Indonesien



Reisezeiten
Günstig: April bis Okt., trocken, sonnig und nicht zu warm.
Weniger günstig: Nov. bis März. Regenzeit. Auf Bali öfters Aufhellungen, üppige Vegetation, wenig Touristen. Intensive Niederschläge im Jan./Feb. auf Java/Bali, im Nov./Dez. an der Westküste Sumatras.

Quelle: www.globetrotter.ch

Tauchen
Der grösste Inselstaat der Welt besteht aus tausenden von Inseln. Über 300 Vulkane befinden sich in dem Land, welches sich über einen Achtel des Erdumfanges erstreckt. Während die südlichen und östlichen Provinzen eher von trockenerem Klima gezeichnet sind, findet man im nördlichen und zentralen Teil grosse Regenwaldgebiete.

Manado 🙂
Die Nordspitze lockt mit seiner Unterwasserwelt seit Jahren Taucher aus aller Welt an. Bemerkenswert sind nicht nur die Korallenriffe mit dem grossen Aufkommen an farbenprächtigen Weichkorallen und Schwämmen, sondern auch die enorme Artenvielfalt an Nacktschnecken, Krustentieren und Rifffischen. Manado ist ein äusserst vielseitiges Tauchgebiet und lässt sich in zwei Regionen mit unterschiedlichen Spezialitäten aufteilen.

Bunaken, Gangga, Sangihe 🙂
Rund um den vorgelagerten Vulkan Manado Tua liegen die über 15 Tauchplätze des Bunaken-Nationalprarks. Hier findet man vorwiegend Steilwände mit Schwarmfischen, Riffhaien, Napoleons und eine Vielzahl anderer Rifffische. Die Riffe um Gangga, Bangka und den Sangihe-Inseln werden nur von wenigen Tauchbooten angefahren. Gelegentlich passieren Delphine und Pilotwale die Gewässer. Im ganzen Gebiet können starke Strömungen auftreten.

Lembeh Strait 🙂
Der Reichtum der Meerenge blieb lange Zeit unentdeckt. An den Riffen und Sandflächen des eher trüben Gewässers tummeln sich Kleintiere in einer Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Pygmäen-Seepferdchen, Flügelrossfische, Geistermuränen und seltene wirbellose und niedere Tiere bringen nicht nur Fotografen ins schwärmen.

Togian
Der Golf von Tomini ist über 1500 Meter tief und trennt die lange, nördliche Halbinsel von Zentralsulawesi. Der Togian-Archipel besteht aus unzähligen Inseln, welche von Küstenriffen und kleinen Atollen umgeben sind. Die Riffe um Walea stehen seit 1994 unter Schutz und wurden bis heute kaum betaucht. Die Riffe sind in bestem Zustand, die Fülle von Farben und Formen der Korallen, Schwämme und Anemonenfelder sind einmalig. Allgegenwärtig ist auch der gesunde Fischbestand. Das geübte Auge entdeckt eine faszinierende Makro-Welt mit Mandarinen-Fischen oder Pygmäen-Seepferdchen und an Drop-offs warten Haie, Makrelen, Schildkröten und Adlerrochen.

Wakatobi
Die Inselgruppe im Tukangbesi-Archipel beheimatet hunderte von Kilometern intakter Riffsysteme und eine Biodiversität, wie sie sonst nur selten zu finden ist. Bereits Jacques Cousteau hat die Region als wahrscheinlich bestes Tauchgebiet der Erde bezeichnet. Allein das Hausriff, welches zu den weltbesten gehört, entschädigt für die lange Anreise. Weichkorallen in einer unvergleichlichen Fülle und Farbenpracht, mehrere Arten von Pygmäen-Seepferdchen, Schaukelfischen, Nacktschnecken und anderen Raritäten sind Stammgäste bei jedem Tauchgang. Es sind schon einige endemische Tierarten entdeckt worden und es dürften nicht die letzten gewesen sein. Trotz den eher seltenen Grossfischen ist Wakatobi ein Tauchgebiet der Superlative.

Bali 🙂
Die bekannteste und mit Sicherheit auch eine der schönsten Inseln des ganzen Landes ist die Götterinsel Bali. Knapp 3 Millionen Einwohner bevölkern das Eiland, dessen Landschaftsbild stark von Vulkanen und Reisterrassen geprägt ist. Die schönsten Badestrände liegen im Süden, wo jedoch kaum nennenswerte Tauchgebiete zu finden sind.

Candi Dasa
Die Tauchplätze «Gili Mimpang», «Tepekong- und Likuan Island» liegen vor der Südostküste und sind nur per Boot erreichbar. Oft treten starke Strömungen auf und die Temperaturen fallen gelegentlich bis auf 20°C. Die Riffe bieten die Möglichkeit, nebst schönem Korallenbewuchs, Überhängen und Spalten auch Grossfischen wie Rochen, Haien, Thunfischen, Napoleons oder gar Mondfischen zu begegnen. Amed, Cemeluk, Tulamben: Diese Tauchgebiete im Nordosten beherbergen die wohl besten Hartkorallenformationen Balis sowie schöne Weichkorallen und Schwämme. Fischschwärme tummeln sich im Blauwasser, gelegentlich huscht ein Riffhai vorbei und die Vielfalt an niederen Tieren ist enorm. Die «Liberty» ist Balis bekanntester Tauchplatz und nicht nur für Wrackfans ein Muss. Getaucht wird meist von Land aus. Menjangan: Der Lage im Nordwesten verdankt der Nationalpark oft gute Sichtweiten und geringe Strömungen. Steilwände mit farbenprächtigen Gorgonien sowie ein gesunder Fischbestand mit Füsilieren, Drücker-, Doktor, Fledermaus- und diversen Skorpionsfischen sind typisch für dieses Gebiet, welches zudem mit einem interessanten Wrack aufwartet. Die seit kurzem bekannte «Secret-Bay» in der Bucht von Gilimanuk ist ein Eldorado für Makrotaucher und Fotografen.

