsichtshalber schön separat hinein&#8230; <img src='http://www.grosseferien.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Die Residenz selber ist riesig und mit zahlreichen Palästen bestückt, die sehr gut erhalten sind. Nachdem wir alles besichtigt haben, schauen wir uns auch ausserhalb der Anlage noch einige Ruinen an und machen einen Spaziergang über die anliegenden Felder. Das Wetter ist inzwischen derart angenehm, dass wir seit Kalkutta wieder einmal im T-Shirt unterwegs sein können. Zurück im Hotel nutzen wir das Wifi und surfen im Internet herum. Dabei lesen wir auch, dass es in Nordindien momentan so kalt ist, wie seit 40 Jahren nicht mehr. Über 100 Todesopfer hat die Kältewelle alleine in Dheli bis jetzt bereits gefordert. Obwohl die Regierung nun offiziell erlaubt, dass über Nacht Feuer angezündet werden dürfen, leiden die Armen sehr. Obwohl es heute Nami wieder einmal schön warm war, kühlt es in der Nacht immer noch bis Nahe an den Gefrierpunkt ab. Auch wir packen uns in der Nacht immer so gut wie möglich ein. Doch im Vergleich zu den Leuten, die auf der Strasse leben und teilweise nicht einmal eine Decke haben, dürfen wir uns definitiv nicht beklagen. </p>
<p><strong>Mit dem Velo durch den National Park</strong></p>
<p>Heute brechen wir die Rekordzeit zwischen auschecken im Hotel des einen Kaff und einchecken in einem anderen Hotel im nächsten Kaff. Da unser nächstes Ziel nur gerade 20 Kilometer entfernt ist und die Transporte in der Auto-Rickshaw und im Sammeltaxi nicht besser klappen könnten, brauchen wir für das ganze zur gerade eine Stunde. Bevor wir in den Keoladeo Ghana National Park, welcher ebenfalls zum Weltkulturerbe gehört, aufbrechen, gibt es erstmals Frühstück. Schliesslich wollen wir für die Velotour gerüstet sein. Mit einem echten indischen Velo – Eingänger mit Zugbremse – erkunden wir schliesslich den Park. Zu bestaunen gibt es vor allem Vögel.</p>
<p><img style="border: 1px solid grey;" title="India, Kaladeo National Park, Stork" src="http://www.blacksnow.ch/images/india_kaladeo_national_park.jpg" border="1" alt="India, Kaladeo National Park, Stork" width="100%" /></p>
<p>Es soll hier über 300 verschiedene Arten geben. Da wir keine Ornitologen sind, fangen wir erst gar nicht an zu zählen. Gross auseinander halten, könnten wir diese ja eh nicht. Nur gerade bei den zahlreichen Störchen können wir mit Bestimmtheit sagen, was wir sehen. Neben den Vögeln laufen uns auch viele andere Tiere über den Weg: Schakale, Hyänen, Rehe, eine Art Elch, Leguane, Streiffenhörnchen (Odi&#8217;s neues Lieblingstier&#8230;) und die glücklichsten indischen Kühe, die wir bis jetzt gesehen haben. Anscheinend soll sogar ein Tiger hier leben. Doch dieser lässt sich – zum Glück – nicht blicken. Auch mit den Schlangen haben wir Glück (= Karin) resp. Pech (= Odi). Die Boa&#8217;s halten sich versteckt. Die Velofahrt macht uns viel Spass und wir haben fast ein bisschen das Gefühl, als würden wir durch einen National Park in Afrika fahren – nur ohne Big Five natürlich. Nach fast fünf Stunden im Sattel haben wir genug gesehen und wollen unsere Füdli nicht mehr weiter strapazieren. Den Rest des Namis verbringen wir an der Sonne im Hotelgarten. </p>
<p><strong>Speisekarte in Hindi</strong></p>
<p>Frühmorgens um fünf Uhr gibt es Tagwach. Mit der Auto-Rickshaw lassen wir uns zum Bahnhof bringen. Da die indischen Staatsbahnen immer mit Verspätung fahren, haben wir fest damit gerechnet, dass wir bis zur Abfahrt noch einige Zeit am Bahnhof ausharren müssen. Doch weit gefehlt; mir nur gerade 30 Minuten Verspätung fährt unser Zug nach Dehli ein. Da wir einem Nachtzug zusteigen, mussten wir je ein Bett reservieren. Mit der Taschenlampe versuchen wir unsere Sachen möglichst leise zu verstauen. Nach einigen Minuten dösen, gibt es Betrieb. Die Betten werden hochgeklappt und wir können für den Rest der Zugfahrt auf normalen Sitzen Platz nehmen. Da wir morgen in Richtung Goa fliegen, haben wir für heute ein Hotel in der Nähe des Flughafens reserviert. Bei der zweiten Station in Dehli steigen wir aus und fahren in der Auto-Rickshaw zum Hotel. Das Quartier neben dem Flughafen ist wie ein kleines Dorf mit allem was man zum täglichen Leben braucht. Es hat derart viele Hotels, dass wir ziemlich gut suchen müssen, um unseres zu finden. Da der Tag noch relativ jung ist, haben wir genug Zeit für einen Ausflug zum Qutub-Minar. Das erste islamische Bauwerk auf indischem Boden gehört zum Unesco Weltkulturerbe und vereint hinduistische und muslimische Architektur. Das Highlight ist das 72 Meter hohe Minarett, welches über der ältesten Moschee Indiens wacht. Die filigrane Arbeit ist beeindruckend. Zum Znacht landen wir in einer kleinen einheimischen Beiz um die Ecke. Da es die Speisekarte nur in Hindi gibt und die Jungs in der Beiz kein Wort Englisch sprechen, müssen wir zum Bestellen jemanden von der Strasse zu Hilfe holen. Er schlägt uns zwei Gerichte vor, die wir prompt bestellen. Und wir werden nicht enttäuscht. Das vegetarische Meal schmeckt einmal mehr hervorragend und ist erst noch halb gratis.</p>
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