Sunda-Inseln
Wie einer Perlenkette erstrecken sich ostwärts von Bali die kleinen Sudan-Inseln Lombok, Sumbawa, Moyo, Flores, Rincon und Komodo, die Insel der Drachen. Die einzigartigen Population von bis zu vier Meter langen Urechsen hat die Insel weltbekannt und 1980 auch zum geschützten Nationalpark gemacht. Die Gewässer des Komodo-Nationalparks gehören mit 1000 Fisch- und 330 Korallenarten zu den Artenreichsten der Welt. An den südlichen Tauchplätzen können starke Strömungen auftreten, welche von pelagischen Fischen wie Mantas und Haien begleitet werden. Die Sichtverhältnisse sind aufgrund des nährstoffreichen Tiefseewassers starken Schwankungen unterworfen (zwischen 20 und 28° C und 10 bis 40 Meter). Die schönen Korallengärten nördlich der Inselgruppe bieten konstant gute Tauchbedingungen. Raritäten im Makrobereich sind fast unbeschränkt zu entdecken und auf keinen Fall sollten Sie einen Nachttauchgang verpassen.

Kalimantan
Die Lagune von Maratua ist nur durch einen engen Kanal «Big Fish County» mit dem offenen Meer verbunden. Die Gezeiten verursachen starke Strömungen und ziehen Haie, Adlerrochen, Schulen von Makrelen und Barakudas, Riff- und gelegentlich gar Hammerhaie an. Der «Jellyfish-Lake» von Kakaban ist mit seiner einzigartigen Flora und Fauna so faszinierend wie derjenige in Palau. Die Steilwände um Kakaban fallen in grosse Tiefen ab; Begegnungen mit Thunfischen, Barakudas und Haien bei besten Sichtweiten sind keine Seltenheit. Mantas, Schildkröten, Leoparden- und Riffhaie, Rochen, Clownfische und Nacktschnecken sind Stammgäste an den Korallengärten von Sangalakki. Um Derawan herrschen oft mässige Sichtverhältnisse, was bei der Beobachtung von seltenen Klein- und Weichtieren wie Nacktschnecken, Sepien, Geisterpfeifenfischen und Seepferdchen jedoch kaum stört.

Tauch-Klima
Indonesien weist mit seiner äquatorialen Lage ein tropisches Klima auf, welches regionale Unterschiede aufweist. Die ideale Reisezeit reicht von März bis November, doch auch dann muss mit kurzen Regenschauern gerechnet werden. Von Dezember bis Februar bringt der Monsun heftige Niederschläge, welche sich mit blauem Himmel abwechseln. In dieser Zeit kann die See rau sein und den Tauchbetrieb beeinträchtigen.

Quelle: www.globetrotter.ch / www.manta.ch

Topspots

  • Komodo: Current City, Tatawa Kechil, Cannibal Rock, Tondok Rasa, Galley Rock, Baut Toko-Toko, Torro Moncon, Manta Valley, Pulau Damar, Batu Tinga, Batu Samsia, Tanjung Lelok Sera, Colleen’s Corner, End of the World, Crynoid Point, Kerita Tol, Cinese Mound, Tatawa Besar
  • Bali: Liberty Wreck, Jurassic Point, Manta Point, Malibu, Tepekong, Gili Selang, Tulambem, Menjangan Pos
  • Lembeh Strait: Serena Kecil, K.B.R. House Reef, Bitung, der Leuchtturm, Batu Kapal, Batu Angus, Pantai Parigi, Police Pier, Pulau Abadi

Quelle: Buch „Tauchen weltweit“

Unesco Welterbe
Nationalpark Ujung Kulon 🙂
Im bekanntesten Reservat Indonesiens lebt ein kleiner Bestand des Java-Nashorns.
Lage: SW-Spitze der Insel Java

Borobudur 🙂
Die einst zahlreichen Wallfahrer konnten sich auf dem Tempelberg – von Stufe zu Stufe immer höher empor schreitend – der ersehnten Erkenntnis nähern.
Lage: Zentral-Java, Progo-Tal

Prambanan 🙂
Die einstmals bedeutendste Kultstätte des Hinduismus auf Java war den Göttern Brahma, Vishnu und Shiva geweiht.
Lage: Zentral-Java, Yogyakarta

Sangiran 🙂
Am Fundort des Pithecanthropus grub man rund 50, also fast die Hälfte aller auf der Welt entdeckten Spuren dieses frühen Menschen aus.
Lage: Zentral-Java

Nationalpark Komodo 🙂
Die Insel ist das Schutzgebiet des Komodowarans, der nur noch hier vorkommt und im Regenwald und der Savanne ideale Voraussetzungen für die Jagd auf Wildschweine oder Hirsche findet.
Lage: Kleine Sunda-Inseln

Lorentz-Nationalpark
Der Lorentz-Nationalpark ist das grösste geschützte Gebiet in Südostasien und vereinigt grundverschieden Landschaftsformen wie Hochgebirge und tropische Küsten. Kaum ein anderes Gebiet kennt eine solche Artenvielfalt und ein derart reiches Vorkommen endemischer Tierarten.
Lage: W-Neuguinea

Quelle: Buch „Das Erbe der Welt“

